Google Beiträge – Gratis Werbung mit Verfallsdatum

Seit ein paar Wochen hat Google auch in Deutschland die Google Posts ausgerollt, wohlgemerkt ohne irgendein +, also nicht verwechseln. Die neuen Google Beiträge werden vielmehr unterhalb des Knowledge Panels / MyBusiness Eintrags recht prominent in den Suchergebnissen präsentiert.

Wer bereits seinen Google MyBusiness Eintrag aktiv betreut, und ganz ehrlich, dass sollte jedes Unternehmen tun, dem dürfte die neue Veröffentlichungsmöglichkeit wahrscheinlich schon über den Weg gelaufen sein, Google präsentiert sie dort relativ prominent. Und auch das Erstellen ist mehr oder weniger problemlos möglich. Ein Bild und 100 bis 300 Worte dazu, fertig ist die der Google Beitrag.

Ein Google Beitrag am Beispiel von Wacker Qualitätssicherung.

Aber wo ist der Haken? Google ermöglicht doch damit quasi Gratis-Werbung, oder?

Ähm, ja schon, aber in erster Linie wird das Ziel von Google sein sein MyBusiness-Angebot weiter auszubauen. Suchmaschine hin oder her, gerade in letzter Zeit wird durch verschiedene Aktionen deutlich, dass Google massiv versucht dem Suchenden die Antwort auf seine Frage schon auf der eigenen Seite zu geben. Dazu tragen natürlich auch die Unternehmensinformationen im rechten Knowledge Panel bei. Folgerichtig gibt es Beiträge natürlich nur für verifizierte Unternehmensseiten.

Und es gibt echt keinen Haken?

Das kann man sehen, wie man will, denn eines sollte man wissen – Google Beiträge haben einen Live- und Promotion-Charakter. Passend dazu bietet Google Schaltflächen an, mit denen Produkte verkauft oder Veranstaltungen beworben werden. Google Beiträge sind nicht für die Ewigkeit, genauer gesagt bekommt man nach ein fünf oder sechs Tagen eine automatische Mail zugeschickt, die einen nochmal darauf hinweist, dass ein Google Beitrag nach 7 Tagen wieder verschwindet. Wer dieses Feature also für sich entdeckt, sollte es mehr als eine Art Micro-Blogging für spezielle Aktionen usw. usf. einsetzen.

Konkret: Wie du mit Google Beiträgen Erfolg haben kannst!

Inwiefern sich Google Beiträge auf die SEO auswirkt, ist natürlich wie alles andere in diesem Bereich umstritten, auf jeden Fall dürfte es einen Pluspunkt bringen, wenn sich Google bei einer Suchanfrage entscheiden muss ob und welcher MyBusiness-Eintrag angezeigt wird. Besser kann man Google nicht mitteilen, dass man das MyBusiness-Angebot annimmt. Hauptgrund für ein Engagement dürfte aber natürlich der eigentlich von Google gewünschte Sinn und Zweck sein, sprich User auf News, Aktionen, Veranstaltungen usw. aufmerksam zu machen.

Ob sich ein Engagement lohnt hängt natürlich auch davon ab, wie oft der eigene Unternehmenseintrag rechts in den SERPs erscheint. 5x, 50x, 500x oder 5000x im Monat – wer sein Publikum schon hat, sollte es hier auf jeden Fall gezielt ansprechen. Aber auch für weniger häufig gesehene Profile könnte sich zumindest der Versuch lohnen, inwiefern ein aktives und häufiges Posten die Zahlen vielleicht nach oben treiben kann.

Und übrigens, wer mit schlechten Bewertungen zu kämpfen hat, kann Google Beiträge auch dazu nutzen für ein bisschen Ablenkung zu sorgen.

 

Die Sprachsuche revolutioniert auch das SEO (3)

Wenn die Bedeutung der Sprachsuche immer weiter zunimmt, wie muss ich dann als Webseitenbetreiber reagieren, um im Google- oder Bing-Ranking nicht abzufallen? Stellte die Sprachsuche alles auf den Kopf, oder bleibt doch irgendwie alles beim Alten?

 

Stellen wir uns ein paar konkretere Fragen:

1. Wie wichtig ist Keyword-Optimierung?

Was Keywords betrifft sind sich die SEO-Experten erstaunlich einig, auch die Sprachsuche bestätigt die Wichtigkeit der Longtailkeywords. Allerdings sollte man begriffen haben, dass fast 2/3 der Suchanfragen aus mindestens 3, fast die Hälfte sogar aus mehr als 5 Wörtern besteht. Keywordoptimierung auf ein Wort macht also auch heute schon keinen Sinn mehr, künftig aber erst recht nicht.

Wer gefunden werden will, muss seine Keywords opitimierten auch weniger dem Diktat der WDF*IDF-Formel unterwerfen, sondern einen Weg finden den semantischen Kontext so zu gestalten, dass die Suchmaschine davon ausgehen kann, hier wird die Frage des Nutzers beantwortet. Ein Weg, der spätestens mit Google Hummingbird schon recht offensichtlich eingeschlagen wurde.

2. Muss ich jetzt auf alles eine Antwort haben?

Wer gefunden werden will, muss sich noch stärker in die Köpfe jener versetzen können, die ihn finden sollen. Er muss seinen Text als Antwort auf die Fragen seiner Leser oder Kunden schreiben, und er sollte eine Antwort haben, nicht irgendein Blabla. Ein einfacher Weg ist da natürlich sich der alten W-Fragen aus dem Journalismus zu bedienen und anhand derer seinen Content entsprechend zu gestalten.

Dadurch muss jetzt natürlich nicht jeder eine Art themenspezifisches Wikipedia entwickeln. Denn nicht immer ist die Intention des Fragenden tief in ein Thema eintauchen zu wollen. Im Gegenteil, manchmal ist eine kurze und knappe Antwort genau das was gesucht wird. In dieser Hinsicht kann es sich zum Beispiel lohnen mehr auf Listen zu setzen, die Schritt für Schritt zur Lösung eines Problems führen. Und die FAQ-Seite sollte langsam aber sicher zur wichtigsten Seite eines Webauftritts werden.

Ein Beispiel: Ein Vertriebsexperte möchte mit seiner Vertriebsstrategie punkten.

In der guten alten Zeit hätte er seinen Text auf „Vertriebsstrategie“ optimiert, insgesamt muss der Inhalt heute aber auf die Beantwortung einer konkreten Frage abzielen. Heute ist das mindeste „Vertriebsstrategie entwickeln“, denn der Nutzer fragt sich schließlich: „Wie kann ich eine erfolgreiche Vertriebsstrategie entwickeln?“ Und „erfolgreich“ würde ich übrigens außer acht lassen, a) behauptet das eh jeder und b) je weniger es nach Werbung riecht, desto besser das Ranking.

3. Welche Bedeutung hat der Sprachstil?

Der endgültige Durchbruch des Internets hatte für jene, die von Anfang an dabei waren einen Nachteil. Es wurde formeller, in Deutschland etwa hat sich das „Sie“ wieder durchgesetzt. Die Sprachsuche wird das wieder ändern. Zwar mag die geplante Struktur eine Unternehmensseite zuerst wie ein Vorteil wirken, der formelle Sprachstil passt aber hinten und vorne nicht zu der Art und Weise wie Nutzer ihren digitalen Assistenten Fragen stellen. Wer also glaubt seine Information werden am Besten dann gefunden, wenn sie sich wie eine Bedienungsanleitung liest, wird schnell feststellen, dass sie dort landet wo alle Bedienungsanleitungen landen – ungelesen im Papierkorb.

Jetzt müssen wir natürlich nicht alle rotzfrech werden, aber gutes Content Marketing muss den Nutzer in dessen Sprache begegnen. Locker, aber nicht flapsig ist angesagt.

4. Gab es da nicht mal Schema.org?

Ja, und Schema.org gibt es immer noch. Und da hinter diesem Projekt mit Google und Microsoft auch die Macher der beiden einzig wirklich nennenswerten Suchmaschinen stecken, sollte man sich die Seite einmal genauer ansehen. Mittels der dort gezeigten Schemen lassen sich auf der eigenen Webseite Daten so strukturiert auszeichnen, dass es für die Suchmaschinen ein leichtes ist sie zu interpretieren.

Na, wo ist denn da das Juliusspital?

5. Wie wichtig ist Local SEO wirklich?

Jetzt sagt man sich natürlich, die meisten Abfragen passieren auf dem Smartphone, also ist Local SEO total wichtig. Ja, ist es auch, sofern Sie in der Nähe ein Geschäft, Restaurant oder sonst irgendwie Kundenkontakt haben. In diesen Fällen sind Maßnahmen für das lokale SEO unverzichtbar, in allen anderen ein kleines Puzzelstück (bis auf eine Ausnahme, siehe Punkt 6).

Sorgen Sie also auf jeden Fall dafür, dass man ihre Webseite dank Google MyBusiness und Bing Places for Business auf den entsprechenden Karten, mit den entsprechenden Infos – also Ihren – auch findet. Denn wie wir aus einem der früheren Beiträge dieser Serie wissen, greifen die digitalen Assistenten natürlich zuerst auf einen dieser Services zurück, wenn sie nach einer Weinstube in der Nähe gefragt werden. Und da einige Angebote lieber bingen, statt googeln, sollte man auch das Microsoftangebot optimiert haben.

6. Warum muss ich mehr auf mein Reputationsmanagement achten?

Wer das schwer Wort „Reputationsmanagement“ kennt, ist schon mal im Vorteil, denn viele Geschäfte und Restaurants fragen sich zunehmend warum immer weniger Leute kommen. Könnte das etwa daran liegen, dass sie nur 1-Sterne-Bewertungen kassiert haben? Ja, tut es wahrscheinlich. Die Zeiten in denen man die Google-, TripAdvisor- oder Yelp-Bewertungen ignorieren konnte sind längst vorbei. Und wer glaubt die entsprechenden Angebote würden sich ihre Infos schon selbst irgendwie zusammensuchen, kann das ruhig tun – er wird aber nie erfahren wie viel Geld ihm dabei durch die Lappen geht.

Und was heißt das jetzt alles?

Die gute Nachricht ist, dass die Sprachsuche eine weitere Chance für kleine Seiten ist, mit gutem Content an erster Stelle zu landen. Die schlechte Nachricht ist, Content ist immer noch King – und mehr denn je. Die Zeiten in denen sich mit billig produziertem, halbwegs zum Thema passendem Text etwas reißen ließ, sind längst zu Ende gegangen. Wer also nur auf Masse setzt, aber nichts zu sagen hat und schon gar keine Frage beantworten kann, wird sich in ein Umfeld zurückziehen müssen, wo er keine Konkurrenz zu befürchten hat. Wer sich aber langfristig durchsetzen will, muss sich als Ratgeber und Beantworter von Fragen für seine Nutzer/Kunden/Besucher erweisen.


Die komplette Serie:

 

Die Sprachsuche revolutioniert auch das SEO (2)

In Teil 1 meiner Serie über die Frage wie genau die Sprachsuche die Suchmaschinenoptimierung beeinflusst ging es ja erst einmal um die verschiedenen „Kanäle“, über die die Suchbefehle eingegeben werden. Kommen wir jetzt mal zu den Fragen, die den SEO um die Ecke wirklich beschäftigen:

  • Wer nutzt die Sprachsuche überhaupt?
  • Welche Faktoren muss ich beachten?
  • Macht Sprachsuche oder Textsuche überhaupt einen Unterschied?

Zunächst einmal bringt die Sprachsuche zwei neue Faktoren ins Spiel, die jetzt neben der zuvor bekannten Suche per Text und dem Verhalten der Suchmaschine zu beachten sind:

1. Der Suchbefehl ist mit Worten ausgedrückt anders, als mit Buchstaben. (Auch wenn man digitaler Assistent heute mit Stichpunkten fast noch ein wenig besser funktioniert.)

2. Die Suchanfrage muss erst den digitalen Assistenten passieren, mit anderen Worten es ist eine Art neuer Gatekeeper im Spiel.

Verschieben wir also die konkreten Optimierungsmaßnahmen auf Teil 3 und machen uns lieber noch ein paar Gedanken über die beiden Punkte, denn eines sollte dem SEO klar sein, die Sprachsuche wird sich zu etwas entwickeln was nicht mehr unter dem Stichwort „Neuer Wein in alten Schläuchen“ laufen kann.

Wenn mich früher jemand nach einem Tipp gefragt hat, wie er eine Suchanfrage bei Google stellen kann, die am Ende bessere Ergebnisse liefert, habe ich folgendes gesagt: Formuliere eine ausführlich Frage? Am Ende streicht Google die Füllwörter zwar raus, aber bei den verbliebenen Wörtern ist die Chance auf Relevanz für die eigentliche Suchintention meist den gewissen Tick höher als sonst. Das sicher dieser Tipp durchgesetzt hat, könnte auch einer der Schlussfolgerungen aus diesem Artikel sein, den ich kürzlich an dieser Stelle veröffentlicht habe. Dessen Kernaussage lautete schlicht: Beinahe die Hälfte aller Suchanfragen besteht aus 5 oder mehr Wörtern.

Eine Frage macht die Intention einer Suchanfrage für Google auch die die W-Wörter leichter durchschaubar. Ein Beispiel:

  • „billig essen“
  • „wo kann ich billig essen?“
  • „wann kann ich billig essen?
  • „Ist billig essen eine gute Idee?“

Eine in Form einer Frage gestellte Suche macht die Optimierung auf bestimmte Keywörter also nicht unwichitger, erhöht aber den Druck einen Content zu produzieren, der den User wirklich hilft.

Die zweite Neuerung wird oft vergessen, kann aber von enormer Bedeutung sein. Folgendes Beispiel soll das kurz erläutern:

Ob Suche, oder Details, Cortana überlässt nichts dem Web.

Durch das Beispiel einer Suche mit Cortana auf meinem Surface kann man mehrere Schlüsse ziehen. Der erste ist für Optimierer vielleicht der ärgerlichste, denn Cortana entscheidet mitunter selbst ob sie auf ein und dieselbe Frage eine Liste von Vorschlägen ausgibt, oder einfach nur ein passendes Ergebnis. Je nach vorhandenen Infos heißt es also „the winner takes it all“, weitere Ergebnisse muss der Nutzer aktiv anklicken, will er sie sehen.

Und ein zweiter Punkt spielt in dieselbe Richtung, digitale Assistenten haben generell ein einprogrammiertes Interesse den Nutzer nicht an eine Suchmaschine zu verlieren. Das gilt auch dann wenn die durchsuchte Suchmaschine aus dem gleichen Haus kommt. Wundern sollte das übrigens niemanden, schließlich ist wollen Cortana und ihre Kolleginnen vor allem eines, die Frage ihrer Besitzer zu deren Zufriedenheit beantworten. Und so führt auch ein Klick auf eines der Ergebnisse links nicht ins Web, sondern bleibt vor Ort mit detaillierten Informationen. Und je klüger die digitalen Assistenten werden, desto weniger werden ihre Antworten aus einer Weiterleitung zu der angeschlossenen Suchmaschine bestehen.

Die beruhigende Nachricht dürfte allerdings sein, dass die Frage schon konkret sein muss, um innerhalb des Assistenten beantwortet zu werden. Hat weder die lernende Intelligenz dahinter, noch die Programmierer die Frage auf dem Schirm, leiteten die Assistenten dann doch schnell weiter in den Browser zu den klassischen Suchmaschinen. Doch wer hier vorn gelistet sein will, kommt um die Frage der Optimierung auf die Sprachsuche nicht herum. Dazu mehr im nächsten Beitrag.


Die komplette Serie:

 

Die Sprachsuche revolutioniert auch das SEO (1)

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, beschäftigt mich im SEO-Bereich in letzter Zeit vor allem auch die Sprachsuche und die digitalen Assistenten, durch die sie ausgeführt wird. Noch mag es eher die Ausnahme sein, dass man Menschen auf der Straße mit ihrem Smartphone reden sieht, der Trend aber ist eindeutig – und spätestens seit Alexa von Amazon in immer mehr Haushalte einzieht auch nicht mehr weg zu ignorieren.

In diesem ersten Teil meiner Serie sehen wir uns erst einmal an, was derzeit (und vielleicht auch künftig) auf dem Markt ist, wenn es um die Sprachsuche an sich geht.

Wer zuerst kommt, malt nicht immer am besten

Mal abgesehen von der Möglichkeit bei Google auch am Desktop auf ein Mikrofon zu klicken, war es Apple mit seiner Assistentin Siri, das die erste digitale Assistentin auf den Markt brachte. Die mediale Unterstützung war Siri zwar sicher, aber den aktuellen Durchbruch schaffte Amazon mit seinem Echo-Angebot, das als Alexa im Augenblick wohl die bekannteste „Vertreterin“ ihrer Zunft ist. Doch die beiden Angebote sind nicht allein, sehen wir uns mal nacheinander alle Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen an:

Siri von Apple

Der Assistentin von Apple merkt man auch heute noch an, dass sie ursprünglich als Bedienhilfe für das iPhone gedacht war. Sie glänzt daher auch vor allem, wenn es um die Integration in den Apps geht und erleichtert als Assistentin dort das Leben des Nutzers.

Zwar kann der Nutzer die Suchmaschine frei wählen, durch die Siri Fragen zu beantworten sucht, aber seien wir ehrlich, die meisten werden die Grundeinstellungen nicht ändern. Und standardmäßig greift Siri nicht auf Google, sondern auf den Microsoft Konkurrenten Bing zurück.

Ok Google

Wenn manche der Erfolg von Alexa überrascht, liegt das vor allem an einer Tatsache, der zufolge man eben doch Google den großen Erfolg zugetraut hätte: Das Wissen über den Nutzer. Google speichert derart viele Informationen über seine Nutzer, das man sich fast schon wundert, warum man überhaupt noch eine Frage stellt und nicht automatisch die Antwort geliefert bekommt.

Und dennoch hat Google hier durchaus wieder einmal einen Trend verschlafen und versucht geradezu hektisch aufzuholen. Zumindest kann man sich diesen Eindrucks nicht erwehren, wenn man sieht wie panisch Google Assistant als Konkurrenz zu Alexa auf den Markt geworfen wurde.

Alexa von Amazon

Zuerst als Buchbestellungsmaschine verlacht, wirft Amazon mit Alexa zu Tiefstpreisen seit einigen Monaten eine digitale Assistentin auf den Markt, an der man im Augenblick nicht mehr vorbeikommt.

Für SEOs ist jetzt natürlich interessant, welche Suchmaschine hier im Einsatz ist. Richtig: Bing! Auch hier muss der Nutzer erst selbst auf Google als Standardsuchmaschine umstellen, was wieder relativ wenige Nutzer wirklich tun werden. Allerdings funktioniert auch der Sprachbefehl „Alexa, frage Google“, damit die Suchanfrage über Google läuft.

Bixby von Samsung

Als Neuheit bringt Samsung für seine Galaxy-Serie den Assistenten Bixby auf den Markt, den wir aber nur der Vollständigkeit halber erwähnen.

Dank ihrer Integration in Windows 10 gewinnt Cortana immer mehr an Bedeutung, aber auch die Konkurrenz greift in der Regel auf Bing als Standardsuchmaschine zurück.

Cortana von Windows

Der Ansatz von Microsoft unterscheidet sich grundlegend von Siri, weil man gleich auf Künstliche Intelligenz bei der Entwicklung setzte. Eine Entwicklung die zugegebenermaßen zu Siris Anfängen noch weit mehr in den Kinderschuhen steckte als heute. Das Cortana auf Bing zurückgreift, dürfte klar sein. Das sie für viele unter dem Radar läuft liegt an ihrer Verbindung zu Windows Phone, das bekanntlich nur minimale Marktanteile am Smartphone-Markt hat. Was dabei aber vergessen wird ist ihre Integration in Windows 10 auch dem Desktop, die von Microsoft praktisch bei jedem Update immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Digitale Assistenten verwenden standardmäßig Bing

Wenn wir also ein erstes Fazit für die Suchmaschinenoptimierung ziehen wollen, heißt das erstaunlicherweise wohl, dass man sich Bing weit mehr widmen muss, als dem dominanten Google. Das die Suchmaschine von Microsoft in den letzten Monaten stetig an Marktanteilen gewinnt, auch wenn Google weiter die 90% + x verteidigt, dürfte nicht zuletzt auf die Sprachsuche zurückzuführen sein. Und da vielen Techgiganten, wie eben Apple, Google grundlegend unsympathisch ist, dürfte Bing auch in nächster Zeit kaum als Standardsuchmaschine abgelöst werden.


Die komplette Serie:

 

SEO: Die Menschen stellen Google eine Frage!

Wenn man davon spricht eine Webseite auf ein bestimmtes Keyword zu optimieren, sollte man eigentlich eher von Keywords sprechen. Das liegt nicht nur daran, dass Google holistische Inhalte mit echtem Wert für menschliche Nutzer bevorzugt, sondern eben diese nicht mehr nach einem bestimmten Begriff googeln.

Einer der ältesten Tipps für ein gutes Ergebnis bei einer Google- oder Bing-Suche lautete schon immer, seine Suchanfrage in Form einer Frage zu formulieren. Das Fragezeichen und Füllwörter filtert die Suchmaschine zwar heraus, aber beim Formulieren einer Frage wird man sich der eigenen Intention nicht nur bewusster, sondern liefert damit der Suchmaschine auch wichtige Hinweise nach was man eigentlich sucht.

Ob die meisten User inzwischen tatsächlich eine Frage in den Suchschlitz tippen, sei einmal dahingestellt. Belassen wir es erst einmal bei dem Hinweis, dass das Thema wegen der zunehmenden Bedeutung der Sprachsuche sicher noch einmal wichtiger wird. Auf jeden Fall tippen Sie inzwischen aber genug Wörter ein, um eine auch für menschliches Verständnis gut formulierte Frage stellen zu können: Fast 42% aller Suchanfragen enthält laut einer Studie von ahrefs inzwischen 5 oder mehr Wörter. Fast ein weiteres Viertel kommt auf 4 bzw. 3 Wörter je Anfrage.

Wer die Zahlen weiter studiert, wird allerdings drauf stoßen, dass knapp über 96% der Keywords weniger als 50 Mal gesucht wurden, die Suchanfragen mit einem Keyword aber ungleich häufiger angefragt wurden. Unter uns, dass dürfte tatsächlich eher daran liegen, dass es da draußen von Leuten nur so wimmelt, die Google für das Internet halten und statt einer URL „Facebook“, „BILD“ oder „Youtube“ in den Suchschlitz eingeben. Wer angeben will, man nennt das „navigatorische Suchanfragen“.

Insgesamt legt die Studie allerdings ein weiteres Mal die Bedeutung des sogenannten Long Tails nahe. Ich persönlich fasse das inzwischen auch gerne unter dem Spruch zusammen: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – kommt aber sehr gut durch den Winter. Wer SEO allerdings als Maßnahme sieht quasi von 0 auf 100 auf der ersten Seite zu ranken sollte sich vielleicht doch erst einmal mit den Grundlagen beschäftigen.

SEO-Tipp: Auf welche Frage, habe ich die Antwort?

Wer seine Inhalte unter diesen Gesichtspunkten gut optimieren will, sollte also weniger Wert darauf legen unbedingt bei einem einzigen Keyword oder einer Phrase wie „günstiger Urlaub“ gut zu ranken, sondern den gleichen Tipp beherzigen, der weiter oben an die Suchenden gegangen ist. Welche Frage stellt sich mein Kunde? Und viel wichtiger noch, auf welche Frage habe ich dir richtige Antwort? Wie auch immer der dazugehörige Inhalt aussehen mag, diese Frage muss am Anfang stehen, oder man kann es auch gleich bleiben lassen.

Die tatsächliche Keywordoptimierung sollte erst im Anschluss erfolgen und ergibt sich mitunter dann auch von selbst. Ist die Frage allerdings erst einmal formuliert, sollte man in dieser Phase übrigens äußerst vorsichtig damit sein, sie doch noch einmal umzuformulieren, weil etwa eine Keywordrecherche nahelegt einen zentralen Begriff zu ersetzen. Ein höheres Suchvolumen verspricht nur dann ein besseres Ergebnis, wenn der ausgetauschte Begriff auch tatsächlich dem Wording der Kunden entspricht. Ansonsten verschlimmbessert man die Sache eher, als dass man zufriedene Nutzer produziert und seine Conversions steigern kann.

 

Die einzige Frage, die für gute SEO wirklich zählt!

Wenn es um SEO geht, kann man unzählige Webseiten durchforsten, kostenpflichtige Dienste abonnieren, Bücher kaufen und auf Vorträge gehen. Die einzige Grenze ist das Budget. Doch lohnt sich das überhaupt? Eigentlich nicht wirklich.

Das Problem mit SEO-Tricks und -Standards ist oft erst auf den zweiten Blick ersichtlich, nämlich dann, wenn man sich eine zweite Meinung einholt. Denn leider scheint kein SEO so gut und bekannt zu sein, dass ein noch besserer und bekannterer seiner Ansicht widerspricht. Und kein noch so sauber erbrachter Beweis wird nicht von einem anderen genauso sauber widerlegt. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem bleibt eigentlich nur ein Weg: Mach, was Google sagt! Natürlich hat auch Google seine Hintergedanken, aber wenn dein Preis-Leistungs-Verhältnis auf einem geringen Budget fußt, ist das sicher der beste Weg.


Tipp: Der Google Digital Workshop bietet eine solide Grundlage über Suchmaschinenoptimierung, so wie Google sie sich vorstellt. Am Ende ist man zwar kein SEO- oder Online-Marketing-Experte, verfügt aber über ein solides Grundwissen mit dem man schon ein ganzes Stück weit kommen kann.


Wer allerdings mit Hilfe von SEO weiter kommen will, der muss sich durch die diversen Quellen arbeiten und selbst entscheiden, welche Maßnahmen er durchführt und welche nicht. Anfänger machen es sich oft leicht und setzen einfach auf Mainstreammeinungen, also jene, die schlicht am häufigsten genannt werden. Da ist sicherlich jede Menge richtiges Zeug dabei, aber a) hat die Mehrheit der SEO’s nicht per Definition Recht und b) macht man nur das, was die meisten anderen auch machen und einer macht es ganz bestimmt auch besser.

Was also tun? Hmm, erinnert sich jemand an Curly aus dem Film Die Großstadt-Helden?

Hör auf den Cowboy und das SEO läuft wie geschnitten Brot!

Der alte Cowboy hatte für die Städter in der Midlifecrisis einen einzigen Rat. Sie sollen diese eine Sache finden, und den Rest vergessen. Und im SEO ist es nicht viel anders, man muss nur diese eine Sache finden – oder besser diese eine Frage!

Die Frage lautet nicht „Was will Google?“, aber man sollte doch zumindest wissen was Google will. Die Suchmaschine will genau die Seite, oder besser, die Information an erster Stelle der Ergebnisse haben, die die Frage/das Bedürfnis des Suchenden vollkommen befriedigt. Darauf zielt alles ab, alles andere kommt erst an zweiter Stelle. Das ist das Primärziel!

Und alle Maßnahmen, alle Tipps, alle Verbesserungen, alle von SEO’s vorgeschlagenen Verträge und Mittel muss man einer einzigen Frage unterziehen: Macht es Sinn? Und zwar mit Blick darauf, ob es wirklich hilft das Google genau diesen Inhalt ganz vorn anzeigt. Ein Beispiel: Investiere ich eine halbe Stunde in die optimale sprechende URL, oder verbringe ich die 30 Minuten doch besser damit den Inhalt meiner Webseite noch informativer oder übersichtlicher zu gestalten. Sprechende URLs sind nicht wertlos, aber glaubt wirklich noch jemand Google würde sie brauchen, um den Inhalt einer Seite zu analysieren?

Und die Beantwortung dieser Frage erfordert übrigens weit weniger Erfahrung in Sachen Suchmaschinenoptimierung, als mancher denken mag. Vielleicht trifft sogar das Gegenteil zu, weil SEO’s mit ihrem Hintergrundwissen die Sache unnötig verkomplizieren. Bei der Sinnfrage kann es sogar recht hilfreich sein einen DAU (Dümmster anzunehmender User) zu fragen, was er sich denn von seiner Suchanfrage erhofft.

 

SEO im Jahr 2017: Auf was steht Google wirklich?

… und eigentlich ist das auch schon die falsche Frage. Denn es hat zwar lange gedauert, aber inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass genau jene Seiten am besten ranken, die nicht für Google sondern für den echten Nutzer geschrieben wurden.

„Am Ende sind wir wieder bei Matt Cutts, der vor 15 Jahren gesagt hat ‚Build great content‘ – und wir befürchten das das wahr sein könnte.“, Prof. Mario Fischer.

Aber deshalb müssen SEO’s jetzt nicht befürchten arbeitslos zu werden und nein, SEO ist immer noch nicht tot. Auch 2017 sollte dieser Berufsstand noch überleben können. Was man als SEO hingegen alles wissen sollte, hat sich SISTRIX mal wieder gefragt und gleich 16 der bekanntesten SEO-Experten des Landes zum Talk eingeladen. Bei t3n kann man sich die dabei herausgekommenen Videos in aller Ruhe ansehen und durchaus etwas lernen.

Die wichtigsten Erkenntnisse und natürlich auch noch ein bisschen Senf von mir als Zusatzbeigabe habe ich mal zusammengestellt:

Der Rankingfaktor Links

  • Links sind auch 2017 ein Rankingfaktor,
  • langfristig sinkt die Bedeutung allerdings.
  • Beim Ranking können Links auch das Zünglein an der Waage sein!
  • Kenne die Richtlinien von Google für Links!

Externe Backlinks haben ihren Wert nicht prinzipiell verloren, spätestens seit Pinguin kann Google die Links aber besser bewerten. Die Abhängigkeit von Google was Links angeht, ist also insgesamt gesunken. Was langfristig wohl noch zunehmen wird, denn wie Marcus Tandler, Gründer von OnPage.org, treffend bemerkt, Google muss immer mehr von extern beeinflussbaren Faktoren unabhängiger werden. Einfach auch, weil es sich nicht manipulieren lassen will, um dem User das beste Ergebnis zu liefern.

Mit anderen Worten, Links sollte man weiter als SEO nutzen. Allerdings ist es wichtiger denn je auf Qualität, statt Quantität zu setzen. Wenn natürlich auch ein Link der richtig Traffic liefert besser ist, als ein von Usern nicht geklickter Link. Doch Vorsicht, wer es mit dem Linkbuilding übertreibt, kann sich schnell ein Eigentor schießen. Mario Fischer aus Würzburg empfiehlt wohl auch deshalb nicht zu Unrecht manch Linkbuilding-Sünde von früher zu beseitigen.

Was die Zielseite angeht, gilt der Tipp, dass man nicht jede Seite mit Links versorgen muss (oder sollte), weil der eingehende Linkjuice z.B. auch auf andere Produktseiten übergeht. Jede Produktseite hier mit gleichmäßig Links zu versorgen könnte einem Google als Muster erkennen und übel nehmen. Im Zweifel sollte man die Startseite als Zielseite nehmen, auch weil sie die dauerhafteste Seite ist, wenn sich die URL-Struktur ändert.

Googles Richtlinien für Links: Sollte man die Grenzen von Google austesten, oder davon ausgehen, dass Google es früher oder später rausfindet, ob ein Link gekauft wird? Markus Hövener, Head of SEO bei Bloofusion, tendiert nicht ganz zu Unrecht zu letzterem. Google scheint bei vielen Seiten durchaus die Strategie zu fahren tolerant zu sein, aber irgendwann kann der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringen.

Konkrete Tipps:
  • Eine Landingpage muss erst einmal wachsen, ein selbständiges Grundrauschen entwickeln, bevor man selbst Links für sie besorgt.
  • Um Linkpower anzulocken taugt am besten eine entkommerzialisierte Zone, wie etwa ein Blog.

Mein Praxistipp: Statt Links einzukaufen sollte man sich die Mühe machen Seiten aufzustöbern, von denen man gerne verlinkt werden würde, weil es Sinn macht. Viele werden zwar nein sagen, aber ein paar eben doch.

Verwendung von Keywords

  • Keywords müssen auf die Suchintention ausgerichtet sein.
  • Keywords in URL, Meta-Description und H1-Überschirften machen meist Sinn.
  • Keywords helfen beim Ranking, beim Schaffen von Content, sollten aber nicht überbewertet werden.

Keywords sind wie Links wichtig, verlieren aber ebenfalls an Wert. Heute sollte man aber auch auf das semantische Umfeld setzen, denn Ziel von Google spielt nicht das Ergebnis aus, dass genau dem Keyword entspricht, sondern der Suchintention. Dennoch sollte man sich immer die Keywords vor Augen halten, wenn man einen Content schafft.

Die einfachen Regeln wie Keyworddichte erscheinen Laien zwar griffig, funktionieren aber eben nicht mehr. Wenn der Content dem User nichts bringt, kann man es ohnehin vergessen. Eine Seite muss auf den User ausgerichtet sein!

On-Site-Optimierung jenseits von Keywords

  • Usability ist enorm wichtig.
  • Die Technik, z.B. Ladezeiten müssen gut sein.
  • Google crawlt die Seite nur dann oft, wenn auch neuer Content vorhanden ist.
  • Ergebnisse für den User liefern, Lösungen anbieten.

Es gilt positive Nutzersignale zu senden, also dem Nutzer eine Seite anzubieten, auf der er sich wohlfühlt. Das gilt für Design und Usability ebenso, wie etwa auch das Anbieten einer guten Suche. Es gilt aber auch die Ladezeit der Seite nicht quälend lang zu machen, eine gute Struktur sowohl für den Benutzer, als auch den Bot anzubieten.

Der Content

  • Content muss den Nutzer zufriedenstellen, niemanden sonst!
  • Content Marketing ist ein Muss, aber bitte mit Strategie!

Google lernt etwa am Nutzerverhalten, wie gut der Content wirklich ist. Heute ist der Algorithmus darin besser denn je. Man sollte also tunlichst weder Content für Google schaffen, oder um sich selbst darzustellen, sondern genau das was der User erwartet und auch sehen will. Wer also gut ranken will, muss zuerst einmal feststellen, was das eigene Zielpublikum eigentlich will. Das gilt sowohl für den Inhalt, als auch auf dessen Darstellung.

Content Marketing als Strategie wird auch der Meinung von Markus Hövener nach noch bei vielen Unternehmen viel zu wenig berücksichtigt. Und wenn doch, dann ohne eine Strategie dahinter zu verfolgen. Und zum Content Marketing gehört es auch den eigenen Content zu verbreiten.

Holistischer Content ist insofern die Gegenwart, als dass man durch ihn gut mehrere Suchintentionen abdeckt und auch Longtails gut darin unterbringen kann. Und weil man statt 100 kleiner Einzelseiten eine große Seite baut, ist es eigentlich auch kein großer Mehraufwand. Und wer mit seiner Seite auch eine (Suchan-)Frage beantwortet, sendet auch gute Nutzersignale an Google zurück und kann den Benutzer so zufriedenstellen, dass er durch einen Call to action auch eine Conversion bringt.

Konkrete Tipps:

  • Ein Blog ist immer gut, aber einfach drauf los zu bloggen macht auch wenig Sinn.
  • Wer seinen Kunden über einen informativen Inhalt auf die eigene Seite bringt, kann ihnen im Anschluss gezielt Google Ads, Facebook Ads usw. einblenden lassen.

Mein Praxistipp: Eine Landingpage die einen holistischen Content als Inhalt hat, sollte man gestalten wie eine eigene Webseite – also übersichtlich, gut aufbereitet und strukturiert.

Soweit also die „kurze“ Zusammenfassung, aber was ist jetzt die Moral der Geschichte? Leider wohl auch, das man Top-Platzierungen bei Google weder geschenkt bekommt, noch sich erkaufen (erschwindeln) sollte. Denn auch wenn es beruhigend für manchen in der Branche sein mag, dass man mit Linkbuilding und Keywords noch immer Ergebnisse erreichen kann, so ist das auch noch immer in gewisser Weise ein Fluch, denn a) setzt sich das beim Kunden fest und b) glaubt er damit schnell und billig zum Erfolg zu kommen. Damit treibt er die seriösen Anbieter, die wissen, dass das so nicht geht, in den Wahnsinn. Denn während die ihm On-Site-Maßnahmen empfehlen, die aufwendig sind, Geld kosten und sich mittel- bis langfristig auszahlen, will der lieber die Versprechen der schwarzen Schafe hören, die ihm für ein paar Euro mit gekauften Links versorgen und einem erzählen es würde schon reichen Content dadurch zu perfektionieren, dass man den Text halt anhand der Formel WDF*IDF optimiert.

 

Der heiße Scheiß der Woche (077)

+ + + Lösch-Anträge in der Google Websuche: 99,95 Prozent der eingereichten URLs haben niemals existiert + +  +

Dabei kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Google bei den Löscheinträgen recht gute Arbeit leistet. Allerdings haben jene, die ich beruflich eingereicht habe, die Ergebnisse auch existiert.

+ + + Gerücht: Amazon plant Angriff auf Office 365 mit eigener Suite + + +

Muss Microsoft dieses Gerücht fürchten? Eher nicht, schließlich arbeitet sich Google schon seit Jahren daran ab eine ernsthafte Alternative zu Office zu etablieren.

+ + + Datenschutz: Warum manche Nutzer jetzt ihr Google-Analytics-Konto löschen sollten + + +

Google Analytics und der Datenschutz – eine never ending Story. Ganz ehrlich, auch wenn ich es selbst nutze, nüchtern betrachtet gibt es dafür keinen vernünftigen Grund.

+ + + DMOZ + + +

Wer schnell noch ins Webverzeichnis DMOZ eingetragen werden will, muss sich beeilen – und wird nicht viel davon haben. Denn mit einer einfachen, unbegründeten Zeile teilt die Seite mit am 17. März ins digitale Nirwana zu verschwinden.

 

Der heiße Scheiß der Woche (076)

+ + + Will my organic rankings suffer if I don’t have a blog? + + +

Yes, it will … Ein Blog ist immer noch die beste Möglichkeit guten für die Kunden und SEO-Zwecke Content auf der eigenen Webseite zu generieren. Es ist nicht gerade etwas was man nebenbei macht, aber es bringt jede Menge.

+ + + Proximity to Searcher is the New #1 Local Search Ranking Factor + + +

Was ist der wichtigste Faktor zum Auffinden eines Geschäfts auf Google? Einer, an dem man recht wenig ändern kann. Es kommt nämlich darauf an wo sich der Suchende befindet.

+ + + Facebook gehen die Teenies flöten + + +

Ganz ehrlich, das liest man seit Jahren so oft, dass es mich persönlich nur noch wundert, dass sich überhaupt noch Teenager bei Facebook tummeln.

 

Der heiße Scheiß der Woche (075)

+ + + Microsoft ist der große Gewinner im Tablet-Markt – Google und Apple verlieren Anteile + + +

Ist das jetzt für Microsoft eine gute Nachricht. Man ist zwar gerade dabei den Tabletmarkt zu erobern, aber der Absatz an Tablets geht zurück. Na ja, solange dieser Androidschrott abnimmt, ist alles ein Sieg.

+ + + OneNote Universal App mit umfangreichem Update für Insider + + +

Ich könnte ohne OneNote ja gar nicht mehr arbeiten, weder privat noch beruflich. Interessant übrigens der Kennwortschutz und noch ein paar andere recht nützliche neue Features.

+ + + WordPress REST API Vulnerability is Being Actively Exploited, Hundreds of Thousands of Sites Defaced + + +

Mit seiner unterschlagenen Sicherheitslücke und dem rasant nachgeschobenen Update auf Version 4.7.2 kommt WordPress noch nicht ganz aus den Schlagzeilen raus. Ein Update wird weiter dringend empfohlen.

+ + + PageRank + + +

Der PageRank – ist das noch SEO, oder kann das weg? Um ehrlich zu sein, vor einem Jahr hätte ich gesagt, das kann weg. Heute bin ich aber der Meinung von Michael Bernecker, ganz ignorieren darf man ihn nach wie vor nicht.

 

Der heiße Scheiß der Woche (070)

+ + + Die Rettung von Windows 10 Mobile erfordert eine neue Produktkategorie à la Surface + + +

In der Tat wird die Zeit langsam knapp, selbst wenn sich Microsoft in Sachen Smartphones allein auf den Businessmarkt konzentrieren will. 2017 dürfte hier die Entscheidung bringen – oder erzwingen.

+ + + Front-End Performance Checklist 2017 (PDF, Apple Pages) + + +

Die technische Performance gehört zu den am meisten unterschätzten SEO-Kriterien überhaupt. Und in einer Zeit in der Google immer schlauer wird, kann man gerade hier wichtige Pluspunkte sammeln.

+ + + Zehn Dinge, die Microsofts Bing besser kann als Google + + +

Während Goolge in Deutschland nach wie vor 90% + X einfährt, obwohl die Deutschen der Suchmaschine ja angeblich so kritisch gegenüber stehen, holt Bing andernorts durchaus stetig auf.