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32 x den Mount Everest besteigen, oder doch Social Media machen?

Im Laufe seines Lebens sieht der durchschnittliche Mensch mehr als 7,5 Jahre Fernsehen. Na ja, als ich jung war, da gab’s noch kein Internet, die 7,5 Jahre dürfte ich also schon geschafft haben. Und auch bei den 5 Jahren, die man in sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube oder Twitter verbringt, liege ich zumindest noch gut im Rennen.

Der heiße Scheiß der Woche (065)

+ + + Mobile Index: Erste SEO-Tipps von Google für den Umbruch + + +

Google bevorzugt künftig mobile Versionen einer Webseite. Umso wichtiger ist es die mobile Version nach allen SEO-Kriterien auszurichten. Wer also noch keine responsive Webseite hat, sollte schnellstens eine in Auftrag geben.

+ + + Prestashop veröffentlicht Version 1.7  + + +

PrestaShop, nach wie vor eines meiner Lieblings-Shopsysteme bringt eine neue Version auf den Markt. Interessant vor allem für Entwickler, aber auch ein Zertifikat zum Thema Rechtssicherheit ist mit im Angebot.

+ + + Stadt München plant Rückkehr zu Microsoft Office und Windows + + +

Sorry, München, aber das Open Office Kacke ist, hätte man auch vorher wissen können. Aber besser eine späte Einsicht, als gar keine.

+ + + Erfolg kommt mit Erfahrung – und scheitert am Geiz + + +

Im Grunde wird hier nur die alte Social Media-Weisheit bestätigt: Ganz oder gar nicht! Wer aus Geiz nur halbe Sachen macht, sollte es am Ende lieber bleiben lassen.

Der heiße Scheiß der Woche (060)

+ + + Microsoft unter Satya Nadella – eine Zwischenbilanz + + +

Bei Dr. Windows wirft man einen Rückblick auf die bisherige Amtszeit von Satya Nedella als Microsoft CEO. Eine durchaus zwiespältige Zeit, die mit einer kompletten Neuausrichtung von Microsoft begann, gerade in den letzten Monaten aber doch durchaus manchmal etwas planlos wirkt.

+ + + Social-Media-Automatisierung – Schlaue Entscheidung oder schlechte Alternative? + + +

Soll man seine Social Media-Aktivitäten automatisieren, für Wochen im Voraus planen? Es hat seine Vorteile, aber am Ende macht es die Mischung. Denn wer nur im Voraus plant, beschneidet sich vor allem in Kommunikation und Aktualität. Zwei Dinge, auf die man in diesem Bereich nicht verzichten darf.

+ + + Neue .shop Domains – die Alternative für Shopbetreiber? + + +

Eine neue Top Level Domain-Endung ist in unseren Tagen ja nun wahrlich nichts neues. Aber im Gegensatz zu so manch anderer Variante, könnte diese durchaus ein bisschen mehr Beachtung vertragen. Bei SEO United hat man auch ein gutes “Bauchgefühl”.

+ + + Twitter finally lets everyone create their own “Moments” + + +

Auch wenn ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht selbst testen konnte, mit Moments scheint Twitter gerade zur Abwechslung mal wieder etwas vernünftiges gelauncht zu haben bzw. es jetzt auch allen Usern zugänglich zu machen. Bisher war der Versuch mit Twitter Storytelling zu betreiben ja eher – na ja, nervig.

+ + + Der absurde Krieg der Wikipedia-Roboter + + +

Bots streiten sich untereinander? Wie es aussieht braucht es nicht einmal künstliche Intelligenz für Bots, damit sie grundlegendes menschliches Verhalten annehmen.

The next big thing – Nicht jeden Scheiß mitmachen

In meiner langen Zeit, die ich nun in Sachen Journalismus, PR und Online-Marketing unterwegs bin, war in den meisten Fällen der Bremser. Ja, die Angelegenheit erst einmal zu analysieren und in der Regel die Erwartungen senken, ist nicht gerade hip und das was eine Begeisterung fordernde Geschäftsleitung hören will, aber am Ende zahlte es sich immer noch besser aus, als wenn ich jede neue Sau durchs Dorf getrieben hätte.

Die Forderung in jeden Trend möglichst frühzeitig einzusteigen, basiert wohl vor allem auf dem irrigen Glauben, wer unter den ersten Teilnehmern ist, der bekommt auch ein großes Stück vom Kuchen. Wenn es um den Erfolg der Early Adapter geht, kann man darüber durchaus streiten. Aber selbst wenn wir mal annehmen, dass diese These richtig ist, sollte man eines wissen: Sie sind in aller Regel kein Early Adapter. Wenn Sie von einem neuen Trend oder Netzwerk lesen, dann nur weil es schon jemand vor ihnen entdeckt hat. Oder mit anderen Worten, wenn Sie die erste Möglichkeit haben einzusteigen, ist das große Stück Kuchen längst von anderen gegessen worden.

Wenn ich allerdings zur Ruhe mahne, heißt das natürlich nicht, sich zurückzulehnen und abzuwarten ob dieses „next big thing“ auch tatsächlich groß wird. Wenn etwa ein neues soziales Netzwerk am Horizont auftaucht, heißen Analyse und realistische Erwartungen wecken, nicht einfach abzuwarten, bis man sicher ist, das nächste Facebook gefunden zu haben.

Was ich versuche hier rüber zu bringen, würde meine Großmutter mit den Worten beschreiben: Man muss jetzt nicht jeden Scheiß mitmachen! Man sollte vorher aber wissen, was jetzt ein Scheiß ist und was einem doch nützlich sein kann.

Wenn am Horizont jetzt aber „the next big thing“ auftaucht, woher weiß ich, ob es etwas für mich ist?
Na ja, dazu muss man natürlich zunächst einmal sich selbst und sein Business gut kennen. Das erfordert eine gewisse Selbstanalyse und, falls vorhanden, auch eine kritische Überprüfung bisheriger Maßnahmen. Nehmen wir zum Beispiel an, sie haben sich mit einem kleinen, aber hippen Second-Hand-Klamottenladen selbständig gemacht und jemand sagt ihnen, irgendwer hätte gerade Twitter erfunden. Interessant? Hmm, eher nicht. Aber stellen Sie sich vor, man hätte gerade Instagram erfunden. Mode? Bilder? Das passt doch weit besser zusammen, als Mode und 140 Zeichen. Auch wenn die Grenzen immer mehr verschwinden, und man zum Beispiel bei Twitter heute auch mit Bildern und Videos arbeiten kann, ist das meist nur der Versuch des jeweiligen Netzwerkes mit Facebook konkurrieren zu wollen. Der eigentliche USP steht aber meist vom Start weg fest, bei Twitter sind es 140 Zeichen, bei Instagram die Fotos.

Werden Sie sich also klar, welches Transportmedium zu ihrem Produkt am besten passt. Und wenn es dann passt, dann spricht eigentlich auch nichts gegen einen frühen Einstieg in das soziale Netzwerk oder das Befolgen eines Trends. Allerdings sollte eben diese Nützlichkeit das auslösende Element sein, nicht die Neuartigkeit oder weil es ihr Konkurrent nutzt, oder jemanden Ihnen es unbedingt verkaufen will.

Infografik: (Fast) Alle Größen für Social Media-Werbung

Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest usw., wer im Internet mit Werbung unterwegs ist, kommt schon allein der Zielgenauigkeit von Social Media-Werbung nicht um ein Engagement in ihnen herum. Doch anders als etwa bei Google- oder BingAds steht das visuelle Element hier nicht zur Wahl, sondern es ist zwingend vorgeschrieben. Gut als, wenn man diese Infografik mit den wichtigsten Grafikformaten für die angesagten Netzwerke hat:

The Ultimate 2016 Social Media Ad Size Cheat Sheet #InfographicYou can also find more infographics at Visualistan

via bjoerntantau.de