Wie ein Redaktionsplan Ihnen dabei hilft, Ihre Newsletter selbst zu erstellen

Wieso sollten Sie Ihre Newsletter selbst erstellen?

Es gibt natürlich die Möglichkeit, Ihr E-Mail-Marketing out zu sourcen und es von einer Agentur durchführen zu lassen. Prinzipiell spricht nichts dagegen. Sie sparen Zeit, die Agentur hat Erfahrung in dem Bereich und kann so gegebenenfalls Fehler vermeiden, die Sie andernfalls vermutlich machen würden.

Doch Fehler zu machen, kann auch von Vorteil sein. Sie lernen etwas über Ihre Kunden, setzen sich mit Problemen auseinander und versuchen diesen auf den Grund zu gehen. Damit wachsen Sie an Ihren Aufgaben und Sie können die Strategie zum Erreichen Ihrer Ziele anpassen.

Wenn Sie Ihre Newsletter selbst erstellen, können Sie außerdem Ideen direkt umsetzen und müssen diese nicht erst mit Ihrem Dienstleister absprechen. Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen, Dinge ausprobieren, die Schlussfolgerungen und Maßnahmen daraus ableiten und auch wenn Ihre oder die Arbeitszeit eines Mitarbeiters ebenfalls Geld kostet, ist es bei guter Umsetzung vermutlich dennoch günstiger, als jemand Externes zu beauftragen.

Doch wie können Sie Ihr Newsletter Marketing optimal planen, um den Überblick zu behalten, nichts zu vergessen und sich nicht zu verzetteln?

Erstellen Sie einen Redaktionsplan

Wenn Sie Ihre Newsletter selbst erstellen, kann ein Redaktionsplan Ihnen bei der Planung dieser enorm helfen. Kreativität und Ideenreichtum sind schön und gut. Aber Sie möchten mit Ihrem Business ja auch Umsätze generieren. Sie haben Ziele, die Sie nach Möglichkeit erreichen möchten. Ohne eine strategische Vorgehensweise werden diese nicht erreicht, Potenziale übersehen und die gewünschte Wirkung nicht erzielt.

Von allem einen Plan haben…

Kennen Sie das, wenn Sie sich vornehmen, etwas Bestimmtes zu tun, aber da es keine fixe Deadline gibt, wird es einfach immer weiter verschoben? Im Privatleben ist das nervig – im Beruf fatal. Ein Redaktionsplan hilft Ihnen beim Erstellen Ihrer Newsletter, die entsprechenden Aufgaben und Ziele mit einer Deadline zu versehen.

Haben Sie alle wichtigen Daten im Blick, wenn Sie Ihren Newsletter erstellen? Jegliche Feiertage und andere Tage, die für Ihr Business wichtig sein könnten? Sind Sie sicher, dass Sie immer an alles denken? Mithilfe eines Redaktionsplans erhalten Sie einen gesamtheitlichen Überblick, der Ihnen Lücken aufzeigen kann, die Ihnen vielleicht noch gar nicht bewusst waren. Ohne diesen ist das Zusammenspiel Ihrer Kampagnen nicht ersichtlich. Vielleicht machte die bisherige Abfolge Ihrer Newsletter gar keinen Sinn.

Was muss enthalten sein

Ein solcher Redaktionsplan sollte die wichtigsten Daten enthalten. Das können klassische Feiertage, wie Weihnachten oder Ostern, aber auch saisonale Höhepunkte wie Karneval oder Halloween sein. Darüber hinaus können Sie natürlich auch Thementage, wie den Weltkindertag mit einbringen. Welche Tage interessant sind, hängt natürlich von Ihrer Branche und Ihren Zielen ab. Für diese Tage gibt es diverse Webseiten, auf denen Sie eine Übersicht dazu finden können.

[tabs] [tab title=“Diese Informationen dürfen in keinem Fall fehlen“]

– Arbeitstitel
– Name der Kampagne
– Anlass
– Betreff
– Datum (und Uhrzeit) des Versands
– Status (Warten auf Freigabe, …)
– Spalte für Bemerkungen

[/tab] [tab title=“Diese Informationen können Sie außerdem mit einbringen „]

– Zielgruppe/Empfängerliste
– Links
– CTAs
– Bilder/Videos
– Kampagnenziele
– Verantwortliche (für Erstellung, für Last Check (Lektoren), für Versand)
– KPIs
– Infos, Zahlen etc. über Erfolg
– Redaktionsschluss
– Inhalte
[/tab] [/tabs]

Natürlich sind die Möglichkeiten, wie man einen solchen Redaktionsplan aufstellen kann, fast so endlos wie die Ideen für Ihre kreativen Newsletter-Kampagnen.

Wonach Sie den Plan ausrichten, ob nach Datum, Kampagne etc. ist zum einen abhängig von Ihnen und daran, wie Sie gerne arbeiten. Zum anderen von der Frequenz Ihres Versandes. Wenn Sie mehrmals wöchentlich versenden, macht es vermutlich Sinn, eine Art Kalender aufzustellen, in dem jedes Datum enthalten ist.

Wenn Sie seltener versenden, können Sie auch nach Kalenderwoche oder Monat sortieren und das Datum lediglich in einer Spalte für die Veröffentlichung eintragen.

Folgend sehen Sie einen Entwurf für einen solchen Redaktionsplan. Dieser wurde mit Google Docs erstellt und soll lediglich eine Anregung sein. Die Möglichkeiten sind vielfältig und es gibt kein richtig und falsch.

Wie genau benutze ich so einen Redaktionsplan?

Was alles in den Redaktionsplan sollte, haben wir nun geklärt. Aber wie genau wird dieser optimal verwaltet? Gibt es eine Strategie?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob Sie den Redaktionsplan online oder offline verwalten möchten.

Sie können natürlich ein Excel-Dokument erstellen oder falls Sie das präferieren, können Sie das Ganze natürlich auch handschriftlich machen. Das funktioniert jedoch beides im Grunde nur, wenn Sie lediglich alleine (an den Newslettern) arbeiten.

Optimalerweise nutzen Sie jedoch einen Hosting-Dienst wie Google Drive.

Die Vorteile hierbei sind vor allem, dass mehrere Leute (gleichzeitig) auf das Dokument zugreifen können. Es kann entschieden werden, welche Rechte diese Leute haben, ob Sie das Dokument bearbeiten, kommentieren oder nur sehen dürfen. Außerdem liegt das Dokument damit auf einem externen Server und nicht bei Ihnen auf dem Computer. Das heißt, Sie können überall und jederzeit darauf zugreifen.

Die Erstellung eines solchen Redaktionsplans sollte Hand in Hand mit Ihrer Strategie gehen. Welche Ziele möchten Sie erreichen und mit welcher Zielgruppe? Sie können auch segmentieren bevor Sie Ihren Newsletter erstellen, indem Sie eine Spalte für die Zielgruppe in Ihrem Newsletter hinzufügen.

Wenn Sie Ihre Newsletter selbst erstellen, müssen (oder besser dürfen) Sie auch die Ideen selbst sammeln und miteinbringen. Die werden Ihnen ziemlich sicher dann und wann mal ausgehen. Aber das Gute ist, dass sich alle Ihre oder die jeweils verantwortlichen Mitarbeiter an der Ideensuche beteiligen können. Erstellen Sie dazu einfach einen Reiter “Brainstorming” o.Ä. in Ihrem Doc. So kann jeder Mitarbeiter seine Ideen eintragen und es entsteht eine Ideensammlung, auf die bei der Planung immer wieder zurückgegriffen werden kann.

Abonnieren Sie außerdem andere Newsletter. Viele Unternehmer sind zu stolz oder sehen es als Zeichen von Schwäche an, zu beobachten, was die Konkurrenz macht. Dabei ist das mit das Beste, was Sie machen können. So vermeiden Sie betriebsblind zu werden und können sowohl von Fehlern, als auch von guten Ideen profitieren.

Erfolgskontrolle

Wenn Sie mögen, können Sie auch diesen Punkt noch in Ihren Redaktionsplan mit einbringen. Natürlich nicht die gesamte Auswertung, das sollte in einem anderen Dokument geschehen. Aber Sie können 2-3 der wichtigsten KPIs mit einbeziehen. Dazu sollte in jedem Fall die Öffnungsrate zählen. So haben Sie auch noch einen direkten schnellen Überblick darüber, wie welcher Newsletter lief.

Was erreichen Sie mit einem Redaktionsplan?

Im Grunde sind ja bereits viele Gründe für die Erstellung eines Redaktionsplans genannt worden. Aber hier nochmal zusammenfassend:

Ein Redaktionsplan ist wie ein Fahrplan. Sie erstellen sich eine Übersicht darüber, wo Sie wie und wann hinkommen. Sie vermeiden, wichtige Daten zu vergessen, können Ihre Ressourcen besser planen, stellen einen regelmäßigen Versand sicher. Außerdem hilft es, Sie und Ihre Mitarbeiter zu disziplinieren, Deadlines einzuhalten und den Überblick zu behalten. In Kombination mit einem Dokument für die Strukturierung und das Sammeln von Ideen, gehen Sie sicher, dass Ihnen die Themen nicht ausgehen und das richtige Thema, zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Zielgruppe versenden.

So können Sie erfolgreich Ihre Newsletter selbst erstellen und keine externen Agenturen werden benötigt.

Wir wünschen dabei vollen Erfolg!

 

 

 

8 Zitate, die dich in einen E-Mail-Marketing-Jedi verwandeln

Ja, ich bin eigentlich eher ein Trekie, als ein Star Wars-Fan. Aber so wie die Star Wars-Gemeinde gerade über den neuesten Film entzweit ist, muss ich mich „Die letzten Jedi“ doch die nächsten Tage ansehen. Zwischen den Jahren wird sich da bestimmt eine Gelegenheit finden. Und beim Intellektuellen Weichei könnt ihr dann die Kritik dazu lesen.

Bis es soweit ist, gibt es aber erst einmal diese Infografik, die mir zugeschickt wurde. Denn offenbar kann man mit der Macht nicht nur Dinge bewegen oder Aliens überzeugen etwas gesehen zu haben, was sie nicht gesehen haben, man kann auch E-Mail-Marketing bestreiben:

 

„Deine Augen können dich täuschen, trauen ihnen niemals.“ Yep, da hat Obi Wan durchaus recht. Zumindest wenn man bedenkt mit was für Systemen ich schon Newsletter verschicken musste. 😉 Da hätte ich mir eine Vorschau in diversen verbreiteten E-Mailanzeigeprogrammen nur gewünscht.

Aber unter uns, der gute alte Newsletter ist selbst in Zeiten von Messengern immer noch ein richtig gutes Marketingtool, wenn man es denn richtig macht. Um den Empfänger allerdings auch wirklich zu packen, braucht es manchmal schon ein bisschen von der „Macht“, denn allzu schnell ist der Newsletter auch wieder aus dem Posteingang gelöscht. Als jemand der Gott sei dank nicht nur die technische Umsetzung zu verantworten hatte, sondern auch Newsletter verfasst hat, kann ich nur sagen, allein die Formulierung des besten Betreffs kann einem ziemlich Kopfzerbrechen bereiten.

Grafik via mailify.com

Halloween – Wie man keinen Zombie-Newsletter erstellt!

Halloween steht vor der Tür und der ein oder andere wird sicher auch den ein oder anderen kleinen Zombie vor der Tür haben, der Süßes oder Saures spielt. Zombies ganz anderer Art landen manchmal allerdings auch im E-Mailfach. Ein Zombienewsletter …

Und seien wir ehrlich, wir löschen Zombienewsletter ganz schnell. Nicht weil sie wirklich ansteckend wären, sondern weil sie unlebendig, also schlicht und einfach langweilig sind. Wie einem genau das nicht passiert, zeigt die folgende Infografik aus dem Blog von Mailify:

Sie möchten einen Newsletter erstellen – doch was passiert danach?

Kampagnen-Tracking als Schlüssel zum Erfolg

Jeder Marketeer liebt es, seine Kampagnen auswerten zu können. Das Ergebnis entscheidet über Erfolg oder Misserfolg und Zahlen bieten immer eine besonders exakte und gute Grundlage für die Bewertung einer Maßnahme. Und kaum ein Marketinginstrument eignet sich dafür so gut wie das Newsletter-Marketing. Es ist eine der am besten messbaren Disziplinen und liefert eine Fülle an Daten und Möglichkeiten zur Auswertung. Außerdem brauchen Sie keine Wochen auf die Ergebnisse zu warten, wenn Sie einen Newsletter erstellen. Bereits einige Stunde nach dem Versand der Kampagne lassen sich erste Rückschlüsse ziehen. Doch Vorsicht ist geboten. Manche Statistiken sollten stets gründlich hinterfragt werden. In diesem Artikel gibt es eine kleine Aufklärung über die wichtigsten Kennzahlen, wie Sie interpretiert werden können und wie Sie mit einem Newsletter Dienstleister ganz einfach an diese Statistiken kommen.

Wie Tracking funktioniert und wieso Sie beim Newsletter erstellen einen Dienstleister verwenden sollten

Newsletter-Tracking grenzt sich in einigen Bereichen von dem üblichen Web-Tracking ab. Zweiteres funktioniert klassischerweise mit der Hilfe von sogenannten Cookies. Der Besucher einer Website bekommt dabei quasi eine Nummer, die dann als Cookie gespeichert wird. Wenn der Besucher erneut auf die Website kommt, wird er direkt wiedererkannt.

Wenn Sie einen Newsletter erstellen, funktioniert das über so genannte Zählpixel und Tracking-Links. Auch hierbei wird dem Empfänger eine eindeutige ID zugewiesen. Der Versender merkt sich, welche ID zu welcher E-Mail gehört.

Wie Sie im Endeffekt an die Statistiken kommen? Ganz einfach, denn es gibt für’s Newsletter erstellen Dienstleister, die genau diese Statistiken in verständlicher Weise ausgeben. Sie brauchen keinerlei technische Vorkenntnisse, können sich vollends auf die Erstellung Ihrer Kampagnen fokussieren und dennoch können Sie das Verhalten Ihrer Empfänger tracken. Das von Ihnen gewählte Tools erledigt für Sie das oben erwähnte Verfahren. Doch dazu kommen wir an späterer Stelle noch ausführlicher.

Tracking Link (Call To Action)

Die wichtigsten Kennzahlen

Durch diese Vorgehensweise können demnach eine Menge an Daten gesammelt werden. Und aus all diesen einzelnen Nummern und Zahlen lassen sich mithilfe einiger Formeln wichtige KPIs ermitteln, die maßgeblich für den Erfolg Ihrer Kampagne sein können. Sie sollten die folgenden Kennzahlen stets im Auge behalten.

Zustellrate = ((Anzahl der Empfänger – Bounces) / versendete E-Mails) * 100

Die Zustellrate ist im Grunde die Basis für das Bewerten all Ihrer anderen Statistiken.

Denn stellen Sie sich vor, Ihr Newsletter enthält beispielsweise viele Spam-Wörter. Vielleicht landet er gar nicht erst im Posteingang Ihrer Empfänger, sondern im Spam-Ordner. Dann werden die restlichen Kennzahlen vermutlich auch recht enttäuschend sein.

Bouncerate = (Bounces / Anzahl der Empfänger) * 100

Diese Rate gibt Ihnen an, wie viele Ihrer Mails nicht von den Servern Ihrer Empfänger akzeptiert wurden. Dies geschieht bei inaktiven oder ungültigen E-Mail-Adressen. Alle nicht zugestellten Mails sind somit die Bounces. Und die Rate gibt das Verhältnis aller versendeten Mails zu nicht zugestellten Mails.

Bedenken Sie hierbei, dass die wichtigste Voraussetzung eine hochwertige Datenbank ist. Sind die E-Mail-Adressen Ihrer Empfänger fehlerhaft im System eingetragen, steigt die Bouncerate automatisch.

Wenn Sie jedoch für das Newsletter erstellen einen Dienstleister in Anspruch nehmen, wird Ihnen das in der Regel nicht passieren. Viele Dienstleister checken Ihre Empfänger-Daten automatisch und löschen doppelte Adressen oder korrigieren fehlerhafte E-Mail-Adressen. Dadurch garantieren sie eine repräsentative Bouncerate. So können Sie einfach Newsletter erstellen, ohne dass Sie vorab in Handarbeit jeden Tippfehler in den Adressen Ihrer Empfänger korrigieren müssen.

Newsletter im Browser öffnen

Öffnungsrate = (Unique Öffnungen / (Anzahl der Empfänger – Bounces)) * 100

Sie sollten immer die unique Öffnungsrate betrachten. Andernfalls werden Empfänger, die Ihren Newsletter mehrmals geöffnet haben, auch mehrmals gezählt. In dem Fall wird Ihnen nicht reell wiedergegeben, wie viel Prozent der Empfänger Ihre Kampagne geöffnet haben.

Conversionrate = (Conversions / Klickende Empfänger) * 100

Natürlich freuen Sie sich, wenn die Klick- und Öffnungsrate hoch ist. Doch Sie liefern Ihren Content in der Regel nicht (nur), weil Sie etwas mitzuteilen haben.

Vermutlich erhoffen Sie sich eine aktive Handlung, in der Regel einen Kauf. Diese Rate gibt Ihnen an, wieviele der Empfänger, die Ihre Kampagne auch tatsächlich geöffnet haben, die gewünschte Handlung durchgeführt haben.

Klickrate = (Klicks / (Anzahl der Empfänger –  Bounces)) * 100

Bei der Klickrate gilt dasselbe wie bei der Öffnungsrate. Schauen Sie sich unbedingt auch die unique Klickrate an. Die gibt Ihnen an, wie viele Ihrer Empfänger die E-Mail geöffnet und daraufhin auf mindestens einen Link geklickt haben. Dadurch können Sie auch gut verschiedene Werbemittel miteinander vergleichen und Handlungsempfehlungen ableiten.

Und so wird sie berechnet:

Unique Klickrate = Unique Klicks / Unique Öffnungen * 100

Call To Action

Abmelderate = (Abmeldungen / Anzahl der Empfänger-Bounces) * 100

Ähnlich wie bei der Bouncerate ist hier stets das Ziel: Je geringer desto besser. ABER: Bitte nicht um jeden Preis. Abmeldungen können auch etwas Gutes sein. Sie sollten den Abmeldebutton stets gut sichtbar platzieren. Andernfalls wird Ihre Absenderdomain im Zweifel als Spam markiert. Das Motto sollte stets sein: Qualität vor Quantität. Mit dem Empfänger, der sich für Ihre Inhalte oder Angebote nicht interessiert, werden Sie vermutlich so oder so keinen Umsatz machen.

Abmeldebutton

Damit kommen wir auch direkt zu dem nächsten, unglaublich wichtigen Punkt:

“Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!”

Zahlen verleiten uns dazu, nicht weiter über den Ursprung dieser nachzudenken. Wir nehmen das Ergebnis als gegeben hin. Ein Newsletter hat eine schlechte Öffnungsrate und Sie denken das Thema oder die Betreffzeile war Mist? Das muss nicht sein. Es kann auch einfach der falsche Zeitpunkt für diesen Newsletter gewesen sein. Nehmen wir mal ein ganz plumpes Beispiel: Der wirksamste und bestgestalteste Newsletter über Ihre Weihnachtsangebote, wird mit Sicherheit in der Osterzeit keine guten Zahlen erreichen. Dieses Beispiel soll lediglich verdeutlichen, dass Sie bei dem Auswerten Ihrer Daten und Zahlen immer die Umstände mit einbeziehen müssen. Betrachten Sie die Ergebnisse außerdem immer im Hinblick auf Ihre zuvor gesetzten Ziele (diese sollten Sie immer zuvor festlegen). Stimmt das Ergebnis überhaupt nicht mit Ihren Erwartungen überein? Dann suchen Sie nach den Umständen, an denen es liegen könnte. Vielleicht war an dem Versandtag ein wichtiges Ereignis, ein langes Wochenende, Sie haben versehentlich das falsche Geschlecht bei den Filtern ausgewählt …

Saison spezifischer Newsletter Content

Kampagnen direkt in Ihrem Newsletter Dienstleister auswerten

Ist ja alles schön und gut. Aber natürlich möchten Sie nach Möglichkeit keine Excel-Tabelle mit 100000 Datensätzen runterladen, um sich dann die Formeln einzutragen. Besser wäre es doch, wenn Sie die wichtigsten KPIs einer Kampagne direkt geliefert bekommen.

Gut, dass es fürs Newsletter erstellen Dienstleister gibt, welche genau darauf spezialisiert sind. Diese nehmen Ihnen einen Großteil der Arbeit bereits ab, indem Sie Ihnen die wichtigsten Statistiken direkt im Anschluss an die Kampagne liefern. Ganz einfach und direkt in Ihrem gewählten Tool.

Google Analytics und Co.

Eines der wohl bekanntesten Analyse Tools ist Google Analytics. Ein großer Vorteil von Google Analytics ist, dass es kostenlos ist. Darüberhinaus gibt es noch weitere kostenlose Tools, wie beispielsweise Piwik. Bei den kostenpflichtigen Tools gibt es häufig noch umfangreichere Möglichkeiten, die demnach unterschiedlich viel kosten.

Bei der Nutzung von Google Analytics (oder einem anderen Analyse Tool) für die eigene Website, muss der Besitzer einen Trackingcode in den Quellcode der Homepage einbauen.

Statistiken Newsletter Tool

Bei vielen Newsletter Dienstleistern gibt es dafür oftmals Erweiterungen. Nutzen Sie beispielsweise Google Analytics für die Auswertung Ihrer Website, können Sie dies mit Ihrem Newsletter Tool verbinden und messen, inwiefern Ihre E-Mail-Kampagnen den Traffic Ihrer Website beeinflussen.

So müssen Sie sich nicht mit dem Berechnen von Formeln beschäftigen, sondern können direkt Ihre Ergebnisse analysieren. Damit sparen Sie sich viel Zeit und Sie können sich somit bereits wieder an die Erstellung der nächsten Kampagne machen. Besser noch, denn nun können Sie all Ihre neu gewonnen Erkenntnisse nutzen, um Ihre Performance zu optimieren.

Viel Erfolg bei Ihren Newsletter Kampagnen!!!

Lernen vom Osterhasen – So gestaltest du interessante Newsletter zu Ostern

Ostern ist einer der wichtigsten Feiertage im Jahr und wird von vielen Erwachsenen und Kindern gleichermaßen geschätzt. Warum also nicht die Osterzeit zum Anlass nehmen, um ein gezieltes E-Mail-Marketing für diese Festtage zu erstellen und mit diesem Sondermailing die Aufmerksamkeit der Empfänger besonders gut zu erreichen?

Damit Dein Marketing genauso effektiv wie der Osterhase ist und die Spannung im gleichen Maße erhöht, solltest Du Dein Mailing jedoch optimal an den Feiertag anpassen. Denn nur durch ein optimal platziertes und gezieltes Oster-Marketing kannst Du Deinen Umsatz in diesem Zeitfenster optimal verbessern und vergrößern. Die Kunst liegt darin, die Kunden effektiv und spezifisch ansprechen zu können.

Die grundlegenden Schritte für ein gutes Oster-E-Mail-Marketing

  • Adressen sammeln: Das beste E-Mail-Marketing nützt nichts, wenn Du keine Empfänger hast. Also solltest Du bereits frühzeitig damit beginnen die E-Mail-Adressen Deiner Kunden zu sammeln. Denke jedoch daran, dass Du nicht ohne die Zustimmung der Kunden Werbe-Mails versenden darfst. Biete also über Deine Webseite, über Deinen Facebook-Account oder über den Footer in Deinem Webshop die Eintragung in Deinen Newsletter an. So kannst Du schnell und einfach ausreichend Adressen generieren und diese im Idealfall mit Deinem Customer Relationship Management verknüpfen.
  • Die Inhalte bestimmen: Sondermailings arbeiten anders als normale Newsletter. Hier konzentrierst Du Dich auf einen bestimmten Teilbereich. Zumeist den Verkauf. Also bestimme bereits frühzeitig, welche Produkte oder Dienstleistungen Du mit dem Mailing bewerben möchtest und wie Du diese in den richtigen Oster-Kontext setzt.
  • Beschaffe Dir Oster-Bilder: Dein Oster Newsletter soll einzigartig aussehen. Zwar darfst Du Deine CI nicht verwerfen und solltest für Deine Kunden noch problemlos erkennbar bleiben, doch ein österliches Thema ist hilfreich. Hierfür benötigst Du in der Regel passende Bilder. Je früher Du diese in Auftrag gibst oder suchst, umso leichter kannst Du später das Oster-Mailing produzieren. Achte am besten darauf, dass Du keine religiösen Oster-Bilder verwendest. Diese könnten einen Teil Deiner Kunden abschrecken. Nutze lieber die Thematik des Osterhasens, um unverfänglich und dennoch unverwechselbar zu bleiben.

Den Oster-Newsletter erstellen

Du möchtest mit dem Oster-Newsletter ein bestimmtes Ziel erreichen. Wichtig ist, dass der Newsletter die Kunden entsprechend Deiner Absicht anspricht und diese dazu verleitet werden den Newsletter zu öffnen und Dein Angebot zu nutzen. Bei Sonder-Newslettern solltest Du nach Möglichkeit bis zur Perfektion an Deinem Newsletter schrauben. Achte besonders auf:

Der heiße Scheiß der Woche (047)

Diesmal mit einem gut performenden Browser, dem neusten Buzzword in Sachen Marketing oder auch der Frage wer mehr wert ist, ein Facebook-Fan oder der Newsletter-Abonnent.

+ + + Edge übertrifft Chrome bei der Akkulaufzeit um bis zu 70 Prozent – sagt Microsoft + + +

Chrome gehört für mich zu den überflüssigen Browsern, wenn er auch am Anfang eine echte Alternative war. Inzwischen dürfte er aber Dank der Marktmacht von Google so schnell nicht vom Thron zu stürzen sein, daran ändern auch die guten Zahlen der Konkurrenz recht wenig.

+ + + Instagram now has half a billion monthly users  + + +

Im ganzen Hype rund um Snapchat, das mit dem Beitritt der First Lady wahrscheinlich jetzt offiziell tot ist, hat sich Instagram fast schon unbemerkt in den täglichen Ablauf seiner User eingeschlichen. Und es werden immer noch mehr.

+ + + Die 4 Phasen des Inbound Marketings: Wie sie aussehen und wie du sie gestaltest + + +

Inbound Marketing ist das neue Buzzword!  Unter uns, ich glaube ja, dabei handelt es sich nur um eine Variante von Content Marketing, bei der das Wort Content nicht vorkommen darf, weil Content nun mal nach Arbeit riecht. Wie auch immer, dieser Podcast vom Affenblog bietet einen netten Einstieg ins Thema.

+ + + Facebook vs. Newsletter: Warum Mail-Abonnenten wertvoller sind als Fans + + +

50.000 Facebook-Fans bringen weniger als 5.000 Newsletter-Abonnenten. Eine steile These? Vielleicht mag man mathematisch sogar das Gegenteil beweisen, aber an der Kernaussage ist wohl etwas wahres dran. Wie auch an der These, dass Facebook-Fans eher Interessenten vergleichbar sind, die lediglich einen Schaufensterbummel unternehmen.

Der heiße Scheiß der Woche (042)

In dieser Woche geht es um das Großartige am Texten, neue Werbeflächen bei Google oder auch schlechte Nachrichten für Online-Shopbetreiber.

+ + + „Der Aha-Moment beim Texte schreiben“ + + +

Diesen Aha-Moment, wenn man sich für einen Text in ein neues Thema einarbeitet, kann ich nun mal sowas von absolut nachvollziehen. Immer was Neues zu lernen ist schließlich der Fluch der modernen Gesellschaft geworden. 😉

+ + + Ist Ihr Newsletter erfolgreich? Durchschnittliche Öffnungsraten und Klickraten + + +

Wann ist ein Newsletter erfolgreich? Vernünftige Tools haben natürlich Statistiken über Öffnungs- oder Klickraten integriert, allerdings fehlt oft der Benschmark. In diesem Beispiel kann man sich an den Daten der Platzhirschen in der Newslettersoftware orientieren, nach der z. B. jeder vierte bis dritte Newsletter tatsächlich geöffnet wird.

+ + + Google Image Search will now include shopping ads + + +

Nachdem inzwischen mehr oder weniger viele Leute auf den normalen Ergebnisseiten Suchergebnisse von GoogleAds unterscheiden kann, muss ein neues Betätigungsfeld her. Das einzig überraschende an dieser Nachricht dürfte also die Frage sein, warum Google so lange gewartet hat in seine Bildersuche Anzeigen einzubinden.

+ + + Online-Shops unter Druck: Ohne Marke kein Gewinn  + + +

Händler, deren einziger Vertriebsweg ein Online-Shop ist, sagt eine hier erwähnte Studie die kommende Pleite voraus. Das sind doch mal ganz neue Töne, oder? Aber auf der anderen Seite, wenn Amazon plötzlich anfängt Läden zu eröffnen, vielleicht ist da ja was dran.

Newsletter sind für Zeitungen interessant, aber nur gute Newsletter

Newsletter lesen wir gewöhnlich per E-Mail, und genauso wie die E-Mail selbst werden Newsletter seit Jahren totgesagt – oder totgewünscht. Eine Vorhersage, die aber offensichtlich noch nicht eingetreten ist. Denn Social Media-Tools hin oder her, mit Newslettern lässt sich auch im Journalismus noch einiges anfangen.

Die New York Times scheint das gerade Mal wieder unter Beweis stellen zu wollen, insgesamt hat sie 33 Newsletter im Angebot. Auch wenn die New York Times mit Zahlen spärlich nach außen umgeht, schätzen Experten die Zahl der Abonnenten doch im Millionenbereich. Was Online-Marketer aber in erster Linie den Neid ins Gesicht steigen lassen dürfte, sind die vermuteten Öffnungsraten zwischen 50 und 70%. Im Schnitt werden nur gut 39% aller verschickten Newsletter vom Empfänger auch geöffnet.

Wie die New York Times das gemacht hat? Nun, zunächst einmal scheinen sie sich hingesetzt zu haben, um über die Sache nachzudenken. Klar ist, die übliche Masche funktioniert bei weitem nicht so gut – ist irgendwie auch schon peinlich altmodisch. Die übliche Masche besteht darin, dass ein Newsletter aus Artikellisten besteht. Die können etwa im RSS-Style automatisch eingefügt werden, themenbezogen sein oder – als besonders edel gedacht – gar vom Chefredakteur per Hand ausgewählt sein. Allen Varianten ist allerdings gleich, dass sie wirken wie ein Relikt aus Zeiten des Web 1.0. Um es kurz zu machen, wer solche Newsletter verschickt, und das tun bei den deutschen Verlagen jede Menge Zeitungen, sollte auf die automatisierte Variante zurückgreifen. Die kostet keine wertvolle Manpower und so fällt am wenigsten ins Gewicht, dass man sich hier jede Menge Potential entgehen lässt.

Personalisierung und redaktionelle Betreuung

Statt dessen sollten die Verlage tatsächlich eher mal vom Online-Marketing lernen, wo man bekanntlich Unmengen Energie aufbringt, um den perfekten Newsletter zu schaffen. Kernpunkt dürfte sicher sein vom 08/15-Produkt der Artikellisten zu einem möglichst personalisierten Newsletter zu kommen. Natürlich sollten die Artikel als einer der Kerninhalte nicht verschwinden, schließlich will man den Newsletterleser ja auch für die eigene Seite gewinnen. Oder gar als Online-Abonnent einfangen, was bei einem Newsletterabonnenten der New York Times immerhin doppelt wahrscheinlicher ist, als ein Neu-Abonnent, der zuvor keinen Newsletter abonniert hatte. Doch dazu muss man den Newsletter eben vom Abfallprodukt, und nichts anderes sind verschickte Artikellisten, wie hübsch man sie auch formatieren markt, zum Premiumprodukt machen. Dazu gehört auch eine redaktionelle Betreuung der Newsletter, die sich etwa an den Themenschwerpunkten orientiert. Ein plumper Einleitungstext kann doch schon mal zum Editorial werden. Auch wenn der Newsletter am Ende sicher nicht ein ePaper ersetzen soll, kann man sich durchaus daran orientieren. (Solange man unter ePaper nicht das bereitstellen der Printzeitung als PDF versteht. 🙂 )

Und by the way, man sollte auch nicht vergessen den Newsletter in seine übrige Medienstrategie einzubinden. Da man bei der Darstellung der Newsletter um HTML & Co. ohnehin nicht herumgeht, kann man auch hier einiges tun um etwa Verbindungen zu Social Media-Angeboten wie Facebook oder Youtube herzustellen.

Kurzum, die Möglichkeiten sind hier vor allem bei den deutschen Verlagen alles andere als ausgeschöpft …