Lernen vom Osterhasen – So gestaltest du interessante Newsletter zu Ostern

Ostern ist einer der wichtigsten Feiertage im Jahr und wird von vielen Erwachsenen und Kindern gleichermaßen geschätzt. Warum also nicht die Osterzeit zum Anlass nehmen, um ein gezieltes E-Mail-Marketing für diese Festtage zu erstellen und mit diesem Sondermailing die Aufmerksamkeit der Empfänger besonders gut zu erreichen?

Damit Dein Marketing genauso effektiv wie der Osterhase ist und die Spannung im gleichen Maße erhöht, solltest Du Dein Mailing jedoch optimal an den Feiertag anpassen. Denn nur durch ein optimal platziertes und gezieltes Oster-Marketing kannst Du Deinen Umsatz in diesem Zeitfenster optimal verbessern und vergrößern. Die Kunst liegt darin, die Kunden effektiv und spezifisch ansprechen zu können.

Die grundlegenden Schritte für ein gutes Oster-E-Mail-Marketing

  • Adressen sammeln: Das beste E-Mail-Marketing nützt nichts, wenn Du keine Empfänger hast. Also solltest Du bereits frühzeitig damit beginnen die E-Mail-Adressen Deiner Kunden zu sammeln. Denke jedoch daran, dass Du nicht ohne die Zustimmung der Kunden Werbe-Mails versenden darfst. Biete also über Deine Webseite, über Deinen Facebook-Account oder über den Footer in Deinem Webshop die Eintragung in Deinen Newsletter an. So kannst Du schnell und einfach ausreichend Adressen generieren und diese im Idealfall mit Deinem Customer Relationship Management verknüpfen.
  • Die Inhalte bestimmen: Sondermailings arbeiten anders als normale Newsletter. Hier konzentrierst Du Dich auf einen bestimmten Teilbereich. Zumeist den Verkauf. Also bestimme bereits frühzeitig, welche Produkte oder Dienstleistungen Du mit dem Mailing bewerben möchtest und wie Du diese in den richtigen Oster-Kontext setzt.
  • Beschaffe Dir Oster-Bilder: Dein Oster Newsletter soll einzigartig aussehen. Zwar darfst Du Deine CI nicht verwerfen und solltest für Deine Kunden noch problemlos erkennbar bleiben, doch ein österliches Thema ist hilfreich. Hierfür benötigst Du in der Regel passende Bilder. Je früher Du diese in Auftrag gibst oder suchst, umso leichter kannst Du später das Oster-Mailing produzieren. Achte am besten darauf, dass Du keine religiösen Oster-Bilder verwendest. Diese könnten einen Teil Deiner Kunden abschrecken. Nutze lieber die Thematik des Osterhasens, um unverfänglich und dennoch unverwechselbar zu bleiben.

Den Oster-Newsletter erstellen

Du möchtest mit dem Oster-Newsletter ein bestimmtes Ziel erreichen. Wichtig ist, dass der Newsletter die Kunden entsprechend Deiner Absicht anspricht und diese dazu verleitet werden den Newsletter zu öffnen und Dein Angebot zu nutzen. Bei Sonder-Newslettern solltest Du nach Möglichkeit bis zur Perfektion an Deinem Newsletter schrauben. Achte besonders auf:

 

Der heiße Scheiß der Woche (047)

Diesmal mit einem gut performenden Browser, dem neusten Buzzword in Sachen Marketing oder auch der Frage wer mehr wert ist, ein Facebook-Fan oder der Newsletter-Abonnent.

+ + + Edge übertrifft Chrome bei der Akkulaufzeit um bis zu 70 Prozent – sagt Microsoft + + +

Chrome gehört für mich zu den überflüssigen Browsern, wenn er auch am Anfang eine echte Alternative war. Inzwischen dürfte er aber Dank der Marktmacht von Google so schnell nicht vom Thron zu stürzen sein, daran ändern auch die guten Zahlen der Konkurrenz recht wenig.

+ + + Instagram now has half a billion monthly users  + + +

Im ganzen Hype rund um Snapchat, das mit dem Beitritt der First Lady wahrscheinlich jetzt offiziell tot ist, hat sich Instagram fast schon unbemerkt in den täglichen Ablauf seiner User eingeschlichen. Und es werden immer noch mehr.

+ + + Die 4 Phasen des Inbound Marketings: Wie sie aussehen und wie du sie gestaltest + + +

Inbound Marketing ist das neue Buzzword!  Unter uns, ich glaube ja, dabei handelt es sich nur um eine Variante von Content Marketing, bei der das Wort Content nicht vorkommen darf, weil Content nun mal nach Arbeit riecht. Wie auch immer, dieser Podcast vom Affenblog bietet einen netten Einstieg ins Thema.

+ + + Facebook vs. Newsletter: Warum Mail-Abonnenten wertvoller sind als Fans + + +

50.000 Facebook-Fans bringen weniger als 5.000 Newsletter-Abonnenten. Eine steile These? Vielleicht mag man mathematisch sogar das Gegenteil beweisen, aber an der Kernaussage ist wohl etwas wahres dran. Wie auch an der These, dass Facebook-Fans eher Interessenten vergleichbar sind, die lediglich einen Schaufensterbummel unternehmen.

 

Der heiße Scheiß der Woche (042)

In dieser Woche geht es um das Großartige am Texten, neue Werbeflächen bei Google oder auch schlechte Nachrichten für Online-Shopbetreiber.

+ + + „Der Aha-Moment beim Texte schreiben“ + + +

Diesen Aha-Moment, wenn man sich für einen Text in ein neues Thema einarbeitet, kann ich nun mal sowas von absolut nachvollziehen. Immer was Neues zu lernen ist schließlich der Fluch der modernen Gesellschaft geworden. 😉

+ + + Ist Ihr Newsletter erfolgreich? Durchschnittliche Öffnungsraten und Klickraten + + +

Wann ist ein Newsletter erfolgreich? Vernünftige Tools haben natürlich Statistiken über Öffnungs- oder Klickraten integriert, allerdings fehlt oft der Benschmark. In diesem Beispiel kann man sich an den Daten der Platzhirschen in der Newslettersoftware orientieren, nach der z. B. jeder vierte bis dritte Newsletter tatsächlich geöffnet wird.

+ + + Google Image Search will now include shopping ads + + +

Nachdem inzwischen mehr oder weniger viele Leute auf den normalen Ergebnisseiten Suchergebnisse von GoogleAds unterscheiden kann, muss ein neues Betätigungsfeld her. Das einzig überraschende an dieser Nachricht dürfte also die Frage sein, warum Google so lange gewartet hat in seine Bildersuche Anzeigen einzubinden.

+ + + Online-Shops unter Druck: Ohne Marke kein Gewinn  + + +

Händler, deren einziger Vertriebsweg ein Online-Shop ist, sagt eine hier erwähnte Studie die kommende Pleite voraus. Das sind doch mal ganz neue Töne, oder? Aber auf der anderen Seite, wenn Amazon plötzlich anfängt Läden zu eröffnen, vielleicht ist da ja was dran.

 

Newsletter sind für Zeitungen interessant, aber nur gute Newsletter

Newsletter lesen wir gewöhnlich per E-Mail, und genauso wie die E-Mail selbst werden Newsletter seit Jahren totgesagt – oder totgewünscht. Eine Vorhersage, die aber offensichtlich noch nicht eingetreten ist. Denn Social Media-Tools hin oder her, mit Newslettern lässt sich auch im Journalismus noch einiges anfangen.

Die New York Times scheint das gerade Mal wieder unter Beweis stellen zu wollen, insgesamt hat sie 33 Newsletter im Angebot. Auch wenn die New York Times mit Zahlen spärlich nach außen umgeht, schätzen Experten die Zahl der Abonnenten doch im Millionenbereich. Was Online-Marketer aber in erster Linie den Neid ins Gesicht steigen lassen dürfte, sind die vermuteten Öffnungsraten zwischen 50 und 70%. Im Schnitt werden nur gut 39% aller verschickten Newsletter vom Empfänger auch geöffnet.

Wie die New York Times das gemacht hat? Nun, zunächst einmal scheinen sie sich hingesetzt zu haben, um über die Sache nachzudenken. Klar ist, die übliche Masche funktioniert bei weitem nicht so gut – ist irgendwie auch schon peinlich altmodisch. Die übliche Masche besteht darin, dass ein Newsletter aus Artikellisten besteht. Die können etwa im RSS-Style automatisch eingefügt werden, themenbezogen sein oder – als besonders edel gedacht – gar vom Chefredakteur per Hand ausgewählt sein. Allen Varianten ist allerdings gleich, dass sie wirken wie ein Relikt aus Zeiten des Web 1.0. Um es kurz zu machen, wer solche Newsletter verschickt, und das tun bei den deutschen Verlagen jede Menge Zeitungen, sollte auf die automatisierte Variante zurückgreifen. Die kostet keine wertvolle Manpower und so fällt am wenigsten ins Gewicht, dass man sich hier jede Menge Potential entgehen lässt.

Personalisierung und redaktionelle Betreuung

Statt dessen sollten die Verlage tatsächlich eher mal vom Online-Marketing lernen, wo man bekanntlich Unmengen Energie aufbringt, um den perfekten Newsletter zu schaffen. Kernpunkt dürfte sicher sein vom 08/15-Produkt der Artikellisten zu einem möglichst personalisierten Newsletter zu kommen. Natürlich sollten die Artikel als einer der Kerninhalte nicht verschwinden, schließlich will man den Newsletterleser ja auch für die eigene Seite gewinnen. Oder gar als Online-Abonnent einfangen, was bei einem Newsletterabonnenten der New York Times immerhin doppelt wahrscheinlicher ist, als ein Neu-Abonnent, der zuvor keinen Newsletter abonniert hatte. Doch dazu muss man den Newsletter eben vom Abfallprodukt, und nichts anderes sind verschickte Artikellisten, wie hübsch man sie auch formatieren markt, zum Premiumprodukt machen. Dazu gehört auch eine redaktionelle Betreuung der Newsletter, die sich etwa an den Themenschwerpunkten orientiert. Ein plumper Einleitungstext kann doch schon mal zum Editorial werden. Auch wenn der Newsletter am Ende sicher nicht ein ePaper ersetzen soll, kann man sich durchaus daran orientieren. (Solange man unter ePaper nicht das bereitstellen der Printzeitung als PDF versteht. 🙂 )

Und by the way, man sollte auch nicht vergessen den Newsletter in seine übrige Medienstrategie einzubinden. Da man bei der Darstellung der Newsletter um HTML & Co. ohnehin nicht herumgeht, kann man auch hier einiges tun um etwa Verbindungen zu Social Media-Angeboten wie Facebook oder Youtube herzustellen.

Kurzum, die Möglichkeiten sind hier vor allem bei den deutschen Verlagen alles andere als ausgeschöpft …