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WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (022)

Die Links der Woche, diesmal unteranderem zum Thema Webdesign, Psychologie beim Teilen von Inhalten und Snapchats Idee Geld zu verdienen:

Adaptive oder Responsive? Über die Vor- und Nachteile der beiden Design-Ansätze
Wie, es gibt einen Unterschied? 🙂 Dieser kurze Artikel erklärt ihn kurz und beantwortet die Frage im Titel allerdings mit einem klaren, „die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte“. … mehr

Jetzt basteln Google und Twitter eine Open-Source-Version von Facebooks „Instant Articles“
Um die Instant Article von Facebook ist es ruhig geworden, statt dessen bastelt jetzt Google, Twitter und Pinterest mit Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian an einer Art Alternative, die die Ladezeit von Artikeln auf mobilen Endgeräten extrem verkürzen soll. … mehr

Psychologie des Weitersagens: So motivieren Sie andere Menschen, Ihre Botschaften zu verbreiten
Wie motiviert man unterschiedliche Typen zum Teilen von Inhalten? Immerhin reicht die Spann von Menschen, die mit geteilten Inhalten anderen helfen oder zumindest unterhalten wollen, bis hin zum eher egoistischen Angeber, der einfach nur mitteilen will, das er den Inhalt als Erster gefunden hat. … mehr

Snapchat zeigt Bilder für Geld noch einmal
Der Foto-Messenger Snapchat bezieht seine Einmaligkeit daraus, gepostete Bilder nur für einen kurzen Zeitraum zu zeigen und dann wieder zu löschen. Aber auch Snapchat will Geld verdienen, und statt Werbung bietet man Usern jetzt die Möglichkeit, gelöschte Bilder gegen Geld eben doch nochmal ansehen zu können. … mehr

Welche Herausforderungen Marketer beim Storytelling zu meistern haben
Gute Werbung ist auch guter Content, das war schon meine Devise, als ich vor Jahren für einen Fernsehsender gearbeitet habe. In Zeiten, in denen Bannerwerbung immer weniger wirkt, wird dieses Satz zum Beispiel durch Content Marketing immer wichtiger. Storytelling aber stellt an die Marketingabteilung völlig neue Herausforderungen – leider erst jetzt, möchte man fast sagen. … mehr

Die besten Blogs für Blogger in deutscher Sprache
Bloggen über Bloggen? Klingt zuerst ein wenig selbstbezogen, aber hinter dieser kleinen Sammlung von Blogs, deren Macher Tipps und Tricks rund um das Führen eines Weblogs bieten, hat die ein oder andere ausgezeichnete Empfehlung zu bieten. … mehr

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Buchkritik: Erfolgreich mit Instagram

Auch in unseren Breitengraden setzt sich Instagram immer weiter durch und wird inzwischen auch für Unternehmen interessant, die sich die Möglichkeiten von Social Media nicht entgehen lassen wollen. Kristina Kobilkes Buch Erfolgreich mit Instagram – Mehr Aufmerksamkeit mit Fotos & Videos bietet Interessierten dabei einen schnellen und dennoch ausführlichen Einstieg in das Thema.

Allerdings ist der Ratgeber nicht ausschließlich an Marketingleute gerichtet, sondern teilt sich im Grunde in zwei Teile ein. In den ersten 2/3 des Buches geht es um Instagram direkt. Das Soziale Netzwerk, dessen Verknüpfungen auf geposteten Bildern und Videos basiert, wird kurz vorgestellt. Die Autorin geht ausführlich auf die diversen Möglichkeiten ein wie etwa ein erfolgreiches Profil gestaltet werden kann und welche Möglichkeiten es überhaupt in Sachen Contentbearbeitung gibt. Dabei stehen die Apps für iPhone und Android im Focus, die App Instagram beta für Windows Phone wird lediglich als Dritte im Bunde erwähnt. Kobilke geht auf die Besonderheiten der Fotografie mit Smartphones ein und gibt auch hier grundlegende Tipps, damit die Fotos einen Tick besser glücken – selbst wenn man die von Instagram zur Verfügung gestellten Filter noch nicht zum Einsatz bringt. Letztere werden natürlich auch erläutert.

Fotos sind zwar der Hauptbestandteil von Instagram, aber natürlich ist da auch noch die Verknüpfung mit Gleichgesinnten. Wie lockt man möglichst viele Follower an? Sollte man überhaupt so erpicht darauf sein eine möglichst hohe Followerzahl zu haben? Was sind die ungeschriebenen Gesetze in Instagram? Ist Instagram ein Social Network wie jedes andere auch?

Nicht ganz, denn Kobilke weißt zurecht auf die diversen kleinen aber feinen Unterschiede zwischen Instagram und Angeboten wie Facebook oder Twitter hin. Schon am Anfang betont sie die positive Grundstimmung, die innerhalb von Instagram herrscht. Böse Kommentare oder gar ein Shitstorm sind hier verschwindend gering, Anerkennung für die Bilder anderer dagegen ungewöhnlich hoch. Vielleicht liegt es ja daran, dass Instagram den Vorteil hat, User zu verbinden, die mit dem Fotografieren eine gemeinsame Leidenschaft teilen. Auch wenn sich manch professioneller oder für professionell haltende Fotograf gerne über Instagram mokiert. Das es unter Instagramern aber durchaus selbst professionelle Fotografen gibt, zeigt Kobilke in einigen der erfolgreichen Usern, die sie zwischendurch immer wieder einmal vorstellt.

Das letzte Drittel des Buches dürfte für Privatpersonen dagegen weitestgehend uninteressant sein, denn hier beginnt die Autorin gezielt auf den Einsatz von Instagram in Unternehmen einzugehen. Neben grundlegenden Strategien behandelt sie dabei etwa zum Beispiel auch den nicht unwichtigen rechtlichen Hintergrund beim Marketing mit Instagram. Letzterem Aspekt gibt sie sogar ein ganzes Kapitel, was leider bei anderen Publikationen in dieser Kategorie noch lange nicht üblich ist. Der Hauptaspekt des letzten Drittels des Ratgebers liegt aber natürlich darin, wie man den Fotodienst effektiv ins eigene Marketing einbinden kann. Instagram ist ein hervorragendes Tool, um sein Zielpublikum direkt anzusprechen, leider aber nicht, auch das stellt Kobilke klar, um direkte Konversionen zu bekommen. Wer mittels des Angebots etwa ein Produkt direkt über einen Link verkaufen möchte, muss ein paar Umwege in Kauf nehmen. Abgesehen davon hat er es aber mit einem für Werbeaktionen ausgesprochen offenen Publikum zu tun. Solange die Werbeaktionen ehrlich und gut sind, ein paar Beispiele finden sich in diesem Buch natürlich ebenfalls.

Insgesamt ist Erfolgreich mit Instagram – Mehr Aufmerksamkeit mit Fotos & Videos ein gut verständlicher Einstieg ins Thema. Kurz gefasst und reichlich bebildert erwähnt er die wichtigsten Fakten rund um Instagram. Die Autorin steigt zwar nicht zu tief in die Materie ein, macht ihr Buch damit aber in gewisser Weise unabhängig von neuesten Entwicklungen, da sie alle Grundlagen vermittelt, auch diese zu verstehen. Nebenbei liefert sie auch noch zahlreiche Tipps für unterstützende Apps sowohl mobile wie auch für die Desktopverwendung und stellt Instagramaccounts vor, bei denen sich gerade Neulinge gut etwas abschauen können.