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WordPress-Multisite mit PlugIn einfach klonen

Zu den wenigen Dingen, die mich bei WordPress noch nicht so wirklich überzeugt haben, gehört ja das Multisite-Feature. Ich weiß, es gibt Leute, die total davon überzeugt sind, aber unter uns, es gibt durchaus CMS‘ die hier besser sind. Denn WordPress setzt – primitiv ausgedrückt – ja nur ein verwaltendes WordPress auf die anderen Installationen drauf. Ab einer gewissen Anzahl kann dabei tatsächlich die Arbeitserleichterung die dadurch ebenfalls entstehende Komplexität überholen. Aber ganz ehrlich, da reden wir von fünf oder aufwärts. Darunter ist es den Aufwand beim Einrichten und die aufwändigere Pflege – wenn man sich nicht die Mühe macht den Standard durch eine ordentliche Konfiguration zu beseitigen – es einfach nicht wert.

Kompliziert wird es zum Beispiel auch dann, wenn man eine bestehende Multisite klonen will, um eine Beta-Version für einen anstehenden Relaunch aufzusetzen. Ist das bei einem normalen WordPress recht simpel: FTP-Dateien rumschieben, Datenbank kopieren, ggf. die wp-config.php mit den neuen DB-Daten speisen – fertig! Durch das verzweigte Weiterleitungssystem der Multisites auf unterschiedliche Domains bzw. Subdomains heißt es an dieser Stelle schon etwas mehr in der wp-config.php anzupassen und auch um eine Überarbeitung der Datenbank kann man sich manchmal nicht drücken. Wer diesen Weg geht und die Anpassungen per Hand vornehmen will, viel Spaß, da sind diverse “Lösungs-“Möglichkeiten im Web zu finden.

Alternativ gibt es aber natürlich auch ein Plugin: MultiSite Clone Duplicator Eigentlich ist es dafür gedacht eine bestehende Seite in einem Multisite-WordPress zu klonen. Sprichwörtlich, mit Content und Strukturen. Das funktioniert auf den ersten Blick schnell und simpel, ohne größere Einstellungen und einfach per Knopfdruck. Das einzige was man noch vorher bereitstellen muss, ist das Vorhandensein der Ziel-Subdomain oder -Domain.

Bei mir hat es dann aber noch ein wenig im Detail gemangelt. So hat die derart geklonte Seite zum Beispiel nicht neu installierte Templates übernommen. Das ließ sich dann über ein paar Umwege lösen, die aber wohl zu sehr dem Einzelfall geschuldet sind, als dass ich sie hier als Problemlösung anbieten könnte.

Insgesamt scheint mir MultiSite Clone Duplicator aber doch ein recht praktisches Tool zu sein, auch dann, wenn eine Multisite eigentlich gar nicht nötig ist.

WordPress-Plugin: Automatische Alt-Tag Texte für Bilder

Was in der WP Tavern beklagt wird, ist schon nicht falsch, der Text für den Alt-Tag von Bildern wird von vielen Bloggern aus purer Bequemlichkeit links liegen gelassen. Dabei hat er ja durchaus seinen Sinn, etwa wenn es ums Thema SEO geht, oder die Seite Blindengerecht gestaltet werden soll. Wäre da nicht ein WordPress-Plugin schön, das die Texte automatisch füllt? Kein Problem, gibt es, aber bisher leider nur in Englisch.

Jacob Peattie hat mit dem Automatic Alternative Text ein solches Plugin vorgelegt. Interessant dabei, es greift auf eine API des Cognitiv Service von Microsoft zurück.

Über die API lassen sich die ersten 5000 Zugriffe kostenlos nutzen, danach verlangt Microsoft 1,50 $ je 1000 weiterer Zugriffe. Finanziell also durchaus machbar. Zudem nutzt das WordPress-Plugin von Peattie nur einen Teil dessen, was Microsoft hier anbietet. Zum Einsatz kommt hier die Bilderkennung, d. h. die Software analysiert das Bild und gibt eine Beschreibung dessen aus, was es glaubt auf dem Bild zu sehen. In der Regel funktioniert das inzwischen auch schon recht gut. Das die Software zum Beispiel Schaufensterpupen für Menschen hält und ihnen auch noch ein Alter zuweist, kann man mal getrost unter “das lösen wir auch noch” verbuchen. Wer die Bilderkennung mit eigenen Bildern testen möchte, kann das hier tun.

WordPress-Plugin für Twitter Cards

Wer bei Twitter häufiger unterwegs ist, dem sind bestimmt schon jene Tweets begegnet, die Bilder und eine kurze Zusammenfassung eines verlinkten Artikels anzeigen. Der Kurznachrichtendienst bietet dies Möglichkeit Links besser zu präsentieren unter dem Namen Twitter Cards an, wobei die häufigste Variante entweder mit einem kleinen Bild rechts oder mit einem oben, die gesamte Fläche einnehmenden Bild sind. Daneben gibt es aber noch einige andere Möglichkeiten: Geting Started Guide

twitter-card

Schnell eingebunden – eine Twitter Card mittels WordPress-PlugIn

Aber WordPress wäre sicher nicht WordPress, wenn es für diesen Zweck nicht längst ein gutes PlugIn geben würde. Die Anzahl allerdings ist durchaus überschaubar und die meisten PlugIns sind mit der aktuellen Version noch nicht getestet. Was bei ihrem Einsatz durchaus zu der ein oder anderen Fehlermeldung führt.

Am besten geeignet ist immer noch Twitter Cards Meta, das im Vergleich zu manch anderen allein schon wegen seiner übersichtlichen Administrationsoberfläche punktet. Auf diese Weise wird auch der des Englischen nicht so mächtige User mit den Grundeinstellungen schnell zurecht kommen und beim Test mit dem von Twitter bereit gestellten Validator zügig zufriedenstellende Ergebnisse bekommen.

Ein Manko hat das PlugIn aber dennoch, es bietet in der Free-Version nur eine Zusammenfassung mit kleinem Bild an. Wer die Zusammenfassung mit großem Bild haben möchte, ist mit einem Betrag ab 10 $ dabei. An anderen Twitter Cards-Varianten wie zum Beispiel für Videos, arbeiten die Entwickler noch.

PS: Bei einigen Installationen, wie bei mir zum Beispiel, beißt sich Twitter Cards Meta mit einem PlugIn, das nach jedem Artikel eine kleine Autorenbox ausgibt. In diesem Fall muss man sich entscheiden, weil sonst auf Twitter versucht wird die Autoreninfos auszugeben.