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Willkommensgeschenke mit Google My Business verteilen

Google My Business hat in den USA ein paar Updates bekommen, einige davon sind durchaus spannend.

Über die „Einem Unternehmen folgen“-Funktion kann ein Unternehmen einem neuen Follower jetzt automatisch einen Gutschein, Rabatt usw. ausspielen. Für Restaurants oder Ladengeschäfte keine schlechte Idee, um der Konkurrenz den Kunden vor der Nase wegzuschnappen. Da der neue Follower sein Dankeschön allerdings als Download angeboten bekommt, muss die Aktion nicht auf ein derartig kurzfristiges Ziel ausgelegt sein.

Im Backend erfüllt Google wahrscheinlich einen der meist geäußerten Wünsche von Nutzern, das Coverbild der My Business-Eintrags kann jetzt manuell festgelegt werden. Wobei man sich natürlich völlig berechtigt fragen kann, warum erst jetzt? Insgesamt soll die Fotobearbeitung um einige Features erweiterbar sein. Bildunterschriften sind ebenfalls bereits angekündigt, unabhängig von den hochgeladenen Bildern wird das Logo jetzt rechts neben dem Namen angezeigt.

Eher Eigennutz steckt wohl hinter der Möglichkeit seinen Google My Business-Eintrag mit Hilfe einer Kurz-URL von Google leichter bewerben zu können. Ein weiterer kleiner Baustein von Google, sich von einer Suchmaschine zur einzigen Webseite im Netz zu wandeln. Das der Nutzer seine Frage schon von Google beantwortet bekommt, kann man sicher praktisch finden, ob es allerdings gut ist, dass die eigentlichen Webseiten keine Rolle mehr spielen, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Last but not least, sollte das „Local Favorite“-Label Erwähnung finden. Laut Google ist es für die Top 5 an Unternehmen einer Kategorie bestimmt. Viel genauer wird man auf Seiten von Google nicht. Höchstwahrscheinlich wird es ein üblicher Mix aus Klicks, Bewertungen usw. usf. sein, der diese Top-Rankingliste produziert. Nicht unwahrscheinlich, dass Google jedoch damit die Wirkung von Labels an sich testet. Immerhin wird schon seit Monaten gemunkelt, man wolle zumindest Teile von Google My Business kostenpflichtig machen. Konkretere Umsetzungsmöglichkeiten allerdings sind noch immer Fehlanzeige.

Die Features werden über kurz oder lang wohl auch in Deutschland eingeführt, wann, steht noch nicht fest.

Von Thomas Matterne

Thomas Matterne ist Chefredakteur des dreisprachigen Online-Magazins DenkZeit und als Online-Marketing-Manager tätig. Der ausgebildete Journalist hat ein Diplom in Wirtschaftsinformatik, und schreibt an dieser Stelle über IT-, Online-Marketing- und SEO-Themen - unteranderem.

0 Antworten auf „Willkommensgeschenke mit Google My Business verteilen“

Grüße!

Das alles ist für jemanden mit keinem direkten Einblick natürlich nur ein Gehacke innerhalb der LINKE. Jedoch geht es hier um einen illegitimen, intriganten Alleingang einer kleinen Gruppe, die nicht die Mehrheit des OV und nicht die Mehrheit des KVs widerspiegelt!
Natürlich geht es darum, welcher Vorschlag legitim ist! Sonst könnte ja jeder einen Vorschlag einbringen! Satzungskonform war dieser Alleingang nicht, demokratisch schon gleich gar nicht, ferner wurden bewust Menschen ausgegrenzt, damit man seine Linie durchziehen kann, Menschen wurden am Abstimmen gehindert, des Saales verwiesen, an ihrer Kandidatur gehindert und noch einiges mehr, was sich durchaus nicht nur im Moralischen, sondern auch im Juristischen abspielen wird!

Man stelle sich nur mal vor, die linken Kräfte würden sich nicht alle paar Jahre spalten und untereinander zerstreiten. Aber das hat ja schon Tradition seit der ersten Internationale (und wahrscheinlich noch darüber hinaus).
Na, was solls. Lieber Leute, die es zu korrekt nehmen und alles richtig und gut machen wollen, als welche, die so korrupt/korrumpiert sind, dass man sie allenfalls mit vierjährlicher Amnesie wählen kann. Erfolg hat damit natürlich trotzdem keine einzige der Gruppierungen.

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