Webtipp: stuffin.space

Welcher Satellit kreist gerade über mir? Auf der Seite stuffin.space findet man die Antwort.

Der arme kleine Sputnik musste seine Runden anno 1957 ja noch ganz alleine um die Erde drehen. Heute hätte er reichlich Gesellschaft, vielleicht wäre es ihm als Old-School-Technologie ja auch viel zu viel Betrieb.

Denn die Zeiten in denen nur „ein paar“ Satelliten im Orbit kreisten, um ein bisschen Fernsehen zu übertragen, GPS zu ermöglichen oder auch den Fein auszuspionieren, sind lange vorbei. Wer einen Blick auf die Webseite stuffin.space wirft, wird überrascht sein, wie viele Satelliten es inzwischen schon sind.

Der Programmierer hat dort die Daten der sich in einer Erdumlaufbahn befindlichen Satelliten visualisiert. Wie eine dichte Punktwolke umkreisen sie dort die Erde, und man wundert sich fast, warum sie nicht zusammenkrachen. In der Realität ist dort aber natürlich noch genug Platz, aber gerade Weltraummüll wird zu einem immer größeren Problem. Das kann man auch auf dieser Simulation gut erkennen, zum Beispiel dann, wenn man beim Anklicken auf einen der Punkte einen Satelliten des Typs Debris hat – der ist nämlich tatsächlich nur noch Schrott und erfüllt keine Funktion mehr. Oder er erwischt beim Herumstöbern im Erdorbit gleich ein Stück Müll, wie ein bei einer früheren Weltraummission abgespaltenes Raketenteil.

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