Warum es Influencer Marketing schon seit Jahrhunderten gibt

Man möchte meinen Influncer Marketing ist eine Erfindung die es erst seit den Tagen von Youtube und Instagram gibt. Dabei gab es Influncer bereits vor über 200 Jahren.

Neulich fragt mich mein (Noch-)Chef, ob ich wüsste wer zum Teufel Ariana Grande ist. Na ja, ich muss zugeben bei Nickelodeon schaue ich nur mal wegen Spongebob Schwammkopf rein, aber die gute Ariana Grande kenne ich dann doch noch.

Den Namen fand er in der InfluencerDB, einer recht guten Quelle, wenn man in das Thema Influencer Marketing einsteigt und auf der Suche nach, na ja, Influencern ist. Freilich dürften sich kleine Agenturen wahrscheinlich die Königin aller Influencer, Selena Gomez, nicht wirklich leisten können, dazu muss man schon Puma sein und echt viele Sportklamotten verkaufen.

Officially a part of the fam @puma #pumapartner

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Aber es muss ja nicht immer gleich die Spitze sein, auch Deutschland hat seine Influencer und für manche Nische dürfte die betreffende Person sogar für mittlere Budgets bezahlbar sein.

Königs mussten als erste Influencer herhalten

Pionier im Influencer Marketing ist vielleicht der Töperwarenfabrikant Josiah Wedgwood, der sich nicht nur als Gegner der Sklaverei einen Namen machte, sondern auch als Geschäftsmann. Nutzte er doch die Popularität der Royal Family, um seinen Absatz zu steigern.

Mit William & Kate oder Harry & Megan lässt sich heute noch so manch Tasse und Teller verkaufen, aber wie so vieles andere auch, hat das Internet diesen Marktbereich revolutioniert. Denn es sind eben nicht nur Selena Gomez oder Christiano Ronaldo, die ihren Namen als Influencer versilbern können, es sind auch Personen, die allein über ihre Online-Aktivitäten zu Ruhm gekommen sind. Man könnte also durchaus behaupten, das Internet hat das Influencer Marketing demokratisiert. Und sie haben durchaus ihre Vertrauensvorteile, da etwa 70% der Teenagern Youtube-Stars weit mehr vertrauen als etwa Prominenten.

Wer sich ausführlichst mit dem Thema beschäftigen will, dem sei diese Infografik empfohlen:

Besonders interessant dürfte der Ausblick sein, der meiner Ansicht nach allerdings schon Gegenwart sein sollte. Bei der Suche nach dem richtigen Influencer ist weniger die absolute Reichweite bedeutend, sondern andere Dinge. (Und wie gesagt, Reichweite dürfte für die meisten Unternehmen eh viel zu teuer sein.)

Der passende Influencer muss zum Produkt/Unternehmen passen. Man muss mit ihm eine längerfristige Partnerschaft aufbauen können, statt nur einen einzelnen Post von ihm zu nutzen. Wichtig ist auch, wie authentisch der Influencer die Partnerschaft an seine Follower weitergibt. Wie sieht es zum Beispiel mit seiner Glaubwürdigkeit aus usf.?

Auf diese Weise lässt sich ein dauerhafter Erfolg mit dauerhaft steigenden Zahlen erreichen. Wer auf Reichweite setzt, erreicht am Ende nur einen Ausschlag nach oben, nachdem es aber bald nur wieder tief nach unten geht.

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