Die Webseite

Ist die Digitale Transformation nur ein weiteres Buzzword, und wird sie überhaupt je eintreten? Nein, und sie ist bereits im vollem Gange.

Und du hast exakt drei Möglichkeiten jetzt zu handeln. 1. Du ignorierst die digitale Transformation und verschwindest bald komplett von der Bildfläche. 2. Du schwimmst mit dem Strom und lässt alles mit dir machen. 3. Du verstehst die digitale Welt und gestaltest sie mit.

Als ich mich vor gut fünf Jahren zum ersten Mal mit der Thematik zu beschäftigen begann, nannte man das Ganze noch Digitale Disruption. Disruption = Zerstörung, Zusammenbruch, Zerschlagung. Wer glaubt das Gerede um die Digitale Transformation wäre nur zum Angst und damit zum Geschäfte machen da, sollte sich bewusst werden, das man den Vorgang mit dem Wort „Transformation“ bereits entschärft hat. Doch die Gefahr ist damit natürlich nicht gebannt. Wir stecken in einem Wandel, der nur noch mit der Erfindung der Dampfmaschine und damit dem Start der industriellen Revolution vergleichbar ist.

Zwar war ich als Kind schon stolzer Besitzer eines C64, aber um ehrlich zu sein, ich habe damit hauptsächlich gezockt. So ein kleines Scriptkid war ich nie. Und trotz eines Studiums der Wirtschaftsinformatik, die wahre Tragweite der Digitalisierung ist mir erst aufgegangen, als ich mich eine Zeit lang hauptsächlich unter echten Codern bewegt habe.

Bild: Suljo / 123RF Lizenzfreie Bilder

Digitale Transformation ist kein alter Wein in neuen Schläuchen, sondern der Wein an sich verändert sich. Unsere Art zu leben und zu kommunizieren wandelt sich von Tag zu Tag ein bisschen mehr, und dahinter steckt kein Jugendphänomen, wie manche der älteren Generation noch glauben. Wer auf diese Herausforderungen mit dem Satz antwortet, „aber wir haben doch schon eine Webseite“, hat im Grunde das Spiel um die Zukunft schon in den Sand gesetzt.

Trotz der drohenden Zerstörung alter, Jahre bewährter Konzepte zu arbeiten und zu leben, ist die Digitale Transformation für sich genommen eine jener neutralen Entwicklungen, die weder zwingend negative, noch zwingend positive Auswirkungen haben. Schlecht wird sie nur für jene enden, die sie beharrlich ignorieren und glauben sie sei für sie persönlich ohne Bedeutung.

Wer aber Erfolg haben will, vor allem aber, wer mitgestalten will und positive Akzente setzen möchte, der muss sein Denken völlig neu organisieren. Denn in der schönen neuen Welt ist auch beileibe nicht alles Gold was glänzt, im Gegenteil, diese Welt in der man selbst vor den Begriff „Zerstörung“ noch ein „kreative“ setzt, hat etwas Gnadenloses in sich. Und wer das nicht begreift, wird ihr Opfer werden.

Um was geht es hier?

Auf dieser Webseite geht es vor allem um dieses Thema, das nun wahrlich genug unterschiedliche Ansätze bietet sich damit zu beschäftigen. Dennoch ist die Digitale Transformation nicht das einzige Thema hier.

Ein großer Themenblock wird auch von Microsoft im Allgemeinen und Windows im Speziellen eingenommen, denn spätestens seit Windows 10 bin ich ein echter Fan dieses Systems geworden. War Windows schon vorher immer ein wenig besser als sein Ruf, haben Apple-Fans oder Linux-Freunde heute bei mir keine Chance mehr.

Eine große Rolle spielt auch WordPress, dass inzwischen zu meinem Leib- und Magen-CMS geworden ist. Und da ich beruflich auch viel damit zu tun habe, darf ich mich inzwischen zumindest ein wenig als WordPress-Experten bezeichnen. Dementsprechend häufig wird das System, Plugins und die damit verbundenen Entwicklungen auch an dieser Stelle eine Rolle spielen.

Und da wären wir auch schon bei dem ganzen Kleinkram, der auf dieser Seite zumindest gelegentlich auch mal erwähnt werden wird: Online-Marketing Ein schöner schwammiger Begriff, nicht wahr? Zu einem vierten Themenblog wird es wohl nicht mehr länger reichen, aber das hat auch noch andere Gründe, die ich an dieser Stelle erst einmal nicht breittreten möchte.

Genug Stoff für ein Blog? Ich denke schon.

In diesem Sinne,
gute und interessante Unterhaltung.

Thomas Matterne

6. Oktober 2017