Mit diesem 10 Punkteplan gelingt jeder Relaunch

Im Internet vergeht die Zeit manchmal schneller als das Leben einer Eintagsfliege. Und eine Webseite verträgt häufiger einen Relaunch, als es der Buchhaltung lieb ist. Aber jeder Relaunch muss geplant sein, und er besteht aus mehr als einem neuen Design.

Schlechter geht es kaum, aber angren.net ist immer noch online.

Im Web sind genügend Seiten online, die gesundheitsgefährdend sind. Stichwort: Augenkrebs Und tatsächlich scheint ein veraltetes Design das beste Zeichen zu sein, seine Webseite einmal zu überarbeiten. Es ist auch oft das einzige Argument, das den Chef überzeugt, der von der Technik dahinter nichts versteht. Wer aber einen Relaunch nur mit „Das Gleiche in hübsch“ übersetzt, sollte es lieber bleiben lassen. Ein neues Design ist zwar fundamentaler Bestandteil, aber nicht mal die halbe Miete.

1. Analyse

Vor dem Plan kommt die Analyse

Jedes Projekt basiert auf Daten und deren Auswertung, so auch der Relaunch einer Webseite. Und das Web bietet manchmal mehr Daten, als einem lieb sein kann. Auf jeden Fall sollte man sich aber gründlich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie kommt unsere alte Webseite bei den Usern an?
  • Welche Klickpfade gehen die User und welche nicht? 
  • Welche in den Untiefen versteckten Inhalte werden oft ergoogelt und sollten daher prominenter positioniert werden?
  • Was sagen die Mitarbeiter über die Webseite? Was finden sie gut, was schlecht?
  • Was sagen Kunden über die Webseite? Was interessiert sie, was nicht?

2. Ziele & Inhalte

  • Was soll mit der Webseite erreicht werden? Hat sich das Ziel oder ein Teilziel verändert?
  • Welcher Content soll bleiben?
  • Welche Teile kann man aufgrund der Analyse weglassen?
  • Was muss neu auf der Webseite enthalten sein?

3. Die liebe Technik

Content Management Systeme sind zwar haltbarer als Webseiten, aber dennoch kann es sich lohnen einen Relaunch auch hier zu einem Wechsel zu nutzen. Der Trend zu Typo3 vor einigen Jahren hat sich zum Beispiel als ein Problem entwickelt, weil das System heute zwar noch mächtig ist, aber für den Laien weitgehend zu kompliziert daherkommt. Beliebt ist heute vor allem wegen seiner leichten Bedienbarkeit WordPress. Und wer sich darauf beruft, man habe das immer so gemacht, sollte an dieser Stelle lieber gleich ganz aufhören. Am Besten sieht man sich mal um was jene Mitarbeiter sagen, die die Webseite bisher mit aktuellen Inhalten gepflegt haben. Zwei Dinge sollten an dieser Stelle aber tunlichst vermieden werden: Das Unternehmen bestimmt das CMS, nicht die Agentur. Die Missachtung dieser Regel ist im wesentlichen am falschen Einsatz von Typo3 schuld. Auf der anderen Seite sollte man aber auch nicht auf den einen Mitarbeiter hören, der vielleicht eine eigene Webseite betreibt und natürlich „sein“ CMS als das Beste verkaufen will.

Yep, WordPress ist schon toll!

Ein weiterer Faktor ist natürlich auch der Webserver. Ist die Ausfallquote beim bisherigen Provider gleich null oder sollte man sich nach einem stabileren Webserver umsehen? Steht eine moderne PHP-Version zur Verfügung und lässt sich das CMS auch unkompliziert daran anpassen?

4. Redesign & Usability

… aber besucht er auch deine Webseite?

Erst wenn der Inhalt der neuen Seite geklärt ist, sollte man sich ans neue Design setzen. Die alte Struktur und ihre Inhalte zu nehmen und allem ein neues Design zu verpassen ist zwar ein beliebter Marketingtrick, hat aber am Ende nur den Effekt, wenn man die Farbe seines nicht mehr funktionierenden Produktes rot, statt blau anmalt: keinen!

Ein Redesign fängt bei 0 an, das heißt auch, dass die Struktur aufgrund der Analyseergebnisse neu gedacht werden muss. Dank dieser Informationen weiß man besser was für den User wirklich wichtig ist, gegebenenfalls weiß man auch, was ihm bisher gefehlt hat. Das Gleiche gilt auch für das Design, denn auch hier können sich innerhalb weniger Jahre grundlegende Änderungen ergeben. Was der User gestern noch als angenehm empfunden hat, stört ihn jetzt. Flash war vor zehn Jahren sinnvoll eingesetzt ein guter Bestandteil jeder Webseite, heute wird er von den meisten Browsern automatisch erst einmal geblockt. Und nicht zuletzt hat vor zehn Jahren niemand Webseiten für Smartphones designt, heute jedoch muss der Webdesigner je Seite mindestens zwei Designs abliefern.

5. Die Machbarkeitsanalyse

Bis jetzt hat man sich noch problemlos seinem Wunschdenken hingeben können, doch jetzt muss erst einmal überprüft werden, ob die Technik das überhaupt hergibt. Gibt ein Webentwickler sein Ok für die Umsetzbarkeit des Designs auf allen Endgeräten, oder sagt er nein bzw. „ja, geht schon, muss aber aufwendig programmiert werden“. Und lässt sich das alles mit dem CMS der Wahl auch umsetzen, stehen die notwendigen Plugins zur Verfügung, oder müssen auch hier die notwendigen Erweiterungen erst gecoded werden? Hier gilt: Im Prinzip geht alles, ist halt nur eine Frage der Zeit und des Geldes.

6. Die Umsetzung

Ist alles geklärt geht es an die Umsetzungen auf einem Beta-System. Je nachdem wie professionell man vorgehen will kann auch ein zweites System zum Ausprobieren und A & B-Tests aufgesetzt werden. Zwar sollte der Plan eingehalten werden und große Änderungswünsche an dieser Stelle strikt abgeblockt und auf eine Zeit nach dem Relaunch verschoben werden, dennoch ist die Umsetzung natürlich ein lebendiger Prozess und kann Anpassungen mit sich bringen.

7. Die SEO-Frage

Als ich meine ersten Relaunches vor zehn oder zwölf Jahren durchgezogen habe, galt der mit einem Seufzen vorgetragene Satz noch: Nach dem Relaunch gehen die Zahlen ja immer nach unten. Ganz ehrlich, das Ranking aller bestehenden Seiten auf die neuen Seiten zu übertragen klappt noch immer nicht so ganz. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich wissen wie etwa eine 301-Weiterleitung funktioniert, damit Suchmaschinen wie Google und Bing wissen was mit der alten Seite passiert ist.

8. Der Livegang

„Feierabend, oder wollen wir noch schnell live gehen?“ Jeder Mensch mit Verstand sollte an dieser Stelle ein lautes „Nein“ von sich geben, denn auch der Livegang will geplant sein. Durch die erhobenen Daten weiß man auch, wann eher wenig Besucher auf der Webseite sind. Jetzt wird man vielleicht nicht Sonntag um 23:30 Uhr den Livegang machen wollen (was auch nicht ratsam wäre, wie ich gleich erläutern werde), aber der Montagmorgen bietet sich zum Beispiel an (wenn die Statistiken nicht sagen, dass ausgerechnet dann ein regelmäßiges Besucherhoch zu verzeichnen ist).

Ehe man live geht, sollte die neue Webseite überhaupt erst einmal gründlich getestet werden. Sind alle Inhalte vorhanden, funktionieren alle Links, laufen die Plugins so wie sie sollen?

Vor dem Livegang sollte man natürlich wissen, was zu tun ist. Welche Servereinstellungen müssen geändert werden? Was muss im Quellcode angepasst werden, weil es auf beta.NameDerWebseite.de läuft? Das kann sich je nach CMS als problemlos oder etwas länger dauernde Aufgabe entpuppen. Wer allerdings erst während des Livegangs googeln muss, für den sind Probleme unausweislich. Außerdem sollten natürlich alle technischen Ansprechpartner erreichbar sein, vom Serverbetreiber bis zum Webentwickler.

9. Die Abschlussbesprechung

Sobald der Sekt getrunken ist, sollte man sich noch einmal hinsetzen und das ganze Projekt durchgehen. Auf diese Weise lassen sich Erkenntnisse finden und niederschreiben, die beim nächsten Relaunch vielleicht ziemlich wertvoll sein können.

10. Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch

Relaunch!

Im Rahmen des Relaunch sind vielleicht größere Verbesserungswünsche aufgetreten, die währenddessen Zeit- und Finanzplan gesprengt werden. Jetzt ist die Zeit Stück für Stück etwas neu ins Gespräch gekommene Erweiterungen zu implementieren. Wer nicht einfach seine Domain von der alten auf die neue Seite umgeleitet hat, sondern ein Testsystem behielt, hatte an dieser Stelle eine ziemlich gute Idee.

 

Der heiße Scheiß der Woche (069)

+ + + Byebye Flash: Google konkretisiert die Blockade aller Flash-Inhalte im Chrome-Browser + + +

Google, oder besser sein den Markt dominierender Browser Chrome, macht langsam aber sicher ernst. Wer jetzt also – warum auch immer – noch groß auf Flash setzt, sollte sich bald was einfallen lassen. Und Chrome ist nicht allein, auch der beste aller Browser blockiert Flash künftig.

+ + + Neue Studie vergleicht Airbnb mit Hotels weltweit + + +

Auch für die deutsche Hotellerie ist Airbnb der Feind schlecht hin. Nun halte ich von dem Unternehmen an sich auch nicht besonders viel, aber so eine wirklich große Gefahr für alteingesessene Hotels scheint der Laden jetzt eigentlich gar nicht zu sein. In Deutschland – das habe ich kürzlich beruflich gelernt – ist die Konkurrenz an sich auch nicht besonders drückend. Im Gegenteil.

+ + + Firma muss Facebook-Postings abschalten + + +

Es gibt Dinge, da weiß man genau, sowas gibt es nur in Deutschland. Das der Betriebsrat zum Beispiel fordern kann die Posting-Funktion bei der Facebookseite eines Unternehmens abzuschalten, sobald Mitarbeiter kritisiert werden. Na ja, zumindest betrifft es (noch) nicht die Kommentarfunktion.

+ + + Höchste Zeit für HTTPS + + +

Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen, meine beiden Webseiten laufen auch schon unter HTTPS. Vielleicht einfach mal nachsehen, ob eine SSL-Verschlüsselung nicht im Paket dabei ist. Viele Provider, DomainFactory etwa, tragen dieser Entwicklung nämlich schon Rechnung.

+ + + How to Rank Number One in Google: A Study of 1 Million Pages + + +

SEO-Experte Matthew Barby hat sich das Ranking der Topseiten bei Google mal etwas genauer angesehen, und kommt unteranderem zu dem Schluss, dass der gute alte Backlink längst nicht so unwichtig ist, wie andere aus Barbys Zunft behaupten.

 

Der heiße Scheiß der Woche (051)

In dieser Woche geht es um ein Youtube fürs Business, Googles Hauptgeschäft und die Einsatzmöglichkeiten von Trello. Aber natürlich ist das auch diesmal nicht alles.

+ + + Microsoft Stream: Video-Plattform für den Arbeitsplatz + + +

Microsoft will eine Art Youtube für Businessanwender aufbauen? Abwarten. Auf der einen Seite stehen die Chancen bei einer tiefen Integration in Office 365 gar nicht so schlecht, aber anderen Seite ist Youtube na ja, eben Youtube. Obwohl man dort diesen Kundenbereich bisher auch wieder eher vernachlässigt hat.

+ + + Schnelle Werbung für AMP: Google startet AMP-Ads + + +

Natürlich ging es Google mit AMP nur darum den Content auf mobilen Endgeräten schneller und besser zu präsentieren. Aber jetzt kommt dann halt doch ein AMP-Ads, das sich speziell um die schnellere und bessere Präsentation von Werbung kümmern sollte.

+ + + Facebook Redaktionsplan als kostenlose Trello Vorlage für KMUs + + +

Trello wird inzwischen von nicht wenigen auch als Werkzeug für einen Redaktionsplan genutzt. Allfacebook.de stellt ihren hier beispielhat zur Verfügung. Ich persönlich bevorzuge zwar nach wie vor Excel, aber für ein einfaches Blog oder eine Facebookseite reicht Trello aber allemal.

+ + + Mozilla: Flash’s Firefox Days Are Numbered + + +

Flash ist tot … sollte es zumindest sein, und zwar schon eine ganze Weile. Es mag irgendwo ein paar tapfere Anhänger geben, aber ohne unterstützende Browser dürften auch die bald aufgeben. Aber mal unter uns, so furchtbar schrecklich war Flash jetzt auch wieder nicht.

+ + + Das neue Facebook Seiten Design im Überblick + + +

Leise, still und heimlich hat Facebook für die Unternehmensseiten sein Design geändert. Jetzt finde ich den Wandel durchaus gelungen, schon weil es übersichtlicher ist und die vielen Möglichkeiten – jenseits des puren Postens – weiter in den Vordergrund stellt, aber eine Vorwarnung hätte man den Designer schon geben können.

 

Der heiße Scheiß der Woche (040)

Diese Woche unteranderem mit überbewerteten Angeboten wie Snapchat, Leuten, die ihre Chance einfach nicht nutzen wollen oder was im Webdesign so im Trend liegt.

+ + + Windows-Marktanteil fällt erstmals seit vielen Jahren auf unter 90% + + +

Na ja, Jammern auf hohem Niveau. Aber irgendwie auch schade, wo mit Windows 10 das bisher beste Betriebssystem aus Redmond auf den Markt gekommen ist. Und das gerade OS X aufholt, ist auch weniger ein Beleg für ein objektiv besseres Konkurrenzprodukt, sondern dafür, dass Leute eben für Namen immer noch bereit sind zusätzlich Geld auszugeben.

+ + + „Ich will den Optimismus zurückbringen“: Das re:publica-Interview mit Sascha Lobo + + +

Wie jetzt, DAX-Unternehmen brauchen gar kein Snapchat? Na ja, wenn das Sacha Lobo sagt, muss dass ja dann wohl stimmen. Die Wired hatte den digitalen Erklärbären der Nation im Interview anlässlich der diese Woche stattfindenden re:publica.

+ + + Windows 10 Now on 300 Million Active Devices – Free Upgrade Offer to End Soon + + +

Leute, hört auf dem Man mit dem Hut … und nein, ich meine nicht den Terroristen, sondern Bryan Roper, der nochmal 10 gute Gründe dafür nennt, warum es absolut idiotisch ist an Windows 7 zu kleben, wenn man ein modernes und sicheres Windows  10 kostenlos haben kann. Also zumindest noch bis zum 29. Juli.

+ + + Web Design Trends 2016: The Definitive Guide + + +

So mancher Trend 2016 scheint mir hier zwar schon seit Jahren zu gelten, aber Dinge wie Minimalismus kann man schließlich nicht oft genug zum Trend erklären. Irgendwann finde ich das nicht nur toll, sondern beginne mich auch daran zu orientieren. Ansonsten bietet sich hier viel Inspiration für Leute mit Zeit zum stöbern.

 

CSS: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen id und class?

Wer sich CSS durch learning by doing angeeignet hat, statt zu viel Geld in einen dicken Wälzer zu investieren, stellt sich oft die ein oder andere Grundsatzfrage, die sich aus einem handelsüblichen CSS-Code nicht wirklich erschließen lässt. Da wäre zum Beispiel der Unterschied zwischen id und class. Nach welchen Regeln setzt man die beiden ein, wenn sie doch rein optisch auf der Webseite zum gleichen Ergebnis führen?

Na ja, genaugenommen gibt es so gesehen auch keinen Unterschied. Ob ich jetzt id=“namenhiereinfuegen“ oder class=“namenhiereinfuegen“ verwende, der Browser zeigt die jeweils festgelegten Werte ohne Unterschiede an. Das liegt schlicht daran, dass der Unterschied nicht in den CSS-Bezeichnern liegt, sondern im HTML bzw. eigentlich im DOM der Webseite.

Was ist denn jetzt bitte ein DOM? – Hinter dem Kürzel DOM verbirgt sich Document Object Model, also gewissermaßen der Aufbau einer HTML-Seite, die in verschiedene Objektebenen unterteilt ist. Ein Beispiel gibt folgende Grafik am Beispiel der DOM einer Tabelle (Ja, zumindest als Beispiel eigenen sich Tabellen noch recht gut 🙂 ):

id-oder-div

Mit dem id-Attribut können Elemente eindeutig bezeichnet werden, d. h. aber auch, dass der Bezeichner nur einmal je Dokument verwendet werden kann. Eine Klasse hingegen ist keine eindeutige Bezeichnung, sondern viel mehr eine Zuordnung zu einer Gruppe. Außerdem unterscheiden sich die beiden Möglichkeiten übrigens auch im CSS dann doch ein wenig, nämlich etwa in der Wertigkeit. Die durch eine ID eingebundenen Attribute werden höher eingeschätzt, als jene durch eine CLASS.

Wer jetzt nicht tiefer in die doch manchmal recht komplizierte Definitionswelt des W3C einsteigen will, sollte sich vielleicht als Faustregel auch genau am Begriff der Wertigkeit festhalten. Je grundlegender und wichtiger die zu übergebenen Attribute sind, desto eher verwendet man id. Das kann dann zum Beispiel das Grundgerüst einer responsiven Seite sein, während man die Auszeichnung für Bilder usw. mit class zuweist.

 

Der heiße Scheiß der Woche (038)

Diesmal mit einer der ältesten Fragen, seit es Webseiten gibt, die Frage nach der Zukunft von Windows auf dem Smartphone, oder auch die Frage, wie privat wir noch auf Facebook unterwegs sind.

 

+ + + Rainers Schwafelbox – Folge 3: Gekommen, um zu bleiben + + +

Windows kann im Smartphonemarkt nach wie vor nicht wirklich Fuß fassen, da kann man in Redmond offenbar machen, was man will. Kein Wunder also, dass immer wieder geschrieben wird, Microsoft würde hier bald das Handtuch werfen. Interessanterweise aber eben quasi schon, seit es Windows Phone gibt. Und so dürfte man sich diese Plädoyer doch mal die Kirche im Dorf zu lassen durchaus zu Herzen nehmen.

+ + + Autoren erleiden „kolossale Niederlage“ gegen Google + + +

Die Ablehnung der Revision ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir Zeuge einer großen Umverteilung von Wohlstand vom Kreativsektor zur IT-Branche sind, nicht nur bei Büchern, sondern über das ganze Spektrum der Künste“, sagte Roxana Robinson, Präsidentin der Authors Guild. Dem möchte ich mich eigentlich anschließen, einzig vielleicht noch mit dem Hinweis, dass diese Umverteilung bei Weitem nicht bei den Künsten aufhört, sondern beinahe allumfassend wird.

+ + + Web designers, can you speak web? + + +

Müssen Designer coden können? Oder schlimmer noch, müssen Coder etwas von Gestaltung verstehen? Weil es selten Leute gibt, die in beidem gleichzeitig wirklich gut sind, ist diese Frage so alt wie die Webseite an sich selbst. Wobei, wie HJ Chen in diesem Beitrag anmerkt, das jetzt auch noch nicht mal 30 Jahre sind.

+ + + Warum wir gar nicht dringend wieder Privates auf Facebook posten sollten + + +

Posten wir noch die wirklich privaten Dinge bei Facebook, oder tun es zumindest unsere Facebook-Freunde noch? In der Wired findet man nein, Jens Scholz widerspricht. Für ihn hat der Anteil privater Nachrichten nicht abgenommen, er wird nur nicht mehr mit allen geteilt und geht vor allem neben all den abonnierten Unternehmensseiten unter.

+ + + Subdomain oder Ordner – Was ist eigentlich besser? +  + +

Auch diese Woche versuchen wir eine sehr alte und lang diskutierte Frage zu beantworten, diesmal aus dem Bereich SEO. Was rankt besser, eine Subdomain oder doch ein Ordner? Google ist es inzwischen angeblich egal, die Internet Kapitäne aber sagen, wer seinen Content in Ordner packt, rankt besser. Was an sich auch recht logisch klingt, findet sich der Content doch in einem Topf. Allein, die Versuchsmenge war tatsächlich eher gering.

 

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (022)

Die Links der Woche, diesmal unteranderem zum Thema Webdesign, Psychologie beim Teilen von Inhalten und Snapchats Idee Geld zu verdienen:

Adaptive oder Responsive? Über die Vor- und Nachteile der beiden Design-Ansätze
Wie, es gibt einen Unterschied? 🙂 Dieser kurze Artikel erklärt ihn kurz und beantwortet die Frage im Titel allerdings mit einem klaren, „die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte“. … mehr

Jetzt basteln Google und Twitter eine Open-Source-Version von Facebooks „Instant Articles“
Um die Instant Article von Facebook ist es ruhig geworden, statt dessen bastelt jetzt Google, Twitter und Pinterest mit Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian an einer Art Alternative, die die Ladezeit von Artikeln auf mobilen Endgeräten extrem verkürzen soll. … mehr

Psychologie des Weitersagens: So motivieren Sie andere Menschen, Ihre Botschaften zu verbreiten
Wie motiviert man unterschiedliche Typen zum Teilen von Inhalten? Immerhin reicht die Spann von Menschen, die mit geteilten Inhalten anderen helfen oder zumindest unterhalten wollen, bis hin zum eher egoistischen Angeber, der einfach nur mitteilen will, das er den Inhalt als Erster gefunden hat. … mehr

Snapchat zeigt Bilder für Geld noch einmal
Der Foto-Messenger Snapchat bezieht seine Einmaligkeit daraus, gepostete Bilder nur für einen kurzen Zeitraum zu zeigen und dann wieder zu löschen. Aber auch Snapchat will Geld verdienen, und statt Werbung bietet man Usern jetzt die Möglichkeit, gelöschte Bilder gegen Geld eben doch nochmal ansehen zu können. … mehr

Welche Herausforderungen Marketer beim Storytelling zu meistern haben
Gute Werbung ist auch guter Content, das war schon meine Devise, als ich vor Jahren für einen Fernsehsender gearbeitet habe. In Zeiten, in denen Bannerwerbung immer weniger wirkt, wird dieses Satz zum Beispiel durch Content Marketing immer wichtiger. Storytelling aber stellt an die Marketingabteilung völlig neue Herausforderungen – leider erst jetzt, möchte man fast sagen. … mehr

Die besten Blogs für Blogger in deutscher Sprache
Bloggen über Bloggen? Klingt zuerst ein wenig selbstbezogen, aber hinter dieser kleinen Sammlung von Blogs, deren Macher Tipps und Tricks rund um das Führen eines Weblogs bieten, hat die ein oder andere ausgezeichnete Empfehlung zu bieten. … mehr

 

Wann setze ich JPG, GIF und PNG ein?

Wer im Internet mit Grafiken, Bildern oder Fotos arbeitet, der hat eine Gott sei dank recht überschaubare Auswahl an Bildformaten. In der Regel kommt man mit JPEG, GIF oder PNG völlig aus. Doch wann sollte ich welches Format einsetzen?

Folgende Infografik stellt die drei Bildformate etwas genauer vor, das Wichtigste aber schon mal vorab:

Wann setze ich JPG, GIF oder PNG ein?

  • JPG ist immer noch das üblichste Format. Eingesetzt wird es bei Fotos, Grafiken mit vielen Farben oder stark differenzierenden hellen bzw. dunklen Farbtönen.
  • GIF ist eigentlich nur noch als animiertes GIF unschlagbar.
  • PNG ist in erster Linie das Format, wenn es um Webgrafiken geht. Außerdem unterscheidet man zwischen PNG-8, eben für Webgrafiken, und PNG-24, wenn es doch mal eine Fotografie sein darf, bei der Dateigröße keine Rolle spielt. Und dann hat das transparente PNG natürlich das GIF-Format an dieser Stelle abgelöst.

 

Know Your File Types: When to Use JPEG, GIF, & PNG - Via Who Is Hosting This: The Blog

Source: WhoIsHostingThis.com