Schlagwort-Archiv: Unternehmenskommunikation

Der heiße Scheiß der Woche (050)

In dieser Woche ging es zum Beispiel um Kekse – es geht irgendwie immer um Kekse – oder auch die Darstellung von Bewertungen in den SERP’s von Google. Dort experimentiert man offenbar fleißig.

+ + + Wird die Cookie-Richtlinie überflüssig? + + +

Weg mit den nervenden Warnhinweisen? Klingt gut, bleibt nur zu hoffen, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht. Denn die derzeitige Umsetzung ist – sagen wir mal – sehr weit ausgelegt. Denn mehr als der sprichwörtliche Hinweis wird den Besuchern nicht geboten, die Cookies alle und komplett auszuschalten hat so gut wie keine Seite, dazu gibt es auch zu viele. Wir reden dabei ja nicht nur über eine im Hintergrund laufende Analytics Software.

+ + + Google testet veränderte Bewertungs-Darstellung in den AdWords-Anzeigen + + +

Sind die Sternchen-Bewertungen für Unternehmen oder Produkte in der Google-Suche bald Geschichte? Zumindest experimentiert man offenbar mit einer rein textlichen Bewertung. Auf den ersten Blick habe ich mich zwar gefragt warum, aber der anderen Seite hat sich die Sternchen-Bewertung ja auch ein bisschen totgetreten und so richtig Beachtung hat sie zumindest bei mir nie gefunden.

+ + + „Die Markenidentität ist wichtiger denn je“ + + +

Was hier aufgrund einer Studie im B2B-Bereich geschrieben wird, hat im B2C ebenso seine Gültigkeit – vielleicht sogar noch mehr. Bei der Suche nach Orientierung durch den User zählt tatsächlich vor allem auch eine klar positionierte Marke. Oder um eine meiner Lieblingsthesen miteinzubringen: Es gilt auch einfach mal klare Kante zeigen, statt schwammig überall mitmischen zu wollen.

+ + + Chat-Bots nur ein Hype? 5 Fragen an Navid Hadzaad von Angel.ai + + +

Chat-Bots sind das neue Web 2.0! Aber mal nachgefragt, ist “Chat-Bot” nur ein weiteres Buzzword, das alle für enorm wichtig halten, außer den Leuten, die wissen wovon sie reden. t3n hatte einen der führenden Köpfe dieser Entwicklung im Interview. Dementsprechend ist seine Einschätzung von der Bedeutung – den aktuellen Stand zeichnet er aber ungeschönt wieder.

+ + + SEO: Pop-ups können von Google als Hauptinhalt einer Website erkannt werden + + +

Vielleicht, aber ich fürchte fast auch nur vielleicht, kann diese Nachricht den nervigen Popups endlich den Todesstoß verpassen. Also zumindest jenen, die es immer noch schaffen durch den Popupblocker der diversen Browser durch zukommen.

Der Pajero-Effekt: Ich habe für eine Prostituierte gearbeitet!

Gemach, natürlich habe ich nie wirklich für eine Prostituierte gearbeitet. In Wirklichkeit hatte ich das Missvergnügen ein paar Monate bei einem Unternehmen zu arbeiten, dessen Name im Deutschen zwar schön Denglish und für die IT Branche griffig klang, aber dummerweise auf Bengalisch soviel wie “Prostituierte” heißt.

So einen Umstand würde ich mal als Pajero-Effekt bezeichnen, zurückgehend auf jenes Automodell von Mitsubishi, das im Spanischen mit “Wichser” übersetzt wird. Der Absatz von Pajeros in spanischsprachigen Teilen der Welt hielt sich vermutlich deshalb auch arg in Grenzen, wer möchte schon in einem Wagen fahren, der “Wichser” heißt?

wordsafty

WordSafety.com hilft gegen den Pajero-Effekt

Die Webseite WordSafety.com hilft dabei solche internationalen Sprachmissgeschicke zu verhindern. Zwar bieten die Macher, wohl auch aus rechtlichen Gründen, keine 100%igen Antworten an, aber sie geben zumindest einen klaren Hinweis. Und wer weiß, hätte ich damals schon gewusst, wofür der Firmenname stand, hätte ich vielleicht gewarnt sein können.