Der heiße Scheiß der Woche (060)

+ + + Microsoft unter Satya Nadella – eine Zwischenbilanz + + +

Bei Dr. Windows wirft man einen Rückblick auf die bisherige Amtszeit von Satya Nedella als Microsoft CEO. Eine durchaus zwiespältige Zeit, die mit einer kompletten Neuausrichtung von Microsoft begann, gerade in den letzten Monaten aber doch durchaus manchmal etwas planlos wirkt.

+ + + Social-Media-Automatisierung – Schlaue Entscheidung oder schlechte Alternative? + + +

Soll man seine Social Media-Aktivitäten automatisieren, für Wochen im Voraus planen? Es hat seine Vorteile, aber am Ende macht es die Mischung. Denn wer nur im Voraus plant, beschneidet sich vor allem in Kommunikation und Aktualität. Zwei Dinge, auf die man in diesem Bereich nicht verzichten darf.

+ + + Neue .shop Domains – die Alternative für Shopbetreiber? + + +

Eine neue Top Level Domain-Endung ist in unseren Tagen ja nun wahrlich nichts neues. Aber im Gegensatz zu so manch anderer Variante, könnte diese durchaus ein bisschen mehr Beachtung vertragen. Bei SEO United hat man auch ein gutes „Bauchgefühl“.

+ + + Twitter finally lets everyone create their own “Moments” + + +

Auch wenn ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht selbst testen konnte, mit Moments scheint Twitter gerade zur Abwechslung mal wieder etwas vernünftiges gelauncht zu haben bzw. es jetzt auch allen Usern zugänglich zu machen. Bisher war der Versuch mit Twitter Storytelling zu betreiben ja eher – na ja, nervig.

+ + + Der absurde Krieg der Wikipedia-Roboter + + +

Bots streiten sich untereinander? Wie es aussieht braucht es nicht einmal künstliche Intelligenz für Bots, damit sie grundlegendes menschliches Verhalten annehmen.

 

Der heiße Scheiß der Woche (059)

In dieser Woche geht es um erzwungene Sicherheit, ein soziales Netzwerk das mit der Existenz kämpft, ein anderes, das noch eines werden will. Und natürlich gibt es alles, was diese Woche noch wichtig war.

+ + + towards a more secure web + + +

Mit aller Gewalt will Google SSL als Standard durchsetzen. Und zwar nicht nur auf Seiten, auf denen es sinnvoll ist, sondern eben auch auf kleinen privaten Seiten, die dann entweder mehr blechen, oder mit der Chrome-Warnung leben müssen.

+ + + Twitter’s new, longer tweets are coming September 19th + + +

Geht am Montag eine Ära zu Ende, wenn wirklich die 140 Zeichen fallen? Ist Twitter so verzweifelt zwar gigantoviele Nutzer zu haben, aber eben keine gigantogroßen Zuwachszahlen. Versenkt sich dort ein Tanker des Web 2.0 selbst?

+ + + YouTube Community Tab – YouTube wird endgültig zu einem sozialen Netzwerk + + +

Und während Twitter seine Existenz aufs Spiel setzt, verwandelt Google sein Videoportal YouTube wohl endgültig in ein Soziales Netzwerk. Bleibt nur abzuwarten, wie die Nutzer diesen Versuch annehmen – ich erinnere mich da an ein Google+.

+ + + Was Follower bei Facebook,Twitter&Instagram am meisten nervt + + +

Wir sind dann jetzt auch bei Facebook – es gibt offenbar immer noch Unternehmen, die genau diesen Satz als ihre einzige Strategie haben, wenn es um Social Media Marketing geht. Das kann nach hinten losgehen, völlig zurecht.

+ + + 8 tips to make sure your Google profile images boost your local search results + + +

Der Mensch ist am Ende auch ein ausgesprochen optisches Wesen, kein Wunder also, dass man bei der Optimierung seines Google MyBusiness-Eintrags auch der Wahl der richtigen Bilder einiges an Aufmerksamkeit schenken sollte.

 

Infografik: Was 3 Milliarden Menschen in einer Minute so tun

Auf rund 3 Milliarden Nutzer ist das Internet inzwischen angewachsen, und die wissen sich durchaus zu beschäftigen. Allein in einer Minute über 4 Millionen Likes bei Facebook vergeben, bei Instagram sind es immerhin noch fast 2 Millionen. Gut 1.000 Mal steigt jemand in ein über Uber vermitteltes Pseudo-Taxi ein, während er vielleicht einer von 600.000 Profilen bei Tinder hat, die weggewischt werden, weil man sich nicht für ihn interessiert.

Diese und andere Fakten hat die US-Firma Domo in folgender Infografik zusammengefasst:

infographic

 

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (020)

Was sich B2B-Kunden im E-Commerce wünschen
Auch der B2B-Kunde kauft inzwischen gerne online, ist dabei sogar noch begeisterter als der Privatkunde. Eine Entwicklung, die sich laut der bei t3n verlinkten Studie zum Thema B2B E-Commerce in den nächsten Jahren nach oben entwickeln wird. … mehr

SEO: Vorgeschaltete Seiten zur Installation von Apps werden ab 1. November in der Google Websuche abgestraft
Ich persönlich sage da danke, nicht nur weil mir als Windows Phone-Nutzer andauernd Android-Apps vorgeschlagen werden. Wenn ich bei Google etwas suche, suche ich gezielt nach einer Einzelinformation, nicht nach einer App für eine Webseite, die ich eventuell die nächsten Wochen nie wieder besuchen werde. … mehr

Twitter im Snapachat Look- Neue Features für Fotos, Gifs und Twitter Videos
Interessant ist dabei auch die angerissene These, ob es sich dabei eventuell um eine eigene App handelt. Neue eigenständige Apps werden als Möglichkeit gesehen, wie Twitter seine Stammnutzer nicht verschrecken muss, aber dennoch neue User anlocken könnte. … mehr

Twitter in Deutschland: Nur 0,9 von drei Millionen Konten aktiv
Mit Statistiken ist Twitter außerhalb der USA sehr geizig. In diesem Artikel von Michael Kroker finden sich einige Infos, die den deutschen Zahlen wahrscheinlich ziemlich nahe stehen. … mehr

Wikipedianer schmeißen Sockenpuppen raus
Der eigene Eintrag bei Wikipedia kann in vielen Bereichen Gold wert sein, PR, SEO usw. usf. Nicht wenige versuchen deshalb zu tricksen, ein bisschen PR kann doch nicht schaden. Wenn man bei Wikipedia allerdings erwischt wird, dann eben schon. Und das ist auch jenseits so großer Fälle beinahe täglich der Fall. … mehr

Von Instant Articles bis Apple News: Wie journalistische Marken in Zukunft ihre Leser erreichen
Ein Podcast zweier Medienmacher rund um die Zukunft des Journalismus im Internet. Mit Fragestellungen, wie jene, ob es etwa in ein paar Jahren überhaupt noch die klassische Homepage geben wird, oder Verlage ihre Artikel nur noch über Facebook, Twitter & Co. an die Leser bringen können. … mehr

 

 

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (019)

Das lukrative Werbegeschäft mit dem Fotodienst
Wie Wirtschaftswoche wirft einen eher kritischen Blick auf ein inzwischen auf Instagram alltägliches Phänomen. Unternehmen nutzen bekannte Instagrammer als Werbebotschafter. Das deutsche Wettbewerbsrecht sieht das in der Tat kritisch, inwieweit es da aber noch am Puls der Zeit ist, darf durchaus aber auch hinterfragt werden. … mehr

Daimler würde mit Google oder Apple kooperieren
Die deutsche Automobilindustrie will mit Silicon Valley kooperieren, aber nicht zum Zulieferer werden. Das einzige Problem dürfte sein, dass Daimler, VW & Co. am Ende genau das werden: Zulieferer für Silicon Valley, wenn sie nicht schnell aufwachen und selbst ihr Geschäftsmodell modernisieren. … mehr

Wer Essen fotografiert, kann gelassen bleiben
Die letzten Tage gab es diverse Medienberichte über Probleme mit Fotos von Restaurantessen, die von den Usern in diversen Sozialen Netzwerken geteilt werden. (Was wäre Instagram auch ohne Essensfotos?) Dieser Artikel gibt nicht nur Entwarnung, sondern vollzieht auch ganz nebenbei sehr gut nach, wie es zu der Aufregung in den Medien überhaupt kam. … mehr

Instagram verabschiedet sich vom Quadrat als einziges Bildformat
Das bisher nur quadratische Bilder bei Instagram möglich waren, war in gewisser Weise auch ein Markenzeichen des Angebots. Jedes 5. Foto, so Instagram war aber nur noch oberflächlich quadratisch, also eigentlich in einem anderen Format aber mit Rändern versehen. Dem hat sich das Angebot nun angepasst. … mehr

Who’s Doing the Talking on Twitter?
Es läuft nicht alles rund beim Kurznachrichtendienst Twitter, auch das haben wir diese Tage gelernt. Was wird aus der Vision, Twitter sei eine moderne Agora, also jener Ort, an den man gehen muss, um zu erfahren was die Welt gerade diskutiert? … mehr

 

 

WordPress-Plugin für Twitter Cards

Wer bei Twitter häufiger unterwegs ist, dem sind bestimmt schon jene Tweets begegnet, die Bilder und eine kurze Zusammenfassung eines verlinkten Artikels anzeigen. Der Kurznachrichtendienst bietet dies Möglichkeit Links besser zu präsentieren unter dem Namen Twitter Cards an, wobei die häufigste Variante entweder mit einem kleinen Bild rechts oder mit einem oben, die gesamte Fläche einnehmenden Bild sind. Daneben gibt es aber noch einige andere Möglichkeiten: Geting Started Guide

twitter-card

Schnell eingebunden – eine Twitter Card mittels WordPress-PlugIn

Aber WordPress wäre sicher nicht WordPress, wenn es für diesen Zweck nicht längst ein gutes PlugIn geben würde. Die Anzahl allerdings ist durchaus überschaubar und die meisten PlugIns sind mit der aktuellen Version noch nicht getestet. Was bei ihrem Einsatz durchaus zu der ein oder anderen Fehlermeldung führt.

Am besten geeignet ist immer noch Twitter Cards Meta, das im Vergleich zu manch anderen allein schon wegen seiner übersichtlichen Administrationsoberfläche punktet. Auf diese Weise wird auch der des Englischen nicht so mächtige User mit den Grundeinstellungen schnell zurecht kommen und beim Test mit dem von Twitter bereit gestellten Validator zügig zufriedenstellende Ergebnisse bekommen.

Ein Manko hat das PlugIn aber dennoch, es bietet in der Free-Version nur eine Zusammenfassung mit kleinem Bild an. Wer die Zusammenfassung mit großem Bild haben möchte, ist mit einem Betrag ab 10 $ dabei. An anderen Twitter Cards-Varianten wie zum Beispiel für Videos, arbeiten die Entwickler noch.

PS: Bei einigen Installationen, wie bei mir zum Beispiel, beißt sich Twitter Cards Meta mit einem PlugIn, das nach jedem Artikel eine kleine Autorenbox ausgibt. In diesem Fall muss man sich entscheiden, weil sonst auf Twitter versucht wird die Autoreninfos auszugeben.