Der heiße Scheiß der Woche (067)

+ + + Google can now tell you how busy a place is before you arrive + + +

Mit anderen Worten, Google sagt einem dann, ob man überhaupt die Chance auf einen freien Platz hat. Wieder einmal eine dieser folgerichtigen Entwicklungen, die Geschäfts- und Restaurantinhaber die Bedeutung von local SEO vor Augen führen sollte.

+ + + Kostenlose Fotos: 42 handverlesene Dienste für völlig frei zu verwendende Bilder + + +

Zwar kosten Bilder von kostenpflichtigen Angeboten auch nicht mehr die Welt, aber so manche Nutzungsbestimmungen (z.B. darf das gekaufte Foto auch bei Facebook auftauchen, wenn die Seite geteilt wird) treiben einen dort regelmäßig in den Wahnsinn. So manch hier verzeichnete Dienst ist hier ziemlich freigiebig.

+ + + 5 harte Wahrheiten über Social Media-Marketing (und wie Sie damit umgehen) + + +

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – diese erste Lektion, die ich in Sachen Social Media gemacht habe, gilt heute immer noch. Dummerweise gilt ebenso die Meinung mancher Chefs unverändert, dass dieses Facebook da doch umsonst ist und uns Kunden en masse bringt.

 

Der heiße Scheiß der Woche (059)

In dieser Woche geht es um erzwungene Sicherheit, ein soziales Netzwerk das mit der Existenz kämpft, ein anderes, das noch eines werden will. Und natürlich gibt es alles, was diese Woche noch wichtig war.

+ + + towards a more secure web + + +

Mit aller Gewalt will Google SSL als Standard durchsetzen. Und zwar nicht nur auf Seiten, auf denen es sinnvoll ist, sondern eben auch auf kleinen privaten Seiten, die dann entweder mehr blechen, oder mit der Chrome-Warnung leben müssen.

+ + + Twitter’s new, longer tweets are coming September 19th + + +

Geht am Montag eine Ära zu Ende, wenn wirklich die 140 Zeichen fallen? Ist Twitter so verzweifelt zwar gigantoviele Nutzer zu haben, aber eben keine gigantogroßen Zuwachszahlen. Versenkt sich dort ein Tanker des Web 2.0 selbst?

+ + + YouTube Community Tab – YouTube wird endgültig zu einem sozialen Netzwerk + + +

Und während Twitter seine Existenz aufs Spiel setzt, verwandelt Google sein Videoportal YouTube wohl endgültig in ein Soziales Netzwerk. Bleibt nur abzuwarten, wie die Nutzer diesen Versuch annehmen – ich erinnere mich da an ein Google+.

+ + + Was Follower bei Facebook,Twitter&Instagram am meisten nervt + + +

Wir sind dann jetzt auch bei Facebook – es gibt offenbar immer noch Unternehmen, die genau diesen Satz als ihre einzige Strategie haben, wenn es um Social Media Marketing geht. Das kann nach hinten losgehen, völlig zurecht.

+ + + 8 tips to make sure your Google profile images boost your local search results + + +

Der Mensch ist am Ende auch ein ausgesprochen optisches Wesen, kein Wunder also, dass man bei der Optimierung seines Google MyBusiness-Eintrags auch der Wahl der richtigen Bilder einiges an Aufmerksamkeit schenken sollte.

 

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (011)

Reddit: Aufstand der Moderatoren – Zeit online über die Probleme bei Reddit und im Grunde über das alte Problem: Wem gehört eine Community, den Webseitenbetreibern oder der Community selbst.

Facebook to follow YouTube and start sharing ad revenue with video creators – Facebook, das sich in Sachen Videos längst mit YouTube messen kann, geht einen weiteren Schritt den Konkurrenten von Google abzuhängen.

6 Gründe, warum Social Media Marketing erwachsen wird – und teurer – Thomas Knüwer gibt einen ziemlich guten Überblick für den aktuellen Stand in Sachen Social Media Marketing.

Microsoft übergibt Geschäft mit Online-Werbung an AOL – Ich bin persönlich ein bisschen überrascht. Hätte gedacht Microsoft würde schon aus Prinzip die Bing Ads eher ausbauen, als abgeben. Aber hier kann es eben schnell gehen, siehe die Zusammenarbeit mit Yahoo.

Uber Bonds Term Sheet Reveals $470 Million in Operating Losses – Uber macht Verluste? Eigentlich wenig überraschend für ein Silicon Valley dieser Kategorie.

 

Wertschätzung im Social Media Marketing

Wenn es etwas gibt, was ich Marketingleuten und nicht zuletzt auch immer wieder der Geschäftsführung über das Thema Social Media predige, dann die Tatsache, dass man sich hier auf Augenhöhe begegnet. Das hohe Ross ist nicht mehr.

Man kann in diesem Zusammenhang auch von Wertschätzung sprechen, die man beim sozialen Netzwerken seinem Gegenüber entgegenbringen muss:

Infografik: Wertschätzung beim Netzworking | ZIELBAR

via zielbar.de

 

Jeder Zweite in Thüringen nutzt Google+

Ist das jetzt wichtig? Nein, natürlich nicht. Die Zahlen zu Google+ gehören wohl zu jenen, die man beim deutschen Social Media Atlas von Faktenkontor nicht ganz so ernst nehmen sollte, auch wenn sich das Datenmaterial auf 2014 bezieht. In den letzten Monaten hat Google selbst seinen Versuch Facebook Paroli zu bieten soweit abgewertet, dass es jetzt nicht einmal mehr als Netzwerk für etwas technikaffinere User taugt. Aber ansonsten ist der Atlas hier durchaus einen Blick wert.

Fast 70 Prozent jener Deutschen, die sich im Internet bewegen, sind auch in sozialen Netzwerken aktiv. Freilich in der Regel eher passiv, aber das schließt ihre Erreichbarkeit zum Beispiel durch Marketingaktionen ja auch nicht aus. Die Macher der Studie haben ihre Zahlen auch nach Bundesland ausgegeben, womit sich zeigt, dass die Facebookisierung Bayerns zum Beispiel beinahe flächendeckend ist. Aber immerhin liegt der Schnitt ja auch bei 93 %. Somit ist und bleibt Facebook auch in unseren Breitengraden das Non-Plus-Ultra in Sachen Social Network. Mithalten kann dabei durchaus noch YouTube, die Videos werden immerhin deutschlandweit von 86 % der Nutzer in Anspruch genommen  – auch wenn sie sich dabei freilich nicht bewusst sein dürften, in einem Social Network zu bewegen. Wenn man bedenkt, dass YouTube und Facebook derzeit den Kampf als größte Videoplattform unter sich ausmachen, unterstreicht das noch einmal die enorme Bedeutung von Videos im Bereich Social Media Marketing.

Danach kommt lange Zeit nichts mehr, auch wenn immerhin noch fast jeder zweite Deutsche noch in Foren unterwegs ist. Foren sind meiner Ansicht nach ja immer ein wenig in Gefahr unterschätzt zu werden. Sicher, als Angebot an die Masse taugen sie in Zeiten von Facebook & Co. nicht mehr viel, aber gerade in einer Nische und mit einer aktiven Community können sie nach wie vor Gold wert sein.

Klassische Social Media Aktivitäten wie das Bloggen sind immerhin noch bei einem Drittel gefragt. Wobei ich bei Zahlen, die Blogs betreffen, immer den Hinweis bringe, dass Otto-Normal-User eine Webseite und ein Blog nicht wirklich auseinanderhalten kann. Abgesehen davon sind Blogs auch schon aus Sicht des Content Marketings ein absolutes Muss in der heutigen Zeit.

Twitter und XING wirken unterdessen fast ein wenig abgeschlagen, haben aber in bestimmten Bereichen ihre Berechtigung und gerade der Kurznachrichtendienst arbeitet aktuell ja auch daran seine Bedeutung in Deutschland massiv auszubauen.

Funfact zum Schluss: Wer mal die Zahlen zwischen Hamburg und Berlin vergleicht, wird die Hansestadt meist vorne liegend sehen. Auch so ein Zeichen dafür, wer die deutsche Hauptstadt in Sachen Netzwirtschaft ist und wer sich nur dafür hält.

 

Die 7 Todsünden beim Social Media Marketing

Ja, auch in Sachen Social Media Marketing gibt es die 7 Todsünden:

 

Zwar nicht die 7 Todsünden von Snap Ireland, aber ich habe hier mal kurz die wichtigsten Inhalte zusammengefasst:

  • Posten Sie regelmäßig, am Besten auf Grundlage eines Contentplans
  • Achten Sie aber auch darauf, dass man es auch mit der Anzahl der Posts übertreiben kann.
  • Posten Sie nicht zu selbstverliebt, oder folgen Sie Leuten auf Facebook, die 20 Selfies am Tag posten?
  • Heben Sie sich die Werbung für die Werbung auf.
  • Bewahren Sie die Nerven, wenn sich ein Troll in Ihre Community einschleicht.
  • Beschwert sich ein Kunde auf einer Plattform, lösen Sie sein Problem und er hat die beste Werbung für Sie gemacht.
  • Finden Sie die für Sie relevanten Netzwerke und konzentrieren Sie sich auf diese.
  • Social Media ist keine Einbahnstraße!

via deutsche-startups.de