WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (017)

26 reasons Google created Alphabet
Die Nachricht der Woche trudelte in Deutschland mit den Morgenstunden am Montag ein. Google organisiert sich gründlich um und schafft mehr Transparenz für die Börse. Denn alle anderen wissen ja, womit man bei Google Geld verdient und Geld verbrennt. … mehr

Telekom verkauft T-Online und Interactive Media an Ströer
Nach einer gefühlten Ewigkeit ist die Deutsche Telekom das Online-Portal T-Online nun doch los geworden. Als reichweitenstärkstes Online-Portal im Land müsste es sich dabei eigentlich ja um ein Kronjuwel handeln, aber ob sich Ströer damit wirklich ein Stück Zukunft eingekauft hat, wage zumindest ich mehr als zu bezweifeln. … mehr

Wie man NICHT auf Kritik reagieren sollte: Tinder verliert auf Twitter die NervenSocial Media ist in Sachen Kommunikation manchmal ein Minenfeld. Offenbar nicht nur für Unternehmen der Old-Economy, sondern auch für hippe Startups. Tinder zeigt deutlich, was man sowohl inhaltlich als auch handwerklich alles falsch machen kann, wenn man auf einen Artikel reagiert, der einem nicht gefällt. … mehr

Das Fotografieren von Essen könnte teuer werden
Wer in teuren Restaurants einfach so sein Essen fotografiert, könnte eine Urheberrechtsverletzung begehen – und damit für seinen Foodporno bei Instagram abgemahnt werden. Der gewöhnliche Burger von McDonalds dürfte aber weiterhin gefahrlos fotografiert werden, solange er nicht persönlich signiert wurde. … mehr

Geheime Tests: Zalando probt Styleberatung via WhatsApp
inFranken.de, eine Zeitungsportal in Mittelfranken, hat schon recht früh zaghafte Versuche mit WhatsApp und Journalismus gemacht. Wenn Zalando allerdings hier ernst macht, dürfte WhatsApp vor allem ein Tool für die Kundenbetreuung sein. Wie das allerdings dem Coolness-Faktor beeinflusst, ist durchaus auch eine Frage. … mehr

 

Anzeigenblätter als (vorläufige) Gewinner der Medienkrise

Wie muss sich die regionale PR von Unternehmen, Vereinen und Parteien auf den Medienwandel einstellen? So die Kernfrage dieser an der Uni Darmstadt entstandenen Studie, die dem Thema anhand des Einzugsgebiets des Darmstädter Echos nachgeht:

Eine interessante Info vorweg, die Macher der Untersuchung sehen die kostenlosen Anzeigenblätter als Gewinner der Medienkrise, die deshalb natürlich auch die Aufmerksamkeit der PR-Leute verdienen. Allerdings sollten sich die Anzeigenblätter nicht zu früh freuen, denn am Ende scheint ihr Erfolg eher ein Übergangsphänomen zu sein.

Der Medienwandel hat unterdessen für die PR positive wie negative Effekte. Immer häufiger können sich die Schreiber von Pressemitteilungen darüber freuen, dass ihre PR-Meldungen 1 zu 1 in der Zeitung abgedruckt werden.  Was natürlich mit dem radikalen Personalabbau durch die Verlage zu tun hat und einen allgemeinen Qualitätsverlust zur Folge hat, den auch die PR-Leute nicht gerne sehen. Wer will sein Unternehmen schon zwischen Schrott präsentieren?