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Excel Datums-Funktionen: Welcher Tag ist heute?

Von Zeit zu Zeit – oh, was für ein schlechtes Wortspiel – muss man bei Excel auch mit dieser Zeit rechnen, oder man braucht einfach in seinem Excel-Dokument das aktuelle Datum. Und weil man das ja nicht jedes Mal neu schreiben will, wenn man die Datei öffnet, gibt es folgende Funktion:

=heute()

Es geht aber natürlich noch genauer, mit =jetzt() bekommt man neben dem aktuellen Datum auch gleich die Uhrzeit mit ausgegeben. Wer möchte kann sich Datum und Uhrzeit mit einer Reihe von Funktionen einzeln ausgeben lassen:

=jahr(A1)
=Monat(A1)
=tag(A1)
=stunde(A1)
=Minute(A1)
=sekunde(A1)

Wobei A1 für jenes Feld steht, in dem man mit =jetzt() Datum und Uhrzeit anzeigen lässt. Wobei man sich nicht verwirren lassen sollte, dass dort die Sekunden nicht mit angezeigt werden.

Jetzt ist das natürlich alles schön, aber rechnen will man ja schließlich auch damit. Kein Problem, dazu geben wir einfach in Feld B1 ein beliebiges Datum ein, wie viele Tage zwischen diesem und dem aktuellen Tag liegen errechnet man mit folgender Funktion:

=tage(A1;B1)

Im Rechnungswesen ist es zum Beispiel üblich das Jahr nur mit 360 Tagen, statt 365 zu rechnen. Auf diese Weise will man die unterschiedlich langen Monate ausgleichen und dennoch eine Zahl für das aktuelle Jahr errechnen. In Excel sieht das wie folgt aus:

=tage360(A1;B1)

Genauer geht es mit der Funktion Nettoarbeitstage, die die Wochenenden, sowie die allgemeinen Feiertag herausrechnet – wobei man aber bedenken sollte, dass manche Bundesländer ein oder zwei Feiertag mehr  haben:

=nettoarbeitstage(A1;B1)

Das sind allerdings nur ein paar der Datums- und Uhrzeit-Funktionen. Man kann sich zum Beispiel noch die Kalenderwoche ausgeben lassen usw. Eine komplette Übersicht gibt es hier.

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Office 365 Bookings: Microsoft organisiert deine Termine

Spätestens seit der Einführung von Office 365 dürfte es auch dem letzten aufgegangen sein. Mit Office will Microsoft mehr liefern als ein Textverarbeitungsprogramm, eine Tabellenkalkulation oder eine Präsentationssoftware. Office 365 hat den Anspruch alles zu abzudecken, aber auch so wirklich alles.

Ein nicht ganz uninteressantes Tool, dass im Office 365 Premium Paket dabei ist, scheint mir dabei Bookings zu sein:

Geeignet für Dienstleister, die mit ihren Kunden Termin ausmachen müssen, kann man das Tool in seine Webseite integrieren und damit dem Kunden die Möglichkeit geben selbst Termine auszuwählen und zu besetzen. Man selbst erspart sich dann die Arbeit (Das hätte mal meine letzte Friseurin haben müssen, die irgendwann gar nicht mehr ans Telefon gekommen ist, weil sie zu viel zu tun hatte.)

Natürlich wäre das neue Microsoft nicht das neue Microsoft, wenn es sich bei Office 365 Bookings um eine reine Webanwendung handeln würde, bei der sich User in einen Terminkalender eintragen können. Die Sache ist natürlich mit den anderen Office-Produkten, allen voran dem Kalender in Outlook vernetzt, und entsprechend überall verfügbar.

Unter uns, das Killerfeature ist das wahrscheinlich jetzt auch nicht, zeigt aber wie am Anfang beschrieben, das Microsoft Stück für Stück, Software für Software aus dem Büroalltag kegelt und alles zentral an eine Stelle dirigiert – mit allen Vor- und Nachteilen.

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Der heiße Scheiß der Woche (054)

Was haben WordPress und Windows gemeinsam? Richtig, sie sind schon aufgrund ihrer Verbreitung ein lohnendes Ziel für Hacker. Soweit, so schlimm – hier sind die Artikel, die man diese Woche unbedingt gelesen haben sollte:

+ + + Satya Nadella Talks Microsoft at Middle Age + + +

Ein lesenswertes Interview mit Microsoft CEO-Satya Nadella. Etwa darüber, warum Microsofts Zukunft in der Cloud liegt und warum jemand der lebenslang lernt, jemanden überlegen ist, der alles weiß.

+ + + The art of link building: Why creating connections is the key to success + + +

Ryan Shelley legt ein Plädoyer dafür vor, das Verlinkung immer noch die wirksamste Waffe im SEO ist. Allerdings nur dann, wenn man zuerst an den Menschen denkt, nicht an den Link. Also SEO als Content Marketing versteht und nicht als Linkbuilding unter Ausschluss des Users.

+ + + 11 Gründe, warum Office 365 die Digitale Transformation vorantreibt + + +

Office 365 ist in der Tat eine völlig neue Entwicklung, die weit tiefer in eine Unternehmensstruktur gleitet, als alle anderen Office-Versionen zuvor. Oder schlicht, alles andere. Denn dabei handelt es sich am Ende tatsächlich nur um Textverarbeitungsprogramme usw., Office 365 ist aber mehr.

+ + + Sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen für WordPress + + +

WordPress gilt schon lange als eines der gefährdetsten Content-Management-Systeme. Wen wundert’s, so etwas ist wohl die andere Seite der Medaille des Erfolgs, je weiter du verbreitet bist, desto lukrativer wirst du für Hacker. Bei Perun hat man ein paar Sicherheitsmaßnahmen aufgelistet, die es Angreifern zumindest erschweren.

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Microsoft Continuum – Killerfeature oder Ladenhüter?

Mit Continuum erfindet Microsoft das Büro für die Hosentasche, die Nachfrage sprengt allerdings noch nicht alle Grenzen.

Seit der große Tanker Microsoft den Kurs geändert hat, wird unteranderem durch Windows 10 so manches Versprechen eingehalten, das eigentlich andere gegeben haben. Mit Windows 10 und dem Lumia 950 & 950 XL hat man nicht nur einen Computer in der Hosentasche, sondern einen sprichwörtlichen Computer in der Hosentasche.

Seit Windows 10 kann man per Telefon wie auf Ihrem PC arbeiten.  Mit Hilfe von Continuum für Windows 10 kann man sein Smartphone per Display Dock oder auch mit Hilfe von USB-C an ein externes Display anschließen und mit dem Arbeiten loslegen. Kurz, wer eine Workstation aus Monitor und Tastatur besitzt, kann sein Lumia zum PC machen.

Auf der Build 2016 hat Microsoft Programm-Managerin Liz Threlkeld die neuen Möglichkeiten kurz vorgestellt:

Mit Hilfe von Continuum kann man sein Büro also künftig tatsächlich immer bei sich haben, ob im Büro, im Home-Office oder auf Geschäftsreise – die Grenzen verschwimmen immer mehr. Für den Einsatz zuhause bietet sich zum Beispiel auch die vorgestellte „Fernbedienung“ an, um sich zum Beispiel Filme in eine App wie Hulu (okay, nicht bei uns), Watchever oder Netflix anzusehen. In diesem Fall kann man dann die kabellose Verbindung zum entsprechenden Gerät nutzen. Auch Games sind zwar möglich, aber unter uns, echte Zocker werden nicht gerade beeindruckt sein. Was auch nicht sonderlich schlimm ist, denn seinen Haupteinsatz dürfte Microsoft ohnehin im Businessumfeld sehen.

Office 365-Abo für Continuum sollte schon sein

Die Techszene scheint sich meinem Eindruck nach aber noch nicht so ganz sicher zu sein, ob es sich bei Microsoft Continuum jetzt um ein Killerfeature oder doch nur eine nette Spielerei handelt. Ich persönlich sitze da zwischen den Stühlen und behaupte mal, es ist ein Killerfeature für das sich zu wenige User interessieren werden. 🙂 Was natürlich wie vieles rund um Windows 10 äußerst schade ist, denn das Konzept ist an sich recht überzeugend, oder? Immerhin wird das Smartphone hier tatsächlich zu dem, was es immer von sich behauptet: Die Kommunikationszentrale schlechthin!

Nebenbei verliert es zum Beispiel an eine Workstation angeschlossen ja nicht seine ursprüngliche Bedeutung als Telefon, sondern kann auch im verbundenen Zustand zum Beispiel zum telefonieren verwendet werden.

Ausreichend Software für den Einsatz als Bürorechner liefert ein Windows Smartphone im Übrigen natürlich auch mit, auf diese Weise wird auf das große Display auch ein Desktop-Feeling übertragen und der Nutzer hat nicht das Gefühl einen überdimensionierten und nur angepassten Smartphonebildschirm vor sich zu haben. Kostenmäßig gibt es einen kleinen Wehrmutstropen, weil Microsoft die Verwendung von Office nachträglich an ein kostenpflichtiges Office 365-Abo gekoppelt hat. Wer Office allerdings professionell verwenden will, kommt um ein Office 365-Abo ja eigentlich ohnehin nicht herum. (Und unter uns, es lohnt sich nicht nur wegen des 1 Terabyte Cloudspeichers bei One Drive.)