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Der heiße Scheiß der Woche (068)

+ + + Microsoft takes aim at Amazon’s Echo with Windows 10 HomeHub Feature + + +

Das Cortana noch nicht längst ins Rennen eingestiegen ist, dürfte den ein oder anderen bereits gewundert haben. Ehrlich gesagt, ich hätte auf dem Oktober-Event genau so etwas erwartet – aber ich hab ja auch auf ein Surfacephone gehofft.

+ + + GoDaddy kauft Host Europe für 1,69 Milliarden Euro + + +

Da hat sich jemand bei GoDaddy wohl gedacht, das Jahr ist bald rum, und ich hab noch die ein oder andere Milliarde zum ausgeben. Herausgekommen ist der wohl tiefste Einschnitt in die deutsche Hostingbranche seit Jahren.

+ + + Slack and Google announce partnership focused on better integrating their Services + + +

Googles Versuche auf diesem Gebiet sind ja eher gescheitert, also eher so auf ganzer Linie. Und Slack? Hat da etwa einer doch Angst vor Microsoft Teams?

+ + + Datenschutz wird für Unternehmen in Zukunft viel Geld wert sein – Ein Weckruf + + +

Vielleicht hätte der “Weckruf” noch eine Spur leidenschaftlicher sein können, falsch ist dieser Artikel deshalb trotzdem nicht. Im Gegenteil: Datenschutz ist eines der Themen – und die meisten glauben nach wie vor, das Thema sei mit einem korrekten Hinweis auf die Verwendung von Google Analytics erledigt.

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Microsoft Teams könnte nicht nur Slack killen

Unter uns, wie begeistert Neuerungen von Microsoft inzwischen aufgenommen werden, erwärmt mein Fanherz …. Aber zur Sache, als Slack-Killer machte Microsoft Teams heute nach seiner offiziellen Vorstellung die Runde. Und da könnte durchaus was dran sein. Allerdings finde ich dass das fast auch ein wenig zu kurz greift, denn Microsoft Teams macht nicht nur Slack überflüssig sondern im Büroalltag auch Google Hangouts und mitunter auch Trello. Und das vor allem eben auch, weil Microsoft Teams alles in einem bietet.

Um es auf den Punkt zu bringen: Microsoft Teams ist das erste Angebot, das Teamarbeit in der neuen digitalen Wirklichkeit möglich macht. Was natürlich, und da bin ich jetzt ganz Zyniker, auch per Definition heißt, dass es sich in Deutschland so schnell nicht durchsetzen wird. Hier sind ja die Vorurteile über Office 365 alleine noch so weit verbreitet, dass man von Teams wahrscheinlich in weiten Teilen des deutschen Mittelstands und bei kleineren Unternehmen von den neuen Möglichkeiten nichts mitbekommt / mitbekommen will.

Wenn man aber bedenkt, dass quasi von Jahr zu Jahr, oder besser von Monat zu Monat, immer mehr junge Arbeitnehmer auf den Markt kommen, die man mit einem 9to5-Job mit Anwesenheitspflicht nicht halten kann – oder überhaupt zum Jobantritt bekommt – sollte man sich Microsoft Team dann doch lieber mal genauer ansehen. Oder sich eben mit den 2. und 3. besten Bewerbern zufrieden geben, die nicht gut genug sind um flexible Arbeitszeiten oder Home Office einfordern zu können.

Moderne Teamarbeit ist aber freilich nicht an Schreibtische vor Ort gebunden, sollte es übrigens auch im Interesse der Arbeitgeber gar nicht sein. Und wer dann kommunizieren will, findet hier sicher ein gutes Werkzeug. Auch weil neben der Kommunikation an sich es Microsoft offenbar gut verstanden hat seine anderen Office-Produkte zu integrieren.

Einen etwas ausführlicheren Einblick über die Möglichkeiten von Microsoft Teams und was man als Admin bewerkstelligen kann, liefert dieses Video von Microsoft Mechanics: