Weblog

Den Lebenslauf vom Resume Assistant schreiben lassen

Als Microsoft damals für nicht wenig Geld LinkedIn kaufte, war die Überraschung groß. Auch weil man in Redmond nicht so recht zu wissen schien, was man jetzt mit dem Karrierenetzwerk anfangen sollte.

Auch wenn sich Microsoft einige Zeit gelassen hat das Karrierenetzwerk LinkedIn in die eigenen Angebote einzubinden, dass dahinter viel Potential steckte, war den meisten Experten schon von vornherein klar. Zumindest hatte man es aus Sicht von Microsoft aber gehofft, blättere Satya Nadella doch ganze 26 Milliarden Dollar hin.

Wer am Office Insider Programm beteiligt ist, darf jetzt schon den Resume Assistant nutzen – oder sich vielmehr von ihm den Lebenslauf schreiben lassen.

Die Funktionen des „Resume Assistants“ im Überblick:

  • Filtern nach Branche und Position: Auf Basis ihrer individuellen Einstellungen sehen Nutzer personaliert und ihrer aktuellen beruflichen Situation entsprechend, wie relevante Top-Lebensläufe aufgebaut sind.
  • Höhere Sichtbarkeit des eigenen Lebenslaufs: Mit dem „Resume Assistant“ können Bewerber die relevanten Fähigkeiten für ihren Wunschjob identifizieren und ihren Lebenslauf so besser sichtbar für Recruiter machen.
  • Lebenslauf an reale Stellenausschreibungen anpassen: Anhand der 11 Millionen ausgeschriebenen Jobs auf LinkedIn können Nutzer ihre Bewerbung ganz einfach an konkreten Ausschreibungen orientieren.
  • Der „Resume Assistant“ ermöglicht es, über LinkedIns Freelancer-Plattform ProFinder direkt Kontakt zu Bewerbungs- und Karriere-Coaches aufzunehmen, um den persönlichen Auftritt zu optimieren.
  • Über die „Open Candidates“-Funktionen im „Resume Assistant“ können Bewerber Recruiter diskret wissen lassen, dass sie sich auf Jobsuche befinden.

Quelle: Microsoft News

Für Office 365-Abonnenten wird das Feature Stück für Stück ausgerollt.

Weblog

Der heiße Scheiß der Woche (055)

In dieser Woche sind wir auf der Suche nach vermissten Mitarbeitern, stellen fest, dass doch nicht alles bei Google umsonst ist und natürlich noch einiges mehr. Hier sind die Lesetipps der vergangenen Woche.

+ + + Wo ist Joe Belfiore und wohin soll er bei Microsoft zurückkehren? + + +

Bei Windows Area fragt man sich was aus Joe Belfiore geworden ist bzw. noch werden wird. Das Gesicht von Windows Phone hat sich ja ein Jahr Auszeit genommen, währenddessen seine Abteilung – na ja, mehr oder weniger vor die Tür gesetzt wurde.

+ + + Why LinkedIn should kill the résumé and replace it with the experience graph + + +

Der klassische Lebenslauf bei LinkedIn (oder Xing) wirkt mit seinem linearen Aufbau tatsächlich ein wenig wie ein typisches Element der Papierzeit, das so 1 zu 1 ins Digitale übernommen wurde. Und was könnte das Internet in einem solchem Zusammenhang besser ins Spiel bringen, als das lebenslange Lernen.

+ + + Google Keyword-Planer wird kostenpflichtig + + +

Das Tool durfte in keiner Empfehlungsliste fehlen, wenn es darum ging Betreibern von kleinen Webseiten beim finden der richtigen Keywords zu helfen. Auch wenn man lange spekuliert hat, die Entscheidung kommt dann doch überraschend. Ist das Teil am Ende zu gut und vermasselt Google die AdWords-Gewinne durch organische Suchergebnisse?

+ + + WordPress 4.6 “Pepper” + + +

Die Jazztour von WordPress geht weiter. In dieser Woche wurde WordPress 4.6 veröffentlicht. Diesmal scheint vor allem unter der Haube gearbeitet worden zu sein, in der Benutzeroberfläche dürfte bei der Arbeit im Plugin-Manager einiges besser werden.

+ + + Moz, vormals SEOmoz, entlässt über 50 Mitarbeiter – SEO wieder im Fokus! + + +

SEO liegt ja gefühlt seit gut zehn Jahren im Sterben. Und selbst so mancher SEO macht sich Sorgen um die Zukunft seiner Branche. Das ist mitunter nicht falsch, ist eine einseitige Konzentration auf SEO zu Ungunsten von Content und Inbound Marketing doch relativ sinnlos, aber tot ist SEO noch lange nicht.

Weblog

Der heiße Scheiß der Woche (046)

Natürlich spielt diese Woche der LinkedIn-Kauf von Microsoft eine Rolle, aber es gibt auch noch andere empfehlenswerte Links.

+ + + How Microsoft will put LinkedIn to work in Office + + +

Die Übernahme der Woche darf natürlich nicht fehlen. Techchrunch wirft einen Blick voraus wie Microsoft das Netzwerk LinkedIn in Office integrieren will, oder wie Cortana davon profitieren soll.

+ + + Branding für KMU: Die richtige E-Mail-Adresse schafft Vertrauen + + +

Unglaublich aber wahr, selbst wer im B2B-Bereich unterwegs ist, bekommt immer wieder Post von Absendern wie babyflausch@yahoo.de oder Barbie22@gmail.com. Dabei ist eine eigene TopLevel-Domain doch heute wirklich kein Hexenwerk mehr und macht einen viel besseren Eindruck.

+ + + Snapchat öffnet Schnittstelle für neue Werbekunden + + +

Snapchat macht Werbung – oder sagen wir besser, macht jetzt mit Werbung ernst. Das könnte durchaus die Nagelprobe für den hippen Dienst sein, nicht nur, um zu sehen wie es mit dem Geld verdienen aussieht, sondern vor allem, ob die User bleiben.

+ + + Facebook is wrong, text is deathless  + + +

Sind Videos der Tod des Textes? Oder ist gar das Internet daran interessiert, das Medium Text zu beseitigen? Die Totengesänge sind zu hören, allein nicht nur Tim Carmody hat schlagkräftige Argumente gegen diese Ansicht.