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Microsoft Teams könnte nicht nur Slack killen

Unter uns, wie begeistert Neuerungen von Microsoft inzwischen aufgenommen werden, erwärmt mein Fanherz …. Aber zur Sache, als Slack-Killer machte Microsoft Teams heute nach seiner offiziellen Vorstellung die Runde. Und da könnte durchaus was dran sein. Allerdings finde ich dass das fast auch ein wenig zu kurz greift, denn Microsoft Teams macht nicht nur Slack überflüssig sondern im Büroalltag auch Google Hangouts und mitunter auch Trello. Und das vor allem eben auch, weil Microsoft Teams alles in einem bietet.

Um es auf den Punkt zu bringen: Microsoft Teams ist das erste Angebot, das Teamarbeit in der neuen digitalen Wirklichkeit möglich macht. Was natürlich, und da bin ich jetzt ganz Zyniker, auch per Definition heißt, dass es sich in Deutschland so schnell nicht durchsetzen wird. Hier sind ja die Vorurteile über Office 365 alleine noch so weit verbreitet, dass man von Teams wahrscheinlich in weiten Teilen des deutschen Mittelstands und bei kleineren Unternehmen von den neuen Möglichkeiten nichts mitbekommt / mitbekommen will.

Wenn man aber bedenkt, dass quasi von Jahr zu Jahr, oder besser von Monat zu Monat, immer mehr junge Arbeitnehmer auf den Markt kommen, die man mit einem 9to5-Job mit Anwesenheitspflicht nicht halten kann – oder überhaupt zum Jobantritt bekommt – sollte man sich Microsoft Team dann doch lieber mal genauer ansehen. Oder sich eben mit den 2. und 3. besten Bewerbern zufrieden geben, die nicht gut genug sind um flexible Arbeitszeiten oder Home Office einfordern zu können.

Moderne Teamarbeit ist aber freilich nicht an Schreibtische vor Ort gebunden, sollte es übrigens auch im Interesse der Arbeitgeber gar nicht sein. Und wer dann kommunizieren will, findet hier sicher ein gutes Werkzeug. Auch weil neben der Kommunikation an sich es Microsoft offenbar gut verstanden hat seine anderen Office-Produkte zu integrieren.

Einen etwas ausführlicheren Einblick über die Möglichkeiten von Microsoft Teams und was man als Admin bewerkstelligen kann, liefert dieses Video von Microsoft Mechanics:

Der heiße Scheiß der Woche (048)

In dieser Woche geht es um Sicherheitslecks, das Schreiben, einem Zombie der Suchmaschinenoptimierung und noch ein bisschen mehr.

+ + + WordPress entledigt sich eines Dutzends Sicherheitslücken + + +

WordPress ist inzwischen ein wunderbares CMS, aber Leute, um Gottes Willen, fahrt Updates. Denn wer digital besonders erfolgreich ist, zieht auch besonders viele Kriminelle an. Für mich aber auch kein Grund zu Serendipity zurückzukehren. 😉

+ + + Schreiben – Was bringt es überhaupt? + + +

Ist die Tätigkeit des Schreibens überhaupt noch zeitgemäß, jetzt wo YouTube oder eben auch Snapchat die Gegenwart zu bestimmen scheinen? Benjamin Brückner meint ja, und hat in diesem – was sonst – Text gute Argumente parat.

+ + + Studie: Relevante Ranking-Faktoren für lokale Unternehmen + + +

Die Studie bringt übrigens kaum Neues, sondern bestätigt eher die üblichen SEO-Maßnahmen für lokale Unternehmen. Nur ein Punkt ist wirklich interessant, der gute alte PageRank scheint immer noch gewaltige Auswirkungen auf die Position der Webseite in den SERPs zu haben.

+ + + 8 Dinge, die wir über Social Collaboration wissen müssen + + +

Die gute Nachricht ist: Telefonieren ist ja sowas von altmodisch! Die Schlechte: E-Mails sind nicht wesentlich moderner. Scheint es zumindest, in der Realität werden aber wohl beide ihren Platz behaupten, aber eben nicht mehr als Alleinherrscher.

Der heiße Scheiß der Woche (046)

Natürlich spielt diese Woche der LinkedIn-Kauf von Microsoft eine Rolle, aber es gibt auch noch andere empfehlenswerte Links.

+ + + How Microsoft will put LinkedIn to work in Office + + +

Die Übernahme der Woche darf natürlich nicht fehlen. Techchrunch wirft einen Blick voraus wie Microsoft das Netzwerk LinkedIn in Office integrieren will, oder wie Cortana davon profitieren soll.

+ + + Branding für KMU: Die richtige E-Mail-Adresse schafft Vertrauen + + +

Unglaublich aber wahr, selbst wer im B2B-Bereich unterwegs ist, bekommt immer wieder Post von Absendern wie babyflausch@yahoo.de oder Barbie22@gmail.com. Dabei ist eine eigene TopLevel-Domain doch heute wirklich kein Hexenwerk mehr und macht einen viel besseren Eindruck.

+ + + Snapchat öffnet Schnittstelle für neue Werbekunden + + +

Snapchat macht Werbung – oder sagen wir besser, macht jetzt mit Werbung ernst. Das könnte durchaus die Nagelprobe für den hippen Dienst sein, nicht nur, um zu sehen wie es mit dem Geld verdienen aussieht, sondern vor allem, ob die User bleiben.

+ + + Facebook is wrong, text is deathless  + + +

Sind Videos der Tod des Textes? Oder ist gar das Internet daran interessiert, das Medium Text zu beseitigen? Die Totengesänge sind zu hören, allein nicht nur Tim Carmody hat schlagkräftige Argumente gegen diese Ansicht.

Der heiße Scheiß der vergangenen Woche (035)

Er ist wieder zurück, mein wöchentlicher Rückblick auf die besonders lesenswerten Artikel im Web. Diesmal geht es zum Beispiel um die Bewertungssterne bei Googlesuchergebnissen und natürlich der Build 2016.

+ + + Google: Warum werden AdWords-Sterne nicht immer angezeigt? + + +

Gerade wenn der User auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung ist, erhöhen die in den AdWords und auch organischen Suchergebnissen angezeigten Bewertungssterne die Wahrscheinlichkeit eines Klicks enorm. Aber mitunter scheint Google ein wenig eigen zu sein, wann die kleinen Bewertungssymbole eingeblendet werden und wann nicht. In einem Gastbeitrag bei Internetworld werden die wichtigsten Faktoren zusammengefasst, die für das Einblenden der Symbole verantwortlich sind.

 

+ + + Die 12-Punkte-Checkliste für userfreundliche & konversionsstarke Online-Formulare + + +

Formulare, gleich ob es simple Kontaktformulare  sind, oder umfangreichere Bestellformulare, zu entwerfen ist ein Alptraum. Zumindest dann, wenn man am Ende ein gutes Formular auf seiner Webseite haben will, welches die User tatsächlich auch dann benutzen, wenn sie damit nicht gerade vor der einzigen Möglichkeit stehen die Feuerwehr zu rufen. Dieser angenehm umfangreiche Post von Seokratie, man kennt ja die Pseudo-Listenpost der Konkurrenz zu genüge, wirft einen genaueren Blick auf die Fallstricke und Tipps beim Entwerfen von Formularen.

 

+ + + Bots für alle: Microsofts Bot-Framework will Apps ersetzen + + +

Apps sind heute nach wie vor das Nonplusultra für jene, die im mobilen Internet erfolgreich werden wollen, dabei wurde ihr Ende schon durch die Möglichkeiten von HTML5 vorhergesagt. Und auch Microsoft bringt jetzt mit seinem Bot Framework einen neuen Konkurrenten ins Spiel, sollen die Bots doch vor allem den großen Nachteil von Apps obsolet machen, nämlich immer zwischen einzelnen Anwendungen hin und her springen zu müssen.

 

+ + + Augmented Reality am Arbeitsplatz: So sieht der Schreibtisch der Zukunft aus + + +

Beim Thema Augmented Reality fallen einem gewöhnlich nur zwei Einsatzgebiete ein: Stadtführer für Touristen und – wie könnte es anders sein – Werbung. Dabei steckt in Augmented Reality weit mehr Entwicklungspotential, zum Beispiel auch für die kleine Extra-Portion Science fiction im Büroalltag, wie dieses Beispiel zeigt.

 

+ + + Snapchat seamlessly combines video, audio, GIFs, stickers in “Chat 2.0” + + +

Früher konnte man alte und junge Online-Marketing-Leute daran unterscheiden, ob sie das Phänomen YouTuber nur nützlich oder total abgefahren fanden. Heute übernimmt Snapchat diese Funktion, so richtig weiß noch keiner wie man damit richtige Marketing macht, aber es ist im Augenblick der heiße Scheiß. Und wie es sich für echt heißen Scheiß gehört, verändert sich immer wieder einmal etwas. In der letzten Woche sogar relativ viel, wie dieser Artikel bei TechChrunch zusammenfasst.