Der heiße Scheiß der Woche (064)

+ + + „Für mich zum Schotter“ – Instagram Shopping startet in den USA + + +

Instagram bastelt fleißig weiter an seinem Finanzierungssystem, doch statt mehr Werbung gibt es jetzt (zumindest erstmal in den USA) die Option abgebildete Produkte zu kaufen.

+ + + YouTube: Bezahlte Red-Abos sind faktisch ein Flop + + +

Nicht zum Schotter scheint die Bezahlvariante von YouTube – YouTube Red – die Mutter Google / Alphabet zu führen. Dabei wird ja unter anderem gemunkelt, man hätte sich in Deutschland deshalb mit der GEMA geeinigt, weil man auch hierzulande Red an den Start bringen möchte.

+ + + Interessant: Microsoft veröffentlicht einigeTutorial Videos zu Paint 3D + + +

3D ist der entscheidende Punkt beim kommenden Windows Creative Update, und erstaunlicherweise ist es eben das von vielen so gescholtene Paint, das 3D den meisten Leuten nahe bringen wird.

 

Der heiße Scheiß der Woche (047)

Diesmal mit einem gut performenden Browser, dem neusten Buzzword in Sachen Marketing oder auch der Frage wer mehr wert ist, ein Facebook-Fan oder der Newsletter-Abonnent.

+ + + Edge übertrifft Chrome bei der Akkulaufzeit um bis zu 70 Prozent – sagt Microsoft + + +

Chrome gehört für mich zu den überflüssigen Browsern, wenn er auch am Anfang eine echte Alternative war. Inzwischen dürfte er aber Dank der Marktmacht von Google so schnell nicht vom Thron zu stürzen sein, daran ändern auch die guten Zahlen der Konkurrenz recht wenig.

+ + + Instagram now has half a billion monthly users  + + +

Im ganzen Hype rund um Snapchat, das mit dem Beitritt der First Lady wahrscheinlich jetzt offiziell tot ist, hat sich Instagram fast schon unbemerkt in den täglichen Ablauf seiner User eingeschlichen. Und es werden immer noch mehr.

+ + + Die 4 Phasen des Inbound Marketings: Wie sie aussehen und wie du sie gestaltest + + +

Inbound Marketing ist das neue Buzzword!  Unter uns, ich glaube ja, dabei handelt es sich nur um eine Variante von Content Marketing, bei der das Wort Content nicht vorkommen darf, weil Content nun mal nach Arbeit riecht. Wie auch immer, dieser Podcast vom Affenblog bietet einen netten Einstieg ins Thema.

+ + + Facebook vs. Newsletter: Warum Mail-Abonnenten wertvoller sind als Fans + + +

50.000 Facebook-Fans bringen weniger als 5.000 Newsletter-Abonnenten. Eine steile These? Vielleicht mag man mathematisch sogar das Gegenteil beweisen, aber an der Kernaussage ist wohl etwas wahres dran. Wie auch an der These, dass Facebook-Fans eher Interessenten vergleichbar sind, die lediglich einen Schaufensterbummel unternehmen.

 

Der heiße Scheiß der Woche (044)

In dieser Ausgabe geht es um Linkgeiz, mein Lieblings-Social-Network, mal wieder um Podcasts und noch einiges mehr.

+ + + Hands on: Teaser Texte für Social Media Posts + + +

Mitunter der schönste Tipp, den ich in Zusammenhang mit Headlines und Teasern in den letzten Monaten gelesen habe. Einfach mal auf Clickbaiting verzichten. Wir sind ja schon so weit, dass der Tipp den User nicht mehr zu vera… etwas revolutionäres an sich hat.

+ + + Die Renaissance des Podcasts + + +

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ja, Podcasts gehören noch immer zu den Dingen, die es einem erlauben auf einem noch Fahrt aufnehmenden Zug zu springen. Ein paar gute Gründe für die rosigen Podcastsaussichten finden sich in diesem Beitrag.

+ + + Linkgeiz? Teilen macht Spaß + + +

Wann hat diese Sache mit dem Linkgeiz überhaupt angefangen, wahrscheinlich als das Internet zum Sterben angesetzt hat. Neulich hat mir übrigens jemand erzählt, jemand hätte ihm erzählt externe Links seine schlecht fürs SEO. Von solchen Horrorgeschichten erzählt Benjamin Brückner zwar nicht, Recht hat er aber!

+ + + Die Facebookisierung von Instagram – Instagram bestätigt Unternehmensprofile + + +

Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmensprofile auch auf Instagram ihren Einzug halten. Bleibt nur zu hoffen, dass Facebook aus den nicht geringen Anlaufschwierigkeiten gelernt hat, die es einem damals echt schwer gemacht hatten ein Unternehmensprofil anzulegen und nicht doch heimlich mit einem Personenprofil weiter zu machen.

 

Der heiße Scheiß der Woche (039)

Diesmal zum Beispiel mit einer schlechten Nachricht für ambitionierte Webdesigner, jede Menge Gründe, warum man Instagram nutzen sollte oder auch die Frage, was kann Google eigentlich mit Nutzersignalen anfangen.

+ + + Anzeigen verdrängen organische Ergebnisse in Googles lokaler Suche + + +

Mit Anzeigen verdient Google schließlich sein Geld, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite muss sich Google vielleicht bald fragen lassen, wo die organischen Suchergebnisse eigentlich versteckt sind. Bei den Ergebnissen der lokalen Suche dürfte sich diese Frage langsam aber sicher stellen.

+ + + Übersichtlichkeit und transparente Informationen gehen aus Kundensicht vor Design + + +

Das mag jetzt manchen Designer enttäuschen, aber am Ende sucht der Kund in einem Online-Shop eben kein besonders ausgefallenes Design, sondern er will zwei Dinge: Er will sich zurechtfinden und er will informiert werden. Damit wären wohl die beiden wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Shop abgefrühstückt.

+ + + Wie sich die Suche mit Google verändert + + +

Es ist zwar weniger Google, das hier die Sprache verändert, sondern eher Google Now bzw. Cortana oder Siri. War es früher eher ein Geheimtipp, einfach mal eine Frage in den Suchschlitz einzugeben, wenn man nicht exakt wusste, wonach man eigentlich suchte, werden Suchmaschinen nun gezielt mit Fragen gefüttert. Und herauskommen sollte dann eben die beste Antwort.

+ + + Was Sie schon immer über Instagram wissen wollten + + +

Im Grunde lässt sich dieser lange und ausführliche Artikel aus dem Hootsuite-Blog auch in einem einzigen Satz zusammenfassen: Wer Online-Marketing ernsthaft betreiben will, kommt an Instagram nicht vorbei!

+ + + Wie kann Google Usersignale messen? + + +

Bis zu einem gewissen Grad kann Google erraten, ob uns eine über die Suchmaschine gefundene Seite gefallen hat oder nicht. Wer bei einer Suche beispielsweise ein paar Sekunden später wieder zurückkommt, hat wohl nicht das gefunden, was er suchte. Aber wie verhält es sich mit Fall A, eines Users, der auf einer unübersichtlichen Seite ewig rumsucht, wenn Fall B ein User ist, der eine andere Seite total interessant findet, und deshalb bleibt?

 

 

Der Erfolgsfaktor bei Snapchat ist Authentizität

Fragt mich doch heute jemand, ob ich mir den Erfolg von Snapchat erklären könnte. Da sitzt du dann erst Mal da und weist so schnell keine Antwort. Der hässliche Gedanke kommt in deinen Kopf, dass du vielleicht alt bist. Immerhin sind nur noch 12 % deiner Altersgenossen aktive Mitglieder bei Snapchat, siehe futurebiz. Vielleicht ist es ja schon soweit, und du verstehst die jungen Leute nicht mehr. Mit diesen Youtube-Videos hat es angefangen, deren Erfolg konntest du dir noch erklären, auch wenn du ihn nicht wirklich berechtigt fandest. Aber Snapchat? Ist das nicht ein Instagram, nur mit Verfallsdatum? Oder einfacher ausgerdrückt, was soll’n der Scheiß?

Logo
Von Snapchat, Inc. – https://twitter.com/Snapchat, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37705935

Genug gejammert, und selbst wenn, so mancher wird heute gar nicht mehr an Snapchat vorbeikommen. In den USA längst eine der großen Nummern, wird der mobile Dienst auch bei uns immer wichtiger. Snapchat ist tatsächlich mehr, als ein Dienst mit der ein Typ unter der Dusche zum ersten großen Star geworden ist. Auch was die etwas etablierteren Stars angeht, etwa aus Hollywood & Co., findet gerade eine kleine Migrationswelle von Instagram nach Snapchat statt. (Stellt euch mal ein Instagram ohne den Kardashian Clan vor, nie wären wir einer perfekteren Welt näher, oder?) Das hat natürlich vor allem auch mit dem Zielpublikum zu tun, man will junge Leute ansprechen und während die Alterspyramide bei Instagram zumindest bis zu den 55-Jährigen erstaunlich ausgeglichen ist, sind bei Snapchat über 50 % jünger als 24. Die junge Zielgruppe, so wie sie sich der olle Thoma von RTL damals vorgestellt hat. Nehmen wir das mal als Fakt, und heben uns die Zielgruppendiskussion für später auf.

Jessica-Alba-Snapchat

Irgendwer speichert immer Fotos von Jessica Alba.

Zudem ist Instagram doch recht prüde, keine Woche vergeht, an der nicht mindestens eine Aktion von stillenden Mütter auf dieses Paradebeispiel amerikanischer Prüderie hinweisen muss. Ob Snapchat prüde ist oder nicht, ist allerdings ohne jede Bedeutung, denn die Bilder verschwinden schließlich nach einer vorher festgelegten Anzahl von Sekunden. Das erklärt nicht nur den DJ unter der Dusche, sondern durchaus auch den Ruf von Snapchat als Versandoption für Penisbilder. Diese Flüchtigkeit der Fotos ist übrigens offenbar recht einfach auszuhebeln, zumindest befinden sich auch die bereits gelöschten Fotos in so manchem Zwischenspeicher des Handys noch einige Zeit länger. Und aktiv speichern lassen sich die Fotos am Ende auch.

Besteht also der Hauptgrund für den Erfolg darin, dass Jugendliche es einfach cool finden? Mag sein, aber auch für diese Coolness muss es ja Gründe geben, oder?

Snapchat ist cool, aber warum eigentlich?

Als Windows Mobile-Nutzer bin ich privat bisher noch von Snapchat verschont geblieben, aber dem Vernehmen nach soll die App nicht gerade intuitiv bedienbar sein. Auf der anderen Seite kann man viele lustige Bilder, Sprüche und was weiß ich nicht noch alles einfügen. Wer das bei Instagram machen will, kommt um zusätzliche Fremdapps nicht herum. Aber auch das alleine dürfte den Erfolg bei Jugendlichen immer noch nicht erklären. Aber irgendwie würden solche „Sticker“ bei Instagram auch fehl am Platz wirken – und damit nähern wir uns einem weiteren Punkt.

Nun ist nicht jeder Instagramer ein Profifotograf, aber der ursprüngliche Erfolgsfaktor von Instagram waren ja die Filter, mit denen auch Schnappschüssen ein profihaftes Aussehen verpasst worden konnte. Snapchat kommt in gewisser Weise genau aus der gegensätzlichen Richtung, es geht um den Schnappschuss, nicht um das perfekte Foto. Oder mit anderen Worten, Instagram setzt auf den schönen Schein, bei Snapchat herrscht die Authentizität. Und ließe sich aus der kürzlich veröffentlichten Sinus-Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ nicht auch eine gewisse Suche der Jugendlichen nach Authentizität herauslesen?

Damit hätten wir dann natürlich auch schon die wichtigste Handlungsanweisung für Unternehmen, die auf Snapchat Erfolg haben wollen. Wie kaum ein anderes soziales Netzwerk ist hier ein authentisches Auftreten von größter Bedeutung. Egal ob man jetzt mit flüchtigen Fotos erfolgreich sein will, oder mit ganzen durch Fotos erzählte Geschichten – die eine längere Halbwertszeit haben. Man sollte nicht gestellt herüberkommen, sondern den Grundsatz beachten, dass Snapchat auch dazu da ist, andere am eigenen Leben oder Wirken teilhaben zu lassen. Wer mit allzu gestellten Szenen daherkommt, ist auf Instagram oder besser noch auf Pinterest weit besser aufgehoben.

 

Infografik: Was 3 Milliarden Menschen in einer Minute so tun

Auf rund 3 Milliarden Nutzer ist das Internet inzwischen angewachsen, und die wissen sich durchaus zu beschäftigen. Allein in einer Minute über 4 Millionen Likes bei Facebook vergeben, bei Instagram sind es immerhin noch fast 2 Millionen. Gut 1.000 Mal steigt jemand in ein über Uber vermitteltes Pseudo-Taxi ein, während er vielleicht einer von 600.000 Profilen bei Tinder hat, die weggewischt werden, weil man sich nicht für ihn interessiert.

Diese und andere Fakten hat die US-Firma Domo in folgender Infografik zusammengefasst:

infographic

 

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (021)

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Facebook hat seinen Unternehmensseiten ein kleines Update verpasst, dass es angeblich gerade KMU’s erleichtern soll mit ihrer Facebookseite zu arbeiten. Augenmerk lag dabei auf die mobile Anzeige auf Smartphone & Co., sowie einer besseren Kommunikation mittels des Call-to-Action-Buttons. … mehr

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Die Washington Post blockt User mit aktiven AdBlocker. Richtig so, wer nicht zahlen will, der muss dann als Ausgleich die Werbung akzeptieren. Aber auch das ist unter den Anhängern der Kostenloskultur nicht besonders weit verbreitet. … mehr

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