Der heiße Scheiß der Woche (076)

+ + + Will my organic rankings suffer if I don’t have a blog? + + +

Yes, it will … Ein Blog ist immer noch die beste Möglichkeit guten für die Kunden und SEO-Zwecke Content auf der eigenen Webseite zu generieren. Es ist nicht gerade etwas was man nebenbei macht, aber es bringt jede Menge.

+ + + Proximity to Searcher is the New #1 Local Search Ranking Factor + + +

Was ist der wichtigste Faktor zum Auffinden eines Geschäfts auf Google? Einer, an dem man recht wenig ändern kann. Es kommt nämlich darauf an wo sich der Suchende befindet.

+ + + Facebook gehen die Teenies flöten + + +

Ganz ehrlich, das liest man seit Jahren so oft, dass es mich persönlich nur noch wundert, dass sich überhaupt noch Teenager bei Facebook tummeln.

 

Der heiße Scheiß der Woche (069)

+ + + Byebye Flash: Google konkretisiert die Blockade aller Flash-Inhalte im Chrome-Browser + + +

Google, oder besser sein den Markt dominierender Browser Chrome, macht langsam aber sicher ernst. Wer jetzt also – warum auch immer – noch groß auf Flash setzt, sollte sich bald was einfallen lassen. Und Chrome ist nicht allein, auch der beste aller Browser blockiert Flash künftig.

+ + + Neue Studie vergleicht Airbnb mit Hotels weltweit + + +

Auch für die deutsche Hotellerie ist Airbnb der Feind schlecht hin. Nun halte ich von dem Unternehmen an sich auch nicht besonders viel, aber so eine wirklich große Gefahr für alteingesessene Hotels scheint der Laden jetzt eigentlich gar nicht zu sein. In Deutschland – das habe ich kürzlich beruflich gelernt – ist die Konkurrenz an sich auch nicht besonders drückend. Im Gegenteil.

+ + + Firma muss Facebook-Postings abschalten + + +

Es gibt Dinge, da weiß man genau, sowas gibt es nur in Deutschland. Das der Betriebsrat zum Beispiel fordern kann die Posting-Funktion bei der Facebookseite eines Unternehmens abzuschalten, sobald Mitarbeiter kritisiert werden. Na ja, zumindest betrifft es (noch) nicht die Kommentarfunktion.

+ + + Höchste Zeit für HTTPS + + +

Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen, meine beiden Webseiten laufen auch schon unter HTTPS. Vielleicht einfach mal nachsehen, ob eine SSL-Verschlüsselung nicht im Paket dabei ist. Viele Provider, DomainFactory etwa, tragen dieser Entwicklung nämlich schon Rechnung.

+ + + How to Rank Number One in Google: A Study of 1 Million Pages + + +

SEO-Experte Matthew Barby hat sich das Ranking der Topseiten bei Google mal etwas genauer angesehen, und kommt unteranderem zu dem Schluss, dass der gute alte Backlink längst nicht so unwichtig ist, wie andere aus Barbys Zunft behaupten.

 

Der heiße Scheiß der Woche (066)

+ + +  Facebook, in Cross Hairs After Election, Is Said to Question Its Influence + + +

Hat Facebook einen Einfluss auf den Ausgang der US-Wahlen gehabt? Mark Zuckerberg sagt nein, schließlich will man im Silicon Valley nicht am Sieg von Trump Schuld sein. Einige seiner Mitarbeiter denken da ein bisschen kritischer.

+ + + Inking-Trend: Produktiver mit Stift + + +

Ganz ehrlich, ich liebe mein Surface Pro 4. Aber ohne den Surface Pen wäre selbst dieses Gerät nur halb so geil! Und ja, ich bin mir eigentlich im Klaren darüber, dass es schon ein bisschen komisch ist, dass ausgerechnet ein Stift ein so modernes Geräte noch verbessern kann.

+ + + Hälfte der deutschen Unternehmen hat „keine echte Digitalstrategie“  + + +

Deutsche Unternehmen und die Digitalisierung, ein leidiges Thema. Aber daran wird sich wohl nichts ändern, weil viele eben noch die Realität beharrlich ignorieren.

+ + + YouTube SEO – Der umfassende Guide + + +

Umfassend trifft es ganz gut. Wer einen informativen Einstieg in das Thema Suchmaschinenoptimierung bei YouTube sucht, ist mit dieser Seite recht gut bedient.

 

Der heiße Scheiß der Woche (061)

+ + + Smarter arbeiten: So sieht die neue Microsoft-Zentrale in Schwabing aus + + +

Unterschleißheim war einmal, Microsoft Deutschland eröffnet in wenigen Tagen auch offiziell sein neues Hauptquartier in München Schwabing. t3n wirft mit ein paar Bildern schon mal einen Blick darauf, was Microsoft-Mitarbeiter dort künftig erwartet.

+ + + Dieses Facebook wird euch kein Chef verbieten + + +

Die Gerüchteküche begann Anfang der Woche zu brodeln, wann wird Facebook at Work seine Testphase endgültig verlassen und wird es wirklich zum Slack-Killer? Beim durchschnittlichen deutschen Chef dürfte da keine Gefahr sein, der hält Facebook für Arbeitszeit vernichtendes Teufelszeug.

+ + + Botnetz missbraucht WordPress-Seiten + + +

Kürzlich wurde ein über IRC gelenktes Botnetz aufgedeckt, betroffen waren WordPress-Server, die zu den Attacken genutzt wurden. Drei der ermittelten fünf Server, über die die DoS-Attacken gesteuert wurden, sind auch noch aktiv.

 

Der heiße Scheiß der Woche (051)

In dieser Woche geht es um ein Youtube fürs Business, Googles Hauptgeschäft und die Einsatzmöglichkeiten von Trello. Aber natürlich ist das auch diesmal nicht alles.

+ + + Microsoft Stream: Video-Plattform für den Arbeitsplatz + + +

Microsoft will eine Art Youtube für Businessanwender aufbauen? Abwarten. Auf der einen Seite stehen die Chancen bei einer tiefen Integration in Office 365 gar nicht so schlecht, aber anderen Seite ist Youtube na ja, eben Youtube. Obwohl man dort diesen Kundenbereich bisher auch wieder eher vernachlässigt hat.

+ + + Schnelle Werbung für AMP: Google startet AMP-Ads + + +

Natürlich ging es Google mit AMP nur darum den Content auf mobilen Endgeräten schneller und besser zu präsentieren. Aber jetzt kommt dann halt doch ein AMP-Ads, das sich speziell um die schnellere und bessere Präsentation von Werbung kümmern sollte.

+ + + Facebook Redaktionsplan als kostenlose Trello Vorlage für KMUs + + +

Trello wird inzwischen von nicht wenigen auch als Werkzeug für einen Redaktionsplan genutzt. Allfacebook.de stellt ihren hier beispielhat zur Verfügung. Ich persönlich bevorzuge zwar nach wie vor Excel, aber für ein einfaches Blog oder eine Facebookseite reicht Trello aber allemal.

+ + + Mozilla: Flash’s Firefox Days Are Numbered + + +

Flash ist tot … sollte es zumindest sein, und zwar schon eine ganze Weile. Es mag irgendwo ein paar tapfere Anhänger geben, aber ohne unterstützende Browser dürften auch die bald aufgeben. Aber mal unter uns, so furchtbar schrecklich war Flash jetzt auch wieder nicht.

+ + + Das neue Facebook Seiten Design im Überblick + + +

Leise, still und heimlich hat Facebook für die Unternehmensseiten sein Design geändert. Jetzt finde ich den Wandel durchaus gelungen, schon weil es übersichtlicher ist und die vielen Möglichkeiten – jenseits des puren Postens – weiter in den Vordergrund stellt, aber eine Vorwarnung hätte man den Designer schon geben können.

 

Der heiße Scheiß der Woche (047)

Diesmal mit einem gut performenden Browser, dem neusten Buzzword in Sachen Marketing oder auch der Frage wer mehr wert ist, ein Facebook-Fan oder der Newsletter-Abonnent.

+ + + Edge übertrifft Chrome bei der Akkulaufzeit um bis zu 70 Prozent – sagt Microsoft + + +

Chrome gehört für mich zu den überflüssigen Browsern, wenn er auch am Anfang eine echte Alternative war. Inzwischen dürfte er aber Dank der Marktmacht von Google so schnell nicht vom Thron zu stürzen sein, daran ändern auch die guten Zahlen der Konkurrenz recht wenig.

+ + + Instagram now has half a billion monthly users  + + +

Im ganzen Hype rund um Snapchat, das mit dem Beitritt der First Lady wahrscheinlich jetzt offiziell tot ist, hat sich Instagram fast schon unbemerkt in den täglichen Ablauf seiner User eingeschlichen. Und es werden immer noch mehr.

+ + + Die 4 Phasen des Inbound Marketings: Wie sie aussehen und wie du sie gestaltest + + +

Inbound Marketing ist das neue Buzzword!  Unter uns, ich glaube ja, dabei handelt es sich nur um eine Variante von Content Marketing, bei der das Wort Content nicht vorkommen darf, weil Content nun mal nach Arbeit riecht. Wie auch immer, dieser Podcast vom Affenblog bietet einen netten Einstieg ins Thema.

+ + + Facebook vs. Newsletter: Warum Mail-Abonnenten wertvoller sind als Fans + + +

50.000 Facebook-Fans bringen weniger als 5.000 Newsletter-Abonnenten. Eine steile These? Vielleicht mag man mathematisch sogar das Gegenteil beweisen, aber an der Kernaussage ist wohl etwas wahres dran. Wie auch an der These, dass Facebook-Fans eher Interessenten vergleichbar sind, die lediglich einen Schaufensterbummel unternehmen.

 

Der heiße Scheiß der Woche (044)

In dieser Ausgabe geht es um Linkgeiz, mein Lieblings-Social-Network, mal wieder um Podcasts und noch einiges mehr.

+ + + Hands on: Teaser Texte für Social Media Posts + + +

Mitunter der schönste Tipp, den ich in Zusammenhang mit Headlines und Teasern in den letzten Monaten gelesen habe. Einfach mal auf Clickbaiting verzichten. Wir sind ja schon so weit, dass der Tipp den User nicht mehr zu vera… etwas revolutionäres an sich hat.

+ + + Die Renaissance des Podcasts + + +

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ja, Podcasts gehören noch immer zu den Dingen, die es einem erlauben auf einem noch Fahrt aufnehmenden Zug zu springen. Ein paar gute Gründe für die rosigen Podcastsaussichten finden sich in diesem Beitrag.

+ + + Linkgeiz? Teilen macht Spaß + + +

Wann hat diese Sache mit dem Linkgeiz überhaupt angefangen, wahrscheinlich als das Internet zum Sterben angesetzt hat. Neulich hat mir übrigens jemand erzählt, jemand hätte ihm erzählt externe Links seine schlecht fürs SEO. Von solchen Horrorgeschichten erzählt Benjamin Brückner zwar nicht, Recht hat er aber!

+ + + Die Facebookisierung von Instagram – Instagram bestätigt Unternehmensprofile + + +

Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmensprofile auch auf Instagram ihren Einzug halten. Bleibt nur zu hoffen, dass Facebook aus den nicht geringen Anlaufschwierigkeiten gelernt hat, die es einem damals echt schwer gemacht hatten ein Unternehmensprofil anzulegen und nicht doch heimlich mit einem Personenprofil weiter zu machen.

 

Der heiße Scheiß der Woche (041)

In dieser Woche spielten natürlich die Gerüchte über den manipulierten Facebookstream eine Rolle, es geht aber auch um das gute alte Content-Marketing.

+ + + Facebook now directly denies report of biased trends, says there’s no evidence + + +

Wurde der Facebookstream manipuliert? Facebook sagt sein, doch das Gerücht ist zum ersten Mal halbwegs glaubhaft in der Welt und damit auch nicht mehr zu beseitigen. Und mal ehrlich, Hände hoch, wenn es wirklich überraschen würde.

+ + + Können Android und iOS wirklich Windows zerstören? Der Versuch, ein Missverständnis aufzuklären  + + +

Dr. Windows beschäftigt sich mit dem in der letzten Woche groß verkündeten Untergang von Windows auf den Deskoprechnern dieser Welt und ordnet die (angebliche) Vorhersage von Paul Thurrott ein, die natürlich auch von den nach Sensationen gierenden deutschen Medien begierig aufgegriffen wurde.

+ + + Rückwärts in die Content-Zukunft + + +

It’s the content, stupid! Dieser kleine Hinweis klebt zumindest an meinem Arbeitsrechner, aber für so manchen ist die Idee mit diesem Content immer noch neu. Aber auch alten Hasen ist dieser Beitrag zu empfehlen, den ich für umfassend und gelungen halte.

 

Der heiße Scheiß der Woche (038)

Diesmal mit einer der ältesten Fragen, seit es Webseiten gibt, die Frage nach der Zukunft von Windows auf dem Smartphone, oder auch die Frage, wie privat wir noch auf Facebook unterwegs sind.

 

+ + + Rainers Schwafelbox – Folge 3: Gekommen, um zu bleiben + + +

Windows kann im Smartphonemarkt nach wie vor nicht wirklich Fuß fassen, da kann man in Redmond offenbar machen, was man will. Kein Wunder also, dass immer wieder geschrieben wird, Microsoft würde hier bald das Handtuch werfen. Interessanterweise aber eben quasi schon, seit es Windows Phone gibt. Und so dürfte man sich diese Plädoyer doch mal die Kirche im Dorf zu lassen durchaus zu Herzen nehmen.

+ + + Autoren erleiden „kolossale Niederlage“ gegen Google + + +

Die Ablehnung der Revision ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir Zeuge einer großen Umverteilung von Wohlstand vom Kreativsektor zur IT-Branche sind, nicht nur bei Büchern, sondern über das ganze Spektrum der Künste“, sagte Roxana Robinson, Präsidentin der Authors Guild. Dem möchte ich mich eigentlich anschließen, einzig vielleicht noch mit dem Hinweis, dass diese Umverteilung bei Weitem nicht bei den Künsten aufhört, sondern beinahe allumfassend wird.

+ + + Web designers, can you speak web? + + +

Müssen Designer coden können? Oder schlimmer noch, müssen Coder etwas von Gestaltung verstehen? Weil es selten Leute gibt, die in beidem gleichzeitig wirklich gut sind, ist diese Frage so alt wie die Webseite an sich selbst. Wobei, wie HJ Chen in diesem Beitrag anmerkt, das jetzt auch noch nicht mal 30 Jahre sind.

+ + + Warum wir gar nicht dringend wieder Privates auf Facebook posten sollten + + +

Posten wir noch die wirklich privaten Dinge bei Facebook, oder tun es zumindest unsere Facebook-Freunde noch? In der Wired findet man nein, Jens Scholz widerspricht. Für ihn hat der Anteil privater Nachrichten nicht abgenommen, er wird nur nicht mehr mit allen geteilt und geht vor allem neben all den abonnierten Unternehmensseiten unter.

+ + + Subdomain oder Ordner – Was ist eigentlich besser? +  + +

Auch diese Woche versuchen wir eine sehr alte und lang diskutierte Frage zu beantworten, diesmal aus dem Bereich SEO. Was rankt besser, eine Subdomain oder doch ein Ordner? Google ist es inzwischen angeblich egal, die Internet Kapitäne aber sagen, wer seinen Content in Ordner packt, rankt besser. Was an sich auch recht logisch klingt, findet sich der Content doch in einem Topf. Allein, die Versuchsmenge war tatsächlich eher gering.

 

Der heiße Scheiß der Woche (037)

Diesmal mit News aus dem Mobile Marketing, der Frage nach der Bedeutung des Page Rank oder warum US-Firmen plötzlich den Datenschutz für sich entdecken. Außerdem erzähle ich euch, was the next big thing im Netz ist.

+ + + 10 heiße Trends im mobile Business + + +

Was die Bedeutung von Apps angeht, erlaube ich mir nach wie vor anderer Meinung zu sein. Ich halte sie nach wie vor für eine Übergangserscheinung, die von HTML5 in die digitalen Jagdgründe getrieben wird. Ansonsten fast dieser Artikel aber sehr schön zusammen, was man – nicht nur – im mobile Business beherrschen sollte. Zwei wichtige Punkte herausgegriffen: Nahtlose Benutzererfahrung über unterschiedliche Devices hinweg und, Leute, schafft ein CRM an!

+ + + Page Rank – Definition und Wissenswertes + + +

Die Frage nach der Bedeutung des PageRank von Google taucht im SEO immer mal wieder auf. So manch Experte meint gar, diese Maßeinheit der Seitenpopularität sei durchaus noch zu berücksichtigen. Genaueres weiß man nicht, auch wenn man den PageRank selbst recht gut analysiert hat. Am Ende wird er wohl doch noch eines der vielen Kriterien sein, die im Google-Algorithmus zusammengefasst sind.

+ + + Facebook f8: Konversations-Kommerz mit dem Messenger + + +

Das Facebook mit seinem Messenger viel vorhat, war lange bekannt, doch langsam macht man Ernst damit ihn als die zentrale App auf dem Smartphone etablieren zu wollen. Ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut, bleibt für mich dahingestellt, schließlich dürften die meisten User den Messenger eben nach wie vor für einen Messenger halten. Mitunter könnte man glauben, Facebook möchte halt auch außerhalb des eigentlichen Netzwerkes neue Finanzierungsquellen erschließen – aber wer abwandert, landet eben bei WhatsApp, also wieder bei Facebook.

+ + + Microsoft sues US government over ‚unconstitutional‘ cloud data searches + + +

Gilt die US-Verfassung auch in der Cloud? Eigentlich sollte man ja glauben, es sei so. Wenn dem aber so wäre, müsste Microsoft jetzt nicht vor Gericht ziehen. Wie auch im Fall rund um Apple, das sich weigerte beim Knacken eines alten iPhones zu helfen, geht es für die Unternehmen natürlich in erster Linie darum, den Kunden zu zeigen, dass ihre Daten bei ihnen sicher sind.

+ + + Wie wird ein Podcast zum iTunes-Hit? + + +

Mitunter ist es relativ leicht dieses ominöse next big thing für den deutschen Internetmarkt vorherzusagen, man muss einfach über den großen Teich sehen, ein paar deutsche Eigenarten mit ein kalkulieren und schon hat man seine Antwort. In diesem Fall dreht es sich um Podcasts, die bei uns noch ein Schattendasein führen, in den USA aber der große Hit sind. Die Netzpiloten nehmen nicht nur den US-Markt unter die Lupe, sondern erklären in diesem Artikel auch, wie man in den iTunes Charts, die wohl wichtigste Rangliste in dieser Sache, nach oben klettern kann.

 

Darf ich „Du“ sagen? – Du oder Sie bei Facebook & Co?

Erstaunlicherweise ist die Frage so alt, wie Unternehmen bei Facebook unterwegs sind. Duzt oder siezt man seine Fans lieber? Wer auf diese Frage eine klare Handlungsanweisung erwartet, wird am Ende wohl enttäuscht werden. Wie so vieles in der Social Media Welt ist es auch hier kompliziert.

Auch wenn es eine Urban Legend ist, der Anteil älterer Menschen bei Facebook nimmt zu und das Netzwerk ist längst keine reine Tummelwiese mehr für die Jugend. Auch wer sich bei Facebook mit Personen vernetzt, trifft immer mehr auf Menschen, die auf dem „Sie“ bestehen. Meiner Erfahrung nach, sind das aber dann gerade jene Leute, denen man auch im realen Leben nicht das „Du“ anbieten würde, weil man bei Facebook weniger aus Sympathie, als aus Interesse mit ihnen verbunden ist.

Aber auch für Unternehmen stellt sich unweigerlich die Frage, wie man seine Fans denn jetzt ansprechen soll. Viele verweisen dann auf die Branche, was aber oft nur bedingt. Nehmen wir die Bankenbranche, die ja gerne seriös rüberkommen will. Die Sparkasse Mainfranken etwa duzt, die Deutsche Bank oder die Comerzbank bleiben ihren Fans gegenüber lieber beim „Sie“ – und es passt bei der einen Bank, so gut, wie bei der anderen.

Über die Wahl der Ansprache entscheiden am Ende vor allem zwei Faktoren:

  • Das Zielpublikum: Ist es jung oder alt, erwartet es einen lockeren oder seriösen Auftritt ….
  • Die eigene Unternehmenskultur: Herrscht Anzugspflicht, oder geht man Abends schon mal auf ein gemeinsames Feierabendbier weg …

Glaubt man älteren Umfragen, möchten die meisten User von Unternehmen gesiezt werden. Allerdings ist es beinahe ebenso vielen Befragten auch schlicht egal, wie man sie anspricht. Und ich persönlich halte letztere Zahl für bedeutender, genauso, wie die Betonung dabei vielleicht auf „älteren“ liegen sollte. Digital Natives kennen es ja gar nicht mehr, aber in den Anfängen des Web 2.0, als Mark Zuckerberg noch seine Pickel ausdrückte, war das „Du“ fast obligatorisch,  genauso wie Pseudonyme für eine kurze Zeit verschrien waren. Je mehr Menschen aber ins Netz kamen, desto mehr setzte sich auch das „Sie“ wieder durch. Im Grunde sind also Off- und Online-Welt dort inzwischen gespiegelt worden. Und mitunter gelten Tipps, die beides vermischen. „Wer auf Facebook das Du wählt, sollte es auf Xing, Twitter, Blog und im Bewerbungsgespräch fortführen können.“, meint etwa PR-Blogger Klaus Eck als Tipp für den normalen User.

Du oder Sie auf Facebook – Eine Frage der Sprachkultur

Wenn ich aber nochmal auf dem Wörtchen „altere“ herumreiten darf, nützt hier der Hinweis, dass das „Du“ oder „Sie“ eine Frage der Sprachkultur ist. In Deutschland war es auch im 19. Jahrhundert noch üblich, das Kinder ihre eigenen Eltern zu siezen hatten. Heute für die meisten unvorstellbar, und Familien, in denen solche Verhältnisse noch üblich sind, kann man, freundlich ausgedrückt, als antiquiert bezeichnen. Gegenwärtig ist das „Du“ auf dem Vormarsch. Das „Wir sagen hier ‚Du'“ ist in vielen Unternehmen schon obligatorisch und man muss kein Hellseher sein, das eine Generation heranwächst, die das „Sie“ vor allem nur noch dann anwendet, wenn das Gegenüber eher in die Kategorie „Unsympath“ einzuordnen ist. Die Zeiten, in denen man das „Sie“ nur noch jenen gegenüber anwendet, die vor 200 Jahren Adlige oder Fabrikbesitzer gewesen wären, sind zum greifen nahe. Die breite Masse wird sich aber demnächst bald nur noch duzen. Soziale Medien haben an dieser Entwicklung einen gehörigen Beitrag geleistet. Sprachkultur, das mag ihren „Verteidigern“ nun gefallen oder nicht, ist in erster Linie kein fester Standpunkt, sondern eine lebendige Entwicklung.

Heute mögen Faktoren wie Publikum oder Unternehmenskultur noch eine Rolle spielen, doch ihr Einfluss wird zugunsten des „Du“ immer weiter zurückgehen. Schon heute würde ich im Zweifel dazu raten, lieber das „Du“ zu wählen und nur dann zum „Sie“ zu wechseln, wenn man selbst so angesprochen wird.

Sie oder Du hängen übrigens auch noch stark vom Netzwerk ab, in dem man sich bewegt. Die Frage stellt sich etwa bei Facebook, wer hingegen auf Twitter oder Instagram siezt, wird bestenfalls hochgezogene Augenbrauen ernten. Unternehmen, die ihre Probleme mit dem „Du“ haben sollten hier den – suboptimalen – Weg wählen und die direkte Ansprache eher vermeiden.

Am Ende ist das Beharren auf dem „Sie“ nämlich auch einer der letzten Versuche jene Distanz aufrecht zu erhalten, die immer noch glauben machen will, Unternehmen hätten ihr Image selbst in der Hand. Aber dank der digitalen Kommunikation ist dieser Punkt längst in die Geschichte eingegangen. Erfolg hat heute nur noch jenes Unternehmen, das auf Augenhöhe mit seinen Kunden agiert.

 

 

Der heiße Scheiß der vergangenen Woche (036)

Immer sauber bleiben, heißt es in Sachen Online-Marketing. Außerdem gibt es noch einen Nachklatsch zur Build 2016 von Microsoft oder auch Videos.

 + + + Die Zukunft des Online-Marketing + + +

Florian Heinemann wird in der Szene als der „Online-Marketing-Papst“ bezeichnet, steht bei t3n, dann muss es ja stimmen. 🙂 In Hamburg hielt Heinemann einen Vortrag, in der es um die aktuellen Entwicklungen im Content Marketing geht. Kurz um, tricksen lohnt sich langsam wirklich nicht mehr. Wer an den Leser denkt, denkt sozusagen inzwischen auch für Google mit. Was seine Einschätzung in Sachen Virtual Reality angeht, na ja, da erlaube ich mir immer noch zu den Skeptikern zu halten.

 

+ + + Rebellen haben bei Microsoft die Macht übernommen + + +

Und noch ein kleiner Nachklatsch zur Entwicklerkonferenz Build von Microsoft, der gut zusammenfasst, was für eine Entwicklung bei dem Konzern gerade abläuft. Das man jetzt auch Linux kann ist sicher eines der deutlichsten Zeichen für den Wandel, zeigt es doch auch, dass man nicht mehr hinter jeder Neuentwicklung vor allem Windows pushen will. Aber auf der anderen Seite, so ganz ohne Windows geht’s ja dann auch nicht, oder?

 

+ + + Facebook bets big on Live with new mobile video discovery tab + + +

Der Kampf um die Hoheit bei Internetvideos ist schon seit einiger Zeit das große Schlachtfeld zwischen den Giganten Facebook und Google. Mit der Erweiterung der App hat Facebook jetzt zum nächsten Schlag ausgeholt, um auf dem mobilen Markt dem Konkurrenten wieder einmal einen Schritt voraus zu sein. Techchrunch berichtet.

 

+ + + Project Rome: Microsoft will nahtlose Arbeitsteilung zwischen Smartphone und PC über Plattformgrenzen hinweg + + +

Eigentlich macht Microsoft durch das Plattformen übergreifende Windows 10 schon jetzt wahr, was Apple immer noch steif und fest behauptet: Die einzelnen Devices arbeiten sehr gut zusammen. Mit dem Project Rome geht man jetzt noch einige Schritte weiter. Auch wenn die beste Zusammenarbeit wahrscheinlich weiterhin mit Windows 10-Geräten möglich ist, wird man die Vorteile jetzt aber auch als Android- oder Apple-Nutzer spüren können.

+ + + Google-SERP-Studie: „URL wichtiger als Seitentitel“ „Nutzer bevorzugen organische Suchergebnisse“ + + +

Die Zeiten, in denen selbst junge User Werbung und organische Zeiten bei Google nicht unterscheiden konnten, scheint nach dieser Studie vorbei zu sein. Gut für Webseitenbetreiber die auf GoogleAds verzichten, aber schlecht für jene, die GoogleAdWords einsetzen – und irgendwie natürlich auch schlecht für Google. Ein weiteres interessantes Ergebnis scheint aber auch zu sein, dass die User eher auf die URL achten, als auf den Titel. Was ich übrigens aus persönlicher Erfahrung auch bestätigen kann, weil sich über die URL schon viel über die Zuverlässigkeit der Quelle ablesen lässt.