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WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (008)

Zehn WIRED Tipps für Politiker auf Instagram – Angela Merkel macht jetzt auch dieses Instagram, und manch einer befürchtet, deshalb sei das Netzwerk jetzt tot. Wired gibt Tipps, wie nicht nur Politiker besser bei Instagram unterwegs sind.

Local SEO – effektives Marketing für lokale Unternehmen – Katrin Armbrust mit einer kleinen Einführung in das Thema der Suchmaschinenoptimierung auf lokaler Ebene.

Instagram-Analyse zeigt, wann sich Regenbögen häufen – Mittels Instagram haben Datenjournalisten herausgefunden, dass es wohl im Mai und August die meisten Regenbögen gibt.

Apple gibt iOS-App für die Pebble Time frei – Die per Crowdfunding finanzierte Pebble Smartwatch gilt vielen als weit besser als die Apple Watch, nur mit dem iPhone konnte sie bis jetzt nicht zusammenarbeiten.

Blendle startet in Deutschland – Der niederländische Service kommt jetzt auch zu uns. Blendle bietet an einzelne Artikel aus einem ePaper zu kaufen, statt eine gesamte Ausgabe.

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WordPress-Plugins für PDF Viewer

PDF’s im eigenen WordPress-Blog lesen, wie ePaper – das müsste doch eigentlich gehen. Tut es auch, zumindest im Prinzip. Leider geben aber die vorhandenen Plugin-Lösungen nicht all zu viel her.

Der PDF Light Viewer ist in der Vorschau zwar recht vielversprechend. Die Einrichtung eines PDFs ist ziemlich leicht und die fertige Publikation wird dann einfach per Shortcode in einen Artikel eingebunden. Soweit, so gut – beim Aufrufen des Artikels erlebt man dann aber eine unschöne Überraschung, das Plugin wirft nämlich gleich zwei PHP Error aus und ist also schlicht nicht nutzbar.

Ähnlich easy in der Benutzerführung ist das Plugin Flipbook, das im Gegensatz zu ersterem auch tatsächlich funktioniert. Allerdings ist die abgespeckte freie Version totaler Müll. Außer einem gerenderten PDF in dem man Blättern kann, bekommt der User rein gar nichts. Selbst wer den Inhalt zoombar machen will, muss 59 $ blechen – und auch dann ist der Zoom nur per Schieberegler möglich, was alles andere als dem Standard entspricht. Zu allem Überfluss lässt sich das mit einem Thumbnail dargestellte PDF zwar problemlos in den Artikel einfügen, aber nicht positionieren – es erscheint automatisch links oben.

Quasi mit Kanonen auf Spatzen könnte man mit dem WordPress-Plugin von Yumpu schießen. Der Dienst bietet eine durch und durch professionelle ePaper-Lösung, bei der keine großen Wünsche offen bleiben dürften. Das heißt, natürlich gibt es auch hier nix umsonst, oder eben mit Werbung – dafür aber garantiert ohne eine Spur Usability. Wer sich auf die Suche nach dem für das Plugin notwendigem API Key macht, ist schnell verloren, da die FAQ an dieser Stelle offenbar auf ein altes Design der Seite hinweist. Wer so tollkühn ist und in den deutschsprachigen Support wechselt, findet in Sachen API Key schon mal gar nichts mehr.

Bleibt also das Fazit, dass in Sachen Publishingtool für PDFs das Angebot für WordPressverhältnisse erstaunlich schlecht ist. Im kostenlosen Bereich gibt es nicht eine einzige akzeptable Lösung und selbst wer zahlt dürfte nicht wirklich zufriedengestellt werden.