SchlagwortContent Marketing

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (015)

Startups and the big lie
Sind Lügen im Silicon Valley und der gesamten Startup-Szene an der Tagesordnung? Gar ein Charakterzug, den man als Gründer unbedingt haben muss? So ganz von der Hand zuweisen ist das sicher nicht, auch wenn die meisten lieber harmlos klingendere Synonyme für „lügen“ verwenden. … mehr

Advertorials: Unsere Erkenntnisse aus 5 Jahren Sponsored Post auf t3n.de
t3n.de fasst die sechs Erfolgsgeheimnisse von Advertorials/Sponsored Posts zusammen, die es in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Ganz vorn dabei, wie zu erwarten, aber in der Praxis oft ignoriert, der Nutzwert für den User. Advertorials sind ein nützliches Instrument im Online-Marketing, dürfen aber nicht zu platter Werbung degradiert werden. … mehr

Why I’m Quitting Shoppable Video
Videos sind im Internet allgegenwärtig und dominieren längst den Traffic im Internet. Auch in Sachen Interaktivität ist die Technik nicht schlecht, allerdings werden kaum Videos produziert, die die Möglichkeiten voll ausnutzen. Statt Produkte direkt durch die Videos zu verkaufen, setzen viele noch schlicht auf Werbung wie zu Hochzeiten des Fernsehens. … mehr

 

WAS BLEIBT – DIE WOCHE IN LINKS (013)

Content-Marketing in Unternehmen einführen? Worauf zu achten ist. – Eine gute und ausführliche Anleitung für all jene, die aus dem Buzzword „Content Marketing“ einen echten Gewinn für sich herausholen wollen. Die ersten Schritte deckt dieser Beitrag schon einmal ab.

Google-Anzeigentargeting: Zweifelhafte Ergebnisse und mangelnde Transparenz – Was Google als Anzeigen ausspielt, entscheidet letztlich Google alleine. Dessen sollte man sich auch bewusst sein.

Hillary Clinton Says On-Demand Economy Raises Hard Questions About Workplace Protections – Clinton entdeckt damit ein Thema vielleicht einen Tick zu früh, um damit Stimmen zu gewinnen. Aber es kann ja nicht schaden, Probleme auch schon mal anzugehen, bevor sie sich zum Massenproblem entwickeln.

Moneypenny: Facebook arbeitet an einem digitalen Assistenten, hinter dem echte Menschen stecken – Ein digitaler Assistent, durch den man mit echten Menschen reden kann? Diese Idee aus Palo Alto ist tatsächlich revolutionär.

„Deutsche Firmen haben nicht verstanden, was Disruption bedeutet“ – Man könnte auch sagen, zerstöre dein eigenes Geschäftsmodell, bevor es andere tun und du kein neues mehr hast.

Jeder Zweite in Thüringen nutzt Google+

Ist das jetzt wichtig? Nein, natürlich nicht. Die Zahlen zu Google+ gehören wohl zu jenen, die man beim deutschen Social Media Atlas von Faktenkontor nicht ganz so ernst nehmen sollte, auch wenn sich das Datenmaterial auf 2014 bezieht. In den letzten Monaten hat Google selbst seinen Versuch Facebook Paroli zu bieten soweit abgewertet, dass es jetzt nicht einmal mehr als Netzwerk für etwas technikaffinere User taugt. Aber ansonsten ist der Atlas hier durchaus einen Blick wert.

Fast 70 Prozent jener Deutschen, die sich im Internet bewegen, sind auch in sozialen Netzwerken aktiv. Freilich in der Regel eher passiv, aber das schließt ihre Erreichbarkeit zum Beispiel durch Marketingaktionen ja auch nicht aus. Die Macher der Studie haben ihre Zahlen auch nach Bundesland ausgegeben, womit sich zeigt, dass die Facebookisierung Bayerns zum Beispiel beinahe flächendeckend ist. Aber immerhin liegt der Schnitt ja auch bei 93 %. Somit ist und bleibt Facebook auch in unseren Breitengraden das Non-Plus-Ultra in Sachen Social Network. Mithalten kann dabei durchaus noch YouTube, die Videos werden immerhin deutschlandweit von 86 % der Nutzer in Anspruch genommen  – auch wenn sie sich dabei freilich nicht bewusst sein dürften, in einem Social Network zu bewegen. Wenn man bedenkt, dass YouTube und Facebook derzeit den Kampf als größte Videoplattform unter sich ausmachen, unterstreicht das noch einmal die enorme Bedeutung von Videos im Bereich Social Media Marketing.

Danach kommt lange Zeit nichts mehr, auch wenn immerhin noch fast jeder zweite Deutsche noch in Foren unterwegs ist. Foren sind meiner Ansicht nach ja immer ein wenig in Gefahr unterschätzt zu werden. Sicher, als Angebot an die Masse taugen sie in Zeiten von Facebook & Co. nicht mehr viel, aber gerade in einer Nische und mit einer aktiven Community können sie nach wie vor Gold wert sein.

Klassische Social Media Aktivitäten wie das Bloggen sind immerhin noch bei einem Drittel gefragt. Wobei ich bei Zahlen, die Blogs betreffen, immer den Hinweis bringe, dass Otto-Normal-User eine Webseite und ein Blog nicht wirklich auseinanderhalten kann. Abgesehen davon sind Blogs auch schon aus Sicht des Content Marketings ein absolutes Muss in der heutigen Zeit.

Twitter und XING wirken unterdessen fast ein wenig abgeschlagen, haben aber in bestimmten Bereichen ihre Berechtigung und gerade der Kurznachrichtendienst arbeitet aktuell ja auch daran seine Bedeutung in Deutschland massiv auszubauen.

Funfact zum Schluss: Wer mal die Zahlen zwischen Hamburg und Berlin vergleicht, wird die Hansestadt meist vorne liegend sehen. Auch so ein Zeichen dafür, wer die deutsche Hauptstadt in Sachen Netzwirtschaft ist und wer sich nur dafür hält.