SchlagwortContent Marketing

Der heiße Scheiß der Woche (058)

In dieser Woche sind wieder die Hauptthemen dieses Blogs hier vertreten: Microsoft, SEO, WordPress und ein wenig E-Commerce:

+ + + Online-Marketing-Studie 2016: Analysiert wurden die 197 größten deutschen Online-Shops + + +

Die Bedeutung von Google AdWords nimmt bei den großen Online-Shops weiter ab, während es nach wie vor immens wichtig ist in den organischen Suchergebnissen weit vorn dabei zu sein. So ließe sich zumindest die Studie über Trafficlieferanten zusammenfassen.

+ + + 4 gewaltige Gründe für Content Marketing und gegen Linkkauf + + +

Na ja, „gewaltig“ ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber der ein oder andere Grund ist natürlich ziemlich stichhaltig. Die Frage ist eher, ob man nicht beides beachten sollte. Wenn man sich allerdings tatsächlich festlegen will, spricht alles für Content Marketing.

+ + + Skype Teams: Microsoft arbeitet an einem Slack-Konkurrenten + + +

Skype will endlich Slack die Stirn bieten. Dazu hat es durchaus das Zeug, allein wird mancher wohl wieder objektive Kriterien Kriterien sein lassen und Slack einfach des Coolness-Faktors weiter benutzen.

+ + + Microsoft-Mitarbeiterin erwähnt erstmals das Surface Phone + + +

Während Microsoft die Lumia-Modelle in Onlineshops immer besser versteckt und aus den eigenen physischen Shops gar verbannt, kochen sie wieder besonders hoch, die Gerüchte um das Surface Phone.

+ + + Sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen für WordPress + + +

Die Sicherheit von WordPress wird von seinen Gegnern immer wieder als Gegenargument gebracht. Das wäre eigentlich einen eigenen Beitrag wert. Aber dieser verlinkte Beitrag zeigt erst einmal, wie schnell man WordPress durch ein paar einfache Kniffe noch sicherer machen kann.

Der heiße Scheiß der Woche (053)

Und in dieser Woche geht es natürlich wieder einmal um Neuigkeiten aus dem Bereich SEO, aber auch Online-Marketing und ein paar Bots haben sich auch eingeschlichen – sind ja gerade absolut trendy.

+ + + PageRank RankPage PrankRage + + +

Er ist einfach nicht unter die Erde zu bringen, der PageRank. Gerade in den letzten ein oder zwei Jahren sind mir auch immer häufiger Aussagen untergekommen, dass Google nicht den PageRank beeerdigt hat, sondern nur die einfache Möglichkeit seinen PageRank zu erfahren.

+ + + Contentstrategie: Wenn die Mitarbeiter nicht mehr mitziehen + + +

Mitarbeiter sind eine der mit Abstand besten Quellen, wenn es um das Thema Content Marketing geht. Oft scheint aber das Hauptproblem tatsächlich zu sein, diese Quelle auch ernst zu nehmen bzw. den Mitarbeitern zu vertrauen.

+ + + Firefox test shows you archived pages instead of 404s + + +

Manchmal glaube ich ja, diese Waybackmachine basiert einzig und allein auf einem Minderwertigkeitskomplex. Dinge im Internet lassen sich nämlich tatsächlich auch relativ schnell zum Verschwinden bringen. Und das macht auch Sinn, aber Sinnlosigkeit und Innovationen standen auf der anderen Seite ja immer in einem Zusammenhang.

+ + + Weiterleitungen auf weniger relevante Seiten ist wie eine Soft-404 + + +

Ich würde mal sagen, das fällt unter die Kategorie: Studie bestätigt den gesunden Menschenverstand. Da allerdings manche SEOs von jenem nur bedingt Gebrauch machen, ist so eine Studie vielleicht gar nicht mal so schlecht.

+ + + #Schichtwechsel: Die Skype-Bots sind da + + +

Nicht nur im Facebook-Messenger können Bots eine heiße Geschichte sein, natürlich könnten sie auch für die Nutzer von Skype eine gewisse Bedeutung haben. Bleibt nur noch abzuwarten, ob Bots am Ende nicht zur aktuellen Hypesau werden, die gerade durchs Dorf getrieben wird und an die man sich morgen schon nicht mehr erinnert.

Der heiße Scheiß der Woche (052)

Natürlich kommt man um den Verkauf von Yahoo diese Woche nicht herum, aber es ist auch eine einzigartige Chance abgelaufen, das Beste aus seinem Computer herauszuholen.

+ + + Verizon schluckt Web-Pionier Yahoo + + +

Man mag sich über Yahoos-Niedergang lustig machen und sich Fragen, warum Verizon es dennoch kauft. Dabei übersieht man aber eine wesentliche Kleinigkeit. Im Gegensatz zu so manchen gehypten Angeboten verdient Yahoo tatsächlich Geld.

+ + + Klarnamenzwang schützt nicht vor Hasskommentaren + + +

Gibt es weniger Hasskommentare, wenn die User unter ihrem richtigen Namen posten sollen? Eine Studie der Uni Zürich sagt nein. Man hätte allerdings auch nach Süd Korea gucken können, da hat man genau das nämlich versucht – und es hat nicht funktioniert, eher im Gegenteil.

+ + + 6 Tipps, wie du deinen Blog mit Interviews aufwertest + + +

Interviews sind tatsächlich erstklassiger Content für ein Blog. Zu den Tipps in diesem Beitrag würde ich noch hinzufügen, dass man bei einem Face to Face-Interview auch das Audio zur Verfügung stellen kann. Ob schriftliche Interviews dagegen tatsächlich so schlecht sind, wage ich allerdings zu bezweifeln.

+ + + Social-Media-Maulkorb: Unerlaubte Worte, Hashtags und Re-Tweets bei den Olympischen Spielen + + +

Wer mit einem Unternehmensaccount etwas zu den Olympischen Spielen posten will, kann vom IOC leicht abgemahnt werden. Schließlich geht es in Rio nicht um sportlichen Erfolg, sondern um Macht und Geld. Am Besten also gar nicht drauf eingehen.

+ + + Senf dazu: Selbst schuld, wer heute nicht auf Windows 10 umsteigt + + +

Ihr wolltet das beste Windows aller Zeiten – hab aber das Gratis-Update nicht genutzt? Ganz ehrlich, selbst schuld. Dann zahlt ihr halt beim nächsten Computerkauf Geld dafür. Nein, wirklich, einigen war halt wirklich nicht zu helfen.

Der heiße Scheiß der Woche (047)

Diesmal mit einem gut performenden Browser, dem neusten Buzzword in Sachen Marketing oder auch der Frage wer mehr wert ist, ein Facebook-Fan oder der Newsletter-Abonnent.

+ + + Edge übertrifft Chrome bei der Akkulaufzeit um bis zu 70 Prozent – sagt Microsoft + + +

Chrome gehört für mich zu den überflüssigen Browsern, wenn er auch am Anfang eine echte Alternative war. Inzwischen dürfte er aber Dank der Marktmacht von Google so schnell nicht vom Thron zu stürzen sein, daran ändern auch die guten Zahlen der Konkurrenz recht wenig.

+ + + Instagram now has half a billion monthly users  + + +

Im ganzen Hype rund um Snapchat, das mit dem Beitritt der First Lady wahrscheinlich jetzt offiziell tot ist, hat sich Instagram fast schon unbemerkt in den täglichen Ablauf seiner User eingeschlichen. Und es werden immer noch mehr.

+ + + Die 4 Phasen des Inbound Marketings: Wie sie aussehen und wie du sie gestaltest + + +

Inbound Marketing ist das neue Buzzword!  Unter uns, ich glaube ja, dabei handelt es sich nur um eine Variante von Content Marketing, bei der das Wort Content nicht vorkommen darf, weil Content nun mal nach Arbeit riecht. Wie auch immer, dieser Podcast vom Affenblog bietet einen netten Einstieg ins Thema.

+ + + Facebook vs. Newsletter: Warum Mail-Abonnenten wertvoller sind als Fans + + +

50.000 Facebook-Fans bringen weniger als 5.000 Newsletter-Abonnenten. Eine steile These? Vielleicht mag man mathematisch sogar das Gegenteil beweisen, aber an der Kernaussage ist wohl etwas wahres dran. Wie auch an der These, dass Facebook-Fans eher Interessenten vergleichbar sind, die lediglich einen Schaufensterbummel unternehmen.

Social Signals – Einer der wichtigsten SEO-Faktoren?

Okay, seien wir ehrlich, die Bedeutung von Social Signals auf das Ranking bei Google fällt eindeutig in diese legendäre „Janeinvielleicht“-Kategorie, in der allerdings auch fast alles landet, was irgendwie mit SEO zu tun hat. Man diskutiert darüber und zwischen „ohne geht gar nix mehr“ und „überschätzter Mist“ ist so ziemlich jede Position vertreten.

Was sind Social Signals?Social Signals sind Rückmeldungen von Usern, die über Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Twitter und – ja, tatsächlich – Google+ abgegeben werden. Das kann ein Like, ein Tweet oder sonst was sein.

Bei Moz tauchen Social Signals als Rankingfaktor unter den Top 10 auf, andere schätzen ihren Wert allerdings eben doch weit geringer ein. Ich persönlich neige zur ersteren Partei, weil ein Teilen oder Bewerten in sozialen Netzwerken für mich einer jener Hinweise ist, auf die Google besonders scharf ist: Was denkt ein Mensch über den Inhalt der Seite? Diesbezüglich ist der Algorithmus von Google ja nach wie vor im Nachteil, er kann bestenfalls Signale heranziehen, wie die Verweildauer. Für SEOs klingt das natürlich auch nicht schlecht, lassen sich Tweets oder Likes ähnlich „besorgen“ wie heute Links. Aber das ist sicher ein anderes Thema.

In erster Line bekommt einmal jener Content Social Signals, der tatsächlich auch vom Nutzer als hochwertig oder interessant empfunden wird. Mit einer stärkeren Rolle würde Google weiterhin seine Strategie verfolgen, die Webmaster dieser Welt zu guten Inhalten zu zwingen – und Agenturen und Unternehmen zu Content Marketing.

Und es gibt noch einen weiteren Punkt, weshalb ich Social Signals für wichtig halte … Googles immer deutlich werdende Neigung den Autor eines Textes oder auch den Personen hinter der Marke, dem Unternehmen selbst usw. ein größere Bedeutung zuzuschreiben. Wo könnte er sich besser präsentieren, als in Sozialen Netzwerken.

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Jenseits der Frage wie stark die Auswirkungen von Social Signals für das Ranking jetzt sind, niemand dürfte (sollte) ernsthaft bestreiten, dass sie einen gewissen Einfluss haben. Was also ist zu tun, um für sich ein bisschen etwas davon abzubekommen?

4 Tipps für mehr Social Signals:

Mitmachen – Selbst aktiv sein!

Soziale Netzwerke leben von ihren Usern, wer hier ernsthaft Erfolg haben will, kommt um Dinge wie den eigenen Twitter-Account oder die Facebookseite nicht herum. An dieser Stelle würde ich übrigens auch das viel gedisste Google+ nicht ganz außen vor lassen. Ein Google+-Profil verdient vielleicht nicht so viel Pflege wie eine Facebookseite, aber wer öfter mal Personen googelt, wird mitunter auch den ein oder anderen Beitrag aus Googles eigenem Netzwerk relativ weit oben finden. Präsent sein alleine reicht allerdings nicht, man sollte den Social Media-Kanal auch als aktiven Kommunikationskanal begreifen und entsprechend im Auge haben.

Social Media Buttons einbinden

Man sollte es den Besuchern der Webseite so einfach wie möglich machen die Inhalte auch teilen zu können. Auch wenn die Buttons in Deutschland aufgrund des Datenschutzes eine leidige Geschichte sind, gibt es inzwischen genug Möglichkeiten die wichtigsten Buttons zum Teilen oder Liken rechtskonform einzubinden. Dabei sollte man auch darauf achten die jeweiligen Plugins immer aktuell zu halten.

Content für Soziale Netzwerke aufbereiten

Wer mit Plugins arbeitet bekommt bei den besseren gleich die Möglichkeit mitgeliefert die Inhalte fürs Teilen aufzubereiten. Tags eines Blogbeitrags lassen sich fürs Teilen bei Twitter etwa in Hashtags verwandeln. Ebenso wie eine Grafik für Twitter oder Facebook mit übergeben wird, damit das Netzwerk sich nicht eine unpassende oder gar keine sucht. Nicht zuletzt lässt sich zum Beispiel auch das Snippet für Facebook oder Google+ festlegen. Wer ohne Plugins arbeitet, für den halten die Netzwerke selbst Hinweise bereit, wie man im HTML-Code entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Guten Content bereitstellen

Wer allerdings keinen guten, interessanten oder verlinkenswerten Content bereitstellt, dem kann auch die stylischte Buttonsammlung nicht helfen. Mit gutem Content Marketing steht und fällt der Erfolg nun mal auch in dieser Kategorie.

Der heiße Scheiß der Woche (041)

In dieser Woche spielten natürlich die Gerüchte über den manipulierten Facebookstream eine Rolle, es geht aber auch um das gute alte Content-Marketing.

+ + + Facebook now directly denies report of biased trends, says there’s no evidence + + +

Wurde der Facebookstream manipuliert? Facebook sagt sein, doch das Gerücht ist zum ersten Mal halbwegs glaubhaft in der Welt und damit auch nicht mehr zu beseitigen. Und mal ehrlich, Hände hoch, wenn es wirklich überraschen würde.

+ + + Können Android und iOS wirklich Windows zerstören? Der Versuch, ein Missverständnis aufzuklären  + + +

Dr. Windows beschäftigt sich mit dem in der letzten Woche groß verkündeten Untergang von Windows auf den Deskoprechnern dieser Welt und ordnet die (angebliche) Vorhersage von Paul Thurrott ein, die natürlich auch von den nach Sensationen gierenden deutschen Medien begierig aufgegriffen wurde.

+ + + Rückwärts in die Content-Zukunft + + +

It’s the content, stupid! Dieser kleine Hinweis klebt zumindest an meinem Arbeitsrechner, aber für so manchen ist die Idee mit diesem Content immer noch neu. Aber auch alten Hasen ist dieser Beitrag zu empfehlen, den ich für umfassend und gelungen halte.

Die Aufmerksamkeitspanne des Users sinkt – Was tun?

Ich gehöre ja noch der Generation an, die unter Phantomschmerz etwas ganz anderes verstand. Wenn wir von Phantomschmerzen sprechen, meinen wie Menschen die in ihren amputierten Gliedern, zum Beispiel ein Fuß, trotzdem noch einen Schmerz verspüren. Ihnen tut etwas weh, was gar nicht mehr da ist. Die heutige Jugend kann das ganz gut nachvollziehen, man muss ihnen nur ihr Smartphone wegnehmen, schon gibt es Phantomvibration und ständiges Greifen nach dem nicht vorhandenen Handy. Ob es tatsächlich so schlimm ist, wie in dieser Infografik von VideoBoost, lassen wir mal dahingestellt, informativ ist sie so oder so:

Infografik: Der Verlust unserer Aufmerksamkeitsspanne (Generation Goldfisch)Ursprünglich erschienen auf Videoboost.de

Wenn ich persönlich das Schlagwort „Digitale Demenz“ höre, kriege ich ja das sogenannte „Manfred Spitzer“-Plag. Auf der anderen Seite diskreditiert Spitzer mit seinen übertriebenen und teils doch recht abenteuerlich belegten Thesen ja doch ein tatsächlich vorhandenes Problem. Niemand verbringt einen Großteil seiner Zeit, ohne dass sich dabei Veränderungen einstellen. Oder neurologisch ausgedrückt, das Internet kann Hirnwindungen genauso verknüpfen, wie alle anderen Einflüsse auch.

Darauf muss man auch im Content Marketing eingehen und die 8 Tipps von Videoboost sind durchaus ein guter Einstieg:

  1. Storytelling – Das A und O jedes guten Webinhaltes, nur eine gute Story hält den Leser auch bei der Stange, weil sie sein Interesse weckt.
  2. Probleme lösen – Nicht wenige Suchanfragen werden gestartet, weil der User ein ganz bestimmtes Problem hat. Wer in den ersten Zeilen klar machen kann, dass er dieses Problem löst, hat schon gewonnen.
  3. Videos – Na ja, VideoBoost muss das ja sagen. 🙂 Aber ernsthaft, ich persönlich bevorzuge inzwischen zum Beispiel wenn es um Tutorials geht eindeutig Videocontent.
  4. Visueller Content – Infografiken erklären Dinge nicht selten genauso gut wie lange Einführungstexte, zum Einstieg in ein Thema, oder um einen Überblick zu bekommen sind sie Gold wert.
  5. Klares Nutzerversprechen – siehe Problem lösen oder eben auch von Beginn an mit offenen Karten spielen, und dem User sagen, was ihn erwartet.
  6. Neugier wecken – siehe Storytelling
  7. Ladezeit – Ich finde es zwar affig, wenn mir ein Techniker sagt, er hat jetzt noch eine Milisekunde mehr rausgeholt, aber in Sekunden sollte man zumindest denken.
  8. WOW-Effekt – Hier kommt es meiner Ansicht nach sehr auf die Headline an. Aber immer daran denken, wer in der Überschrift etwas verspricht, das er im Text nicht einhält, sieht den User zurecht nie wieder.

Eine perfekte Headline ist einfacher als Du denkst

Sie gilt für manche als Königsdisziplin beim Schreiben im Internet, die Headline. Kein Wunder, soll eine gute Headline doch nichts weniger sein, als eine Eier legende Wollmilchsau. Sie muss alles haben – und noch viel mehr.

Was dabei herauskommt, ist dann aber oft nur enttäuschendes Clickbaiting. Mit diesen 5 Tipps steigerst verdienst du mehr Geld / Diese Mythen über den Yeti sind wahr / Du wirst nicht glauben, was diese Oma tut! / … Wer solche Überschriften liest, sollte sich den guten alten Shakespeare in Erinnerung rufen: Much Ado About Nothing (Viel Lärm um Nichts)

Deshalb lautet die wichtigste Regel für eine gute Überschrift auch:

Schreibe einen guten und passenden Artikel zu deiner Headline!

Aber natürlich gibt es noch ein paar Tricks, mit denen man – sobald das erledigt ist – eine gute Überschrift finden kann.

Eine überraschende Frage stellen!

Eine Möglichkeit besteht etwa daraus den Leser aus dem Konzept zu bringen, indem man ihm eine nicht ganz alltägliche Frage stellt. Wie wäre es damit: Schließt Du die Klotür, wenn du allein zu Haus bist?

Den Nutzen des Artikels auf den Punkt bringen!

Hat dein Artikel einen bestimmten Nutzen? Gibt’s du zum Beispiel Tipps zum Abnehmen, erklärst eine neue Marketingtechnik, stellst das Buch des Jahres vor? Ein auf den Punkt gebrachter Nutzen gibt immer eine gute Headline ab.

Zahlen, Ausrufezeichen oder Fragezeichen wirken!

Ich sollte besser schreiben, sie wirken erstaunlicherweise immer noch. Vor allem wenn es um Zahlen in der Headline geht, sollte man die Regel eine Zahl bis 12 auszuschreiben tunlichst ignorieren. Zahlen suggerieren einen konkreten Nutzen. Und – siehe Buzzfeed – sie wecken beim Leser auch nach wie vor Neugier.

Überhaupt, wecke die Neugier des Lesers!

Die Neugier des Lesers weckt man nicht nur mit einer überraschenden Frage, sondern auch mit einer überraschenden Antwort. Bleiben wir doch auf dem Klo: Diese 5 Dinge verrät dein Stuhlgang über dich

Das sind nur fünf Tipps, wie man eine bessere Überschrift zustande bekommt. Aber wie gesagt, der wichtigste Tipp ist der erste in der Reihe. Mit Zahlen arbeiten wird inzwischen auch reichlich zum Clickbaiting missbraucht und mal Hände hoch, wer hat nicht schon einmal auf eine solche Headline reagiert und war danach enttäuscht! In der Regel verbergen sich dahinter bekanntlich keine Geheimtipps, sondern langweilige Allgemeinheiten, die vielleicht bestenfalls einen Neuling noch vom Hocker reißen. Ähnlich ist es mit dem Tipp Emotionen oder Neugier in der Headline zu wecken. Das kann man alles machen, allerdings sollte man dann auch die richtige Seite dazu haben. Also Buzzfeed oder Bild.de sein. Wer sich allerdings jenseits von Click- und Linkbaiting eine treue Leserschaft aufbauen will, oder sich – wie es jeder gute Blogger tun sollte – als Experte in seinem Gebiet etablieren will, sollte von allzu übertriebenen Headlines lieber die Finger lassen.

Was Bikinis mit Content-Marketing zu tun haben

Achtung, dieser Beitrag könnte neben einer wichtigen Information in Sachen Content Marketing auch eine sexistische Analogie beinhalten.

Ist Content Marketing eigentlich eine Männerdomäne? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht, aber es würde sich wohl lohnen da mal etwas genauer nachzuforschen. Die Jungs vom Affenblog sind auf jeden Fall Jungs und in ihrem sehr empfehlenswerten Podcast bin ich vor einiger Zeit schon auf das sogenannte Bikinimodel gestoßen.

Manch kritischer Kunde wird schon seinen Content Marketing-Berater gefragt haben, warum er denn so viel von seinem Wissen online zur Verfügung stellen soll – und das vor allem gratis. Was bleibt denn dann noch übrig, was man den eigenen Kunden verkaufen kann. Und auf den ersten Blick scheint da wirklich eine Art Zwickmühle vorzuliegen. Auf der einen Seite lebt so mancher davon sein Wissen umzusetzen und/oder zu vermitteln, aber auf der anderen Seite erfordert ein gutes Content Marketing viel davon gratis online zu stellen.

Die Betonung liegt dabei durchaus erst einmal auf „viel“, aber selbst wer „alles“ etwa in einem Blog online stellt, läuft nur äußerst selten auch Gefahr, dass da jemand kommt und all sein Wissen abgreift. Glaubst du nicht? Wann hast du zum letzten Mal ein Blog komplett vom aktuellsten bis zum ersten Beitrag gelesen? So viel Engagement weckt ja eigentlich dann nicht einmal das interessanteste Blog, oder? Manchmal mag ein Blog die Analogie zum Buch hergeben, in diesem Fall aber eher weniger.

Der Witz dürfte aber ohnehin wie gesagt eher bei der Tatsache liegen, dass man eben nur viel von seinem Wissen preis gibt, um sich als hilfreicher Experte zu etablieren, aber eben am Ende doch nicht alles. Und hier landen wir dann bei der Analogie einer Frau im Bikini. Bekanntlich ist das nicht gerade das stofflich verschwenderischste Kleidungsstück im Kleiderschrank einer Frau. Aber – nehmen wir mal die männliche Sichtweise ein – die entscheidenden Körperteile bewahrt er dann doch vor den Blicken der Männer am Strand. Und nicht ganz unähnlich ist es, wenn man beim Content Marketing fleißig bloggt.

Und – Männer – machen wir uns auch nichts vor, so manche Frau wirkt doch gerade im Bikini noch viel mehr sexy, als vollkommen nackt. Wer mag denn gleich FKK betreiben wollen …