Online-Shops müssen auch auf mobile Endgeräte optimiert sein

Wir schreiben das Jahr 2015, alle Online-Shops sind für mobile Geräte optimiert? Alle? Nein, leider doch nicht!

Auch im Jahr 2015, oder sagen wir besser gleich 2016, gibt es noch deutsche Online-Shops, die ihre Webseiten nicht für mobile Endgeräte ausgelegt haben. Die Begründungen dafür sind vielfältig, vor allem sind sie aber alle meistens ziemlich dämlich und in der Regel auch erst gar nicht korrekt. Dahinter stecken meiner Erfahrung nach dann meisten Verantwortliche, die vielleicht selbst ein Smartphone haben, sich aber nicht vorstellen können dort im eigenen Online-Shop einzukaufen. (Ob sie sich überhaupt vorstellen können, im eigentlichen Onlineshop einkaufen zu können?)

Statistik: Anteil mobiler Einkäufer nach dem Alter und Geschlecht in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2015 | Statista
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Na ja, wenn man seine Kunden nicht da abholen will, wo sie sind, sondern hofft, sie werden einen schon finden – kann man machen, ist dann aber halt auch großer Mist.

Eigentlich sollten in diesem Fall allein die Zahlen für sich sprechen, denn immer mehr Online-Shoper kaufen auch mobil ein. Die Platzhirschen wie zum Beispiel Amazon bieten schon eigene Apps an, aber auch deren mobile Webseiten können sich durchaus sehen lassen. Die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr, wer als Zielgruppe die 19 bis 39 Jährigen hat, wird um einen entsprechenden Vertriebskanal nicht herum kommen.

Ein weiteres Argument sind mitunter auch die Statistiken, die je nach Analysesystem ja bekanntlich auch Aufschluss über Endgeräte, Bildauflösungen usw. der Nutzer geben. Diese Auswertung sollte inzwischen Standard sein, lässt sich aber natürlich auch noch verbessern, da das Gros der Software inzwischen auch das Conversiontracking anbietet. Mit anderen Worten, man kann sehr schön ablesen wie viele der Kunden mit mobilen Endgeräten im Laufe des Kaufprozesses frustriert das Weite suchen.

Zu diesem Zeitpunkt kann man den Verweigerern dann auch mal bitten irgendein Produkt aus dem eigenen Shop auf Smartphone oder Tablet zu bestellen. Man hat dann genügend Zeit ausführlich von seinen Erfahrungen mit einer mobilen Shopseite zu berichten und kann im Anschluss auch noch Schillers‘ Glocke zwei oder drei Mail aufsagen.

 

About Thomas Matterne

Thomas Matterne ist Chefredakteur des dreisprachigen Online-Magazins DenkZeit und als Online-Marketing-Manager tätig. Der ausgebildete Journalist hat ein Diplom in Wirtschaftsinformatik, und schreibt an dieser Stelle über IT-, Online-Marketing- und SEO-Themen - unteranderem.

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