Seit heute darf ich mal wieder ein neues Zertifikat mein eigen nennen, diesmal von Microsoft vergeben und zum Thema „Cloud“.


Cloud, die Wolke, hat sich ja seit Jahren als Buzzword gehalten, dürfte aber erst jetzt so richtig im Kommen sein, wo auch immer mehr Privatleute mit OneDrive oder GoogleDrive ihren eigenen kleinen Teil an der Wolke haben. Auch dabei zeigt sich aber schon, dass der Begriff Cloud durchaus vielfältig ist und jeder zumindest ein bisschen was anderes darunter verstehen kann.

Auch im Business-Bereich ist die Cloud nicht mehr wirklich wegzudenken. Geschickt eingesetzt kann man mit ihr Kosten sparen, muss aber weder für sich – und noch wichtiger – oder den Kunden qualitative Einschnitte in Kauf nehmen. So zeichnet sich ein guter Cloud-Service gerade dadurch aus, das er flexibel die Ressourcen immer nur dann zur Verfügung stellt, wenn sie auch gebraucht werden. Man muss also nicht selbst jede Menge Vorräte im IT-Keller stehen haben.

cloudzertifikat

 

Dabei kann die Cloud selbst in drei unterschiedliche Typen eingeteilt werden: Private Cloud, Public Cloud und mit der Hybrid Cloud eine Mischung aus beidem. Je nachdem welche Applikationen man in der Cloud laufen lässt und was die Zielsetzung ist. Was auch im Hinblick auf die verschiedenen Angebote von Dienstleistungen zu beachten ist, die Cloudanbieter im Programm haben:

  • SaaS (Software as a Service) stellt sofort funktionsfähige Software in der Cloud zur Verfügung, also zum Beispiel ein Office- oder Grafikprogramm. User können sich in den entsprechenden Applikationen einen Account anlegen und sie unabhängig vom Standort in der Regel im Browser nutzen.
  • PaaS (Platform as a Service) stellt die Möglichkeiten bereit, in der Entwickler ihre eigenen Applikationen einbringen können. Es stellt den Entwicklern APIs zur Verfügung. Und ist alles in allem eine Laufzeitumgebung für das entwickelte Programm, bei dem sich der Urheber etwa um die Wartung der Hardware keine Gedanken machen muss.
  • IaaS (Infrastructur as a Service) geht noch einen Schritt tiefer und bietet einen kompletten virtuellen Server, auf dem man arbeiten kann, als würde er im eigenen Keller stehen.

Folgendes Video bietet noch einmal einen kurzen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten:

PS: Neben einer grundsätzlichen Einführung in das Thema Cloud, war natürlich auch das entsprechende Angebot von Microsoft Thema: Microsoft Azure, das Cloud Computing-Angebot, das Microsoft seit 2010 im Angebot hat.

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