Wer Webseiten entwirft oder programmiert, kennt das Problem. Wo Content hernehmen, wenn nicht stehlen. Also hat man den Nonsens-Text „Lorem ipsum“ erfunden.

Natürlich funktioniert diese Methode nur bedingt. Und damit meine ich jetzt nicht die Tatsache, dass das klassische Lorem ipsum eher auf romanische Sprachen ausgerichtet ist, und daher nicht 100%ig ideal für deutschsprachige Webseiten. Ich meine die Kundenreaktionen. Man mag dem Kunden vorher erzählen, dass es sich dabei um einen Nonsenstext handelt, er beginnt ihn trotzdem zu lesen. Und jeder Zweite fragt dann, mit oder ohne vorheriger Erklärung, was das denn heiße. Na ja, mitunter behauptet ja auch die automatisch angebotene Übersetzung durch den Browser, es handle sich dabei um Französisch.

No, motherfucker Now that there is the Tec-9, a crappy spray gun from South Miami. This gun is advertised as the most popular gun in American crime. Do you believe that shit? It actually says that in the little book that comes with it: the most popular gun in American crime. Like they’re actually proud of that shit.

Ja, es geht auch anders. Dieser „Lorem ipsum“-Text klingt doch irgendwie nach Samuel Jackson aus „Pulp Fiction“, oder? Und damit liegt man gar nicht so falsch. Wer mag, kann sich seine Texte dann zukünftig durch den Samuel L Ipsum-Generator erzeugen lassen.

Eine zweite ganz witzige Alternative spukt folgendes aus:

Zombie ipsum reversus ab viral inferno, nam rick grimes malum cerebro. De carne lumbering animata corpora quaeritis. Summus brains sit​​, morbo vel maleficia? De apocalypsi gorger omero undead survivor dictum mauris. Hi mindless mortuis soulless creaturas, imo evil stalking monstra adventus resi dentevil vultus comedat cerebella viventium. Qui animated corpse, cricket bat max brucks terribilem incessu zomby. The voodoo sacerdos flesh eater, suscitat mortuos comedere carnem virus. Zonbi tattered for solum oculi eorum defunctis go lum cerebro. Nescio brains an Undead zombies. Sicut malus putrid voodoo horror. Nigh tofth eliv ingdead.

Ja, es gibt auch einen Zombi Ipsum-Generator.

Jetzt sind beide zwar ganz witzig, sie haben aber natürlich ein Problem. Obwohl sie ebenfalls völlig Nonsens produzieren, ergeben zu viele Worte auf den ersten Blick Sinn, d. h. noch mehr Leute werden erst einmal versuchen den Text zu lesen … und unter uns, ich würde das Wort „Motherfucker“ im Umgang mit Kunden generell nur sehr vorsichtig einsetzen.

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