Der Pajero-Effekt: Ich habe für eine Prostituierte gearbeitet!

Gemach, natürlich habe ich nie wirklich für eine Prostituierte gearbeitet. In Wirklichkeit hatte ich das Missvergnügen ein paar Monate bei einem Unternehmen zu arbeiten, dessen Name im Deutschen zwar schön Denglish und für die IT Branche griffig klang, aber dummerweise auf Bengalisch soviel wie „Prostituierte“ heißt.

So einen Umstand würde ich mal als Pajero-Effekt bezeichnen, zurückgehend auf jenes Automodell von Mitsubishi, das im Spanischen mit „Wichser“ übersetzt wird. Der Absatz von Pajeros in spanischsprachigen Teilen der Welt hielt sich vermutlich deshalb auch arg in Grenzen, wer möchte schon in einem Wagen fahren, der „Wichser“ heißt?

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WordSafety.com hilft gegen den Pajero-Effekt

Die Webseite WordSafety.com hilft dabei solche internationalen Sprachmissgeschicke zu verhindern. Zwar bieten die Macher, wohl auch aus rechtlichen Gründen, keine 100%igen Antworten an, aber sie geben zumindest einen klaren Hinweis. Und wer weiß, hätte ich damals schon gewusst, wofür der Firmenname stand, hätte ich vielleicht gewarnt sein können.

About Thomas Matterne

Thomas Matterne ist Chefredakteur des dreisprachigen Online-Magazins DenkZeit und als Online-Marketing-Manager tätig. Der ausgebildete Journalist hat ein Diplom in Wirtschaftsinformatik, und schreibt an dieser Stelle über IT-, Online-Marketing- und SEO-Themen - unteranderem.

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