Das sollten Sie diese Woche gelesen haben (028)

In dieser Woche ging es um Trolle, wiederkehrende Kritiker oder auch dem Jubiläum einer Gelddruckmaschine.

Bei welt.de berichtet Christian Meier von seiner Reise nach Dublin in die Europa-Zentrale von Facebook. Die europäische Botschaft des Zuckerberg Imperiums ist um gute PR bemüht und gibt Journalisten einen Einblick in ihre zwei-geteilte Löschabteilung. Die Botschaft ist natürlich klar: Facebook hat dich Sache im Griff und eigentlich ist alles halb so schlimm: Die Jäger der Trolle

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Manfred Spitzer, der die digitale Demenz erfunden hat, hat ein neues Buch geschrieben und dafür muss er natürlich Werbung machen. Die Bild am Sonntag bot ihm dazu reichlich Platz, auch in einem Interview. Das Interview ist wenig lesenswert, dafür ist mit der Erwiderung von Dirk von Gehlen eigentlich alles gesagt: Cyberkrank! Der Niedergang der Kultur

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Wer keinen Shitstorm im Netz riskieren will, bleibt unverbindlich. Marken, die unverbindlich bleiben, es allen Recht machen wollen, werden aber austauschbar. Sagt Jessica Peppel-Schulz in ihrem Beitrag bei Internet World Business. Und was soll ich sagen, es stimmt. Aus Angst vor negativen Reaktionen wird die Positionierung von Marken immer schwammiger: Wann die Demokratisierung im Netz den Marken schadet

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Lange Zeit hatte auch Google das Problem vieler Start-ups mit einer guten Idee, wie zum Teufel soll man damit Geld verdienen? Zuerst verkauften die beiden Gründer ihre eigenen Suchlösungen, dann aber kam der rettende Einfall: Werbung! Seit 15 Jahren ist AdWords für Google eine Art Gelddruckmaschine, die immerhin 90 % aller Einkünfte ins neue Unternehmen Alphabet einbringt: 15 Jahre AdWords: Infografik zeigt Statistik rund um Googles Geldruckmaschine

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Nur etwa ein Viertel aller Unternehmen die Online Marketing betreiben, werten auch alle Zahlen aus? Henry Ford soll ja gesagt haben, er wisse nicht, welche 50% seines Marketingbudgets er umsonst ausgeben würde, bei Online Marketing hätte er zumindest die Chance diese 50% deutlich zu reduzieren: Marketingverantwortliche nutzen Online Marketing ohne Erfolge zu messen

 

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