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connect – Ein eigenes Apartment in New York gefällig?

Aus Österreich kommt eine Neuigkeit in Sachen VR. Das Start-up connect möchte sich hier einen Platz erobern, und bietet seinen Usern ein eigenes virtuelles Apartment – inklusive Social Network.

Das man mittels VR-Brillen auch durch virtuelle Wohnungen spazieren kann, hat auch Microsoft bei so mancher HoloLens-Präsentation gezeigt. Das österreichische Start-up connect geht in die gleiche Richtung, und auch hier kann man sich sein Apartment sozusagen als begehbare Version eines Browsers vorstellen. Für das VR-Erlebnis braucht man eine HTC Vive oder Oculus, geplant ist auch eine PlayStation-Unterstützung. Derweil funktioniert das Ganze aber auch ohne VR-Brille am Rechner und Smartphone (Android only).

Schnittstelle zwischen den Welten

Im virtuellen New Yorker Apartment befindet sich ein Sofa, das symbolisch für das Multimedia-Zentrum steht, auch  Printmedien haben die Möglichkeit, ihre Seiten als PDF hochzuladen und ihre Ausgabe dann als 3D-Modell in connect zu veröffentlichen. Mulitimediale Inhalte werden zum Beispiel an einem virtuellen Fernseher wiedergegeben. Am Schreibtisch finden sich gute alte Adressverzeichnisse, über die man mit Freunden in sozialen Netzwerken in Kontakt treten kann. (Also erstmal hauptsächlich Facebook.)

„connect ist dein digitales Zuhause. Du kannst es in der Hosentasche (Smartphone) mit dir herumtragen, aber auch in Virtual Reality um dich herum erleben.“ – Quelle: connect

Interessant ist vor allem der prägende Schnittstellengedanke, der bei diesem Projekt scheinbar zentral gedacht ist. Nicht nur das Printmedien ihren Platz erhalten, sondern es keine PC- bzw. Smartphone-only Geschichte ist. Wie man in seiner realen Wohnung alle Medien bedienen kann, soll man das auch im virtuellen connect Apartment tun.

Einen atemberaubenden Blick aus dem Fenster inklusive. Warum man allerdings sein virtuelles Bett machen sollte, bleibt mir bis jetzt noch ein bisschen schleierhaft. Aber sei’s drum. 

Manches wirkt im Video noch ein wenig sehr nach Virutal Reality, auch das integrierte „Vier gewinnt“-Spiel, das man mit anderen Usern spielen kann. Auch die Ente mag zwar eine witzige Idee sein, nicht nur wenn es zur Musik aus der virtuellen Stereoanlage tanzt, am Ende wirkt es aber doch noch eher schlecht 3D animiert. Vielleicht aber auch nicht schlecht, sonst verwechselt mancher das New Yorker Loft noch mit seiner echten 1-Zimmer-Wohnung. Man weiß ja nie, wie weit heute so mancher in die virtuelle Realität absteigen will.

Bild: connect
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