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Die produktive Zusammenarbeit mit dem Feind (von gestern)

Man kennt das ja. App 1 greift auf das Adressbuch von App 2 zurück, und die liefert ihre Daten an App3. Und am Ende bekommt man bei XING & Co. Kontakte vorgeschlagen. Ist mir neulich passiert, ich denke mir, yo, den kenn ich – und am nächsten Morgen ruft er mich an …

Und um es kurz zu machen, mein Eindruck war dann doch nicht so bleibend. Aber am Ende ist man dann doch drauf gekommen, dass man seinerzeit einen gemeinsamen Kunde hatte. Vernetzt sind wir allerdings auch heute Abend nicht, mit dem Argument, man sei ja irgendwie Konkurrent. Und ob es so klug sei Konkurrenten als Kontakt zu haben?

Ist das eine gute Frage? Und vor allem, sollte man sich nicht mit Konkurrenten vernetzen bzw. anderen die Möglichkeit geben, die Konkurrenz gegebenenfalls über das eigene Profil finden zu lassen? Klingt logisch, oder? Nö, nicht wirklich, klingt ziemlich nach den Ansichten jener Generation zwischen 45 und 65, die zwar schon etwas von dieser Digitalen Transformation mitbekommen haben, aber nicht daran glauben sie nicht verstanden haben.

Microsoft CEO Satya Nadella (Foto: Microsoft)

Passenderweise habe ich dann auf der Heimfahrt im Bus gerade das Kapitel Friends and Fremenies in Hit Refresh Satya Nadella des Microsoft-CEO’s gelesen. Und auch wenn es nicht das erste Mal im Buch ist, in den Nadella das Thema anschneidet, behandelt er es doch gerade hier sehr ausführlich. Gab es vor einigen Jahren noch die SCROOGLED-Kampagne als direkten Angriff von Microsoft auf Google, sind solche Taktiken seit Nadella’s Amtsantritt vorbei. Der neue CEO trat mit einem iPhone auf, um dort die Office-Programme zu demonstrieren und gerade jetzt wurde bekannt, dass Microsofts digitale Assistentin Cortana künftig auch die Wissensquelle Google anzapft. Sowohl mit Apple, als auch Google steht Microsoft in mehr als einem Geschäftsfeld in Konkurrenz – und dennoch weiß man in gemeinsamen Projekten von einander zu profitieren. Oder wie Nadella es ausdrückt, bei einer guten Zusammenarbeit streitet man sich nicht um das größte Stück vom Kuchen, sondern es wird einfach ein größerer Kuchen gebacken.

Es gehört zu jenen Widersprüchen der digitalen Transformation, die eigentlich keine echten Widersprüche sind. Auf der einen Seite hat es die Digitalisierung ermöglicht, dass ein kleines Unternehmen in Kiel plötzlich in Konkurrenz zu einer Firma in München (oder gleich in den USA oder Indien) steht, von der man vor zwanzig Jahren vielleicht noch nicht einmal was gehört hat. Auf der anderen Seite bietet die Digitalisierung aber auch eine Möglichkeit zu kooperieren, die es bis dato nicht gab.

Ja, was denn nun? Steckt wie Welt plötzlich voller neuer Konkurrenten oder voller neuer Partner? Die Antwort ist: Kommt darauf an. 🙂

Zum einen natürlich ob man bereit für eine Kooperation ist, oder dem alten Konkurrenzdenken verhaftet bleibt. Zum anderen aber auch auf die jeweilige Situation. Denn unterm Strich bleibt erst einmal festzuhalten, dass es am Ende wenig Unternehmen gibt, auch wenn sie ein exakt gleiches Portfolio vorgeben, wirklich komplett deckungsgleich sind. In irgendeinem Bereich ist man immer besser als der Konkurrent, und in irgendeinem anderen Bereich ist der Konkurrent immer besser als man selbst. Auch wenn durch die weniger erfreuliche Seite der Digitalen Transformation an allen Ecken Einzelkämpfer entstehen, ist mit ihr doch ein Zeitalter der Kooperation herangebrochen.

Und da haben wir sie wieder, die Schwierigkeit gewachsene – gerade in Deutschland – Unternehmenskulturen, die schleunigst ad acta gelegt werden sollten. Kooperation, dass hieß in unseren Breitengraden allzu oft jemanden über den Tisch zu ziehen oder – in größeren Maßstäben – ein mehr oder weniger schlecht getarntes Kartell zu bilden. Echte Kooperation aber verlangt etwas, was mitunter auch eine Grundvoraussetzung für online getätigte Geschäfte ist: Vertrauen Aber das muss man erst einmal entwickeln. Und ja, auch sonst wo kommt das nicht von alleine. Dazu kann man in Hit Refresh zum Beispiel die kurz geschilderte Annäherung zwischen Microsoft und Apple nachlesen. Aber am Ende hat es sich eben für beide Parteien ausgezahlt. Es musste nur einer den ersten Schritt machen.

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Hier bekommen Gründer aus Würzburg & Mainfranken Hilfe

Wer sich selbstständig machen will, sei es jetzt in einem StartUp oder ganz klassisch im Handwerk oder als Dienstleister, der steht erst einmal vor dem ein oder anderen Problem. Denn eine Idee zu haben ist leider nur die halbe Miete. Wie sieht es mit den rechtlichen Rahmenbedingungen aus? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? 

In der Region um Würzburg und Mainfranken gibt es dafür eine ganze Reihe von Ansprechpartnern, die Gründern dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen:

Regionale Ansprechpartner:

IHK Würzburg-Schweinfurt
Mainaustraße 33
97082 Würzburg
0931 / 419 43 73
info@wuerzburg.ihk.de
www.wuerzburg.ihk.de

Handwerkskammer Unterfranken
Rennweger Ring 3
97070 Würzburg
0931 / 309 08 11 61
info@hkw-ufr.de
www.hwk-ufr.de

BayStartUp GmbH
Neumeyerstraße 48
90411 Nürnberg
0911 / 597 24 80 00
info@baystartup.de
www.baystartup.de

Würzburg

IGZ (Innovations- und Gründerzentrum Würzburg)
Friedrich-Bergius-Ring 15
97076 Würzburg
0931 / 270 58 14
info@igz.wuerzburg.de
www.igz.wuerzburg.de

TGZ (Technologiezentrum Würzburg)
Magdalena-Schoch-Straße 5
97074 Würzburg
0931 / 419 42 05
info@tgz.wuerzburg.de
www.tgz-wuerzburg.de

 

Schweinfurt

GRIBS (Gründer-Innovations- und Beratungszentrum)
Karl-Götz-Straße 5
97424 Schweinfurt
09721 / 79 74 01
rkarl@gribs.de
www.gribs.de

Chancen-Center im Industrie- und Gewerbepark Maintal
Stadt Schweinfurt
09721 / 51 533
hans.schnabel@schweinfurt.de

 

Bad Kissingen

RSG – Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum
Sieboldstraße 7
97688 Bad Kissingen
0971 / 72 360
info@rsg-bad-kissingen.de
www.rsg-bad-kissingen.de

Kitzingen

Innopark Kitzingen
Steinweg 24
97318 Kitzingen
09321 / 268 00 00
info@innopark-kitzingen.de
www.innopark-kitzingen.de

 

Main-Spessart

Gründerservicenetz Main-Spessart
Zum Helfenstein 6
97753 Karlstadt
09353 /982 90
info@gruenderservicenetz.de
www.gruenderservicenetz.de

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The Shed – Das beste Restaurant Londons, das es nie gab

Früher schrieb Oobah Butler für 10 Pfund schon mal eine gefälschte Online-Kritik für Restaurants, doch dann machte er sein eigenes Restaurant auf – oder eigentlich nicht wirklich.

Das viele der Online-Kritiken bei Google, Yelp oder Tripadvisor erfunden sind, sollte eigentlich eine Binsenweisheit sein. Für manch gute Kritik floss Geld, manch Verriss stammt aus der Feder eines Konkurrenten. Das dieses System, das ja allein auf Vertrauen basiert, dennoch funktioniert, dürfte daran liegen, dass a) nicht wirklich jeder diese Binsenweisheit kennt und b) sich auch Profis zuweilen schwer tun echte von gefakten Bewertungen zu unterscheiden.

Ehe er beim Online-Magazin VICE landete, hielt sich Oobah Butler auch schon mal damit über Wasser für ein paar Pfund eine gefälschte Bewertung bei einer der bekannten Plattformen abzugeben. Doch dann gründete er „The Shed of Dulwitch“:

„Laut Tripadvisor ist das Restaurant „The Shed“ eine absolute Topadresse in der Gastrolandschaft Londons. Das Lokal kann nur nach einer Reservierung besucht werden und die Speisen sind nach Gefühlen benannt. Die Ess-Community auf Tripadvisor ist begeistert und bewertet „The Shed“ zum besten Restaurant Londons.“ – Quelle: watson.ch

Das man reservieren musste und nicht einfach so vorbeikommen konnte hatte allerdings auch einen anderen Grund, die Adresse auf der Webseite war recht vage und wer es dennoch versuchte landete aus irgendwelchen Gründen nicht bei einem Top-Restaurant, sondern vor einer Gartenlaube. Und da war er genau richtig, denn „The Shed“ gab es nie wirklich.

Bei „The Shed“ war nicht nur die Webseite ein Fake, Butler fakte sogar das Essen auf den Fotos – mitunter mit Hilfe von etwas Rasierschaum. Lebensmittelfotografie also, wie sie leibt und lebt.

Tripadvisor begann das Restaurant zu listen, zuerst auf Platz 18.149 aller gelisteter Restaurants in London. Doch nachdem Butler Freunde und Bekannte aktivierte, erreichte „The Shed“ einen für London wohl schon respektablem 156. Platz. Doch damit war das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht, denn vor kurzem war es soweit: „The Shed“ avancierte im Tripadvisor-Ranking auf Platz 1 und war damit laut der doch nicht ganz unbedeutenden Bewertungsplattform das beste Restaurant der britischen Hauptstadt.

Dumm nur, dass es den Laden noch immer nicht gab. Auch wenn Butler zur Feier des Tages diesmal nicht nur Reservierungen annahm, sondern tatsächlich auch Gäste bewirtete .

Inzwischen weiß allerdings auch Tripadvisor, dass sich hinter „The Shed“ ein Fake verbirgt. Dort sah man die Sache eher gelassen. Zwar habe man das Restaurant schon unter Verdacht gehabt, aber schließlich wäre es ja Hauptaufgabe der Kontrolleure gefälschte Bewertungen ausfindig zu machen, nicht gefälschte Restaurants.

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Tesla: x-mas Lights als Easter Egg

Wer heute in Sachen Weihnachtsbeleuchtung noch auffallen möchte, muss sich schon was einfallen lassen. Mitunter sind schon manche Balkons so hell und strahlend, dass Flugzeuge irritiert zum Landanflug ansetzen.

Eine Weihnachtsbeleuchtung der etwas anderen Art ist dagegen der Tesla Model X, dort hat man nämlich ein kleines Easter Egg eingebaut, mit dessen Hilfe … na ja, seht selbst.

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Infografik: Der richtige Umgang mit schlechten Bewertungen

Für manche Online Shop-Betreiber, da kann einfach jeder dahergelaufene Kunde sich öffentlich über den schlechten Service beschweren. Und dann lesen das noch andere. Und – und das schlimmste, man kann die nicht mal wirklich verklagen.

Ganz so schlimm ist es nicht? Bei manchen Unternehmen schon, aber Gott sei dank nicht bei der Mehrheit. Allerdings gibt es auch einen erheblichen Anteil von Unternehmern allgemein, die nicht wissen, dass Online-Bewertungen auch ihr stationäres Geschäft wie zum Beispiel einen Kiosk oder ein Restaurant betreffen können. Sie merken gar nicht, das auch ungerechtfertigte Negativbewertungen Auswirkungen aufs Geschäft haben können, gerade im Zeitalter, in dem Smartphones die Bewertungen dem potentiellen Kunden schon ausspielen, wenn er kurz vor der Türschwelle steht.

Was also tun, wenn man sich mit schlechten Bewertungen auseinandersetzen muss. Der Händlerbund hat dazu folgende Infografik veröffentlicht:

Händlerbund Infografik