AutorThomas Matterne

Thomas Matterne ist ausgebildeter Journalist mit einem Diplom in Wirtschaftsinformatik. Er arbeitete als Leiter der Online Redaktion von TV touring und als Chefredakteur von DenkZeit. Aktuell schreibt er neben dieser Seite in diversen anderen Online-Veröffentlichungen, wie z.B. das Kaffee Journal. Auf dieser Seite finden sich vor allem Themen aus den Bereichen Content- und Online-Marketing, sowie dem Feld IT allgemein.

Tja, ich bin der nächste Mark Zuckerberg

Zumindest wenn ich diesem Test für StartUp-Gründer glauben darf: http://programs.clearerthinking.org/would_you_make_a_good_tech_startup_founder.html

m-zuckerberg

Bevor jetzt wieder alle schreien, dass ist doch nur so ein Pseudotest, wie er mir bei Facebook schneller in die Timeline gepostet wird, als ich den Mist blockieren kann. Ja, am Ende hat auch dieser Test einiges davon. Insgesamt haben sich die Macher allerdings wirklich einiges an Mühe gegeben in der guten halben Stunde, die man dafür schon veranschlagen sollte, neben Aussagen und Charakterzuschreibungen berühmter Gründer wie Zuckerberg, Musk oder Gates, auch einige Faktoren ins Spiel zu bringen, die sich rund um ein neues StartUp entwickeln. Als Auswertung bekommt man dementsprechend auch mehr als obigen Screenshot geboten. Interessante zum Durchlesen ist das Ergebnis allemal.

WordPress-Plugins für PDF Viewer

PDF’s im eigenen WordPress-Blog lesen, wie ePaper – das müsste doch eigentlich gehen. Tut es auch, zumindest im Prinzip. Leider geben aber die vorhandenen Plugin-Lösungen nicht all zu viel her.

Der PDF Light Viewer ist in der Vorschau zwar recht vielversprechend. Die Einrichtung eines PDFs ist ziemlich leicht und die fertige Publikation wird dann einfach per Shortcode in einen Artikel eingebunden. Soweit, so gut – beim Aufrufen des Artikels erlebt man dann aber eine unschöne Überraschung, das Plugin wirft nämlich gleich zwei PHP Error aus und ist also schlicht nicht nutzbar.

Ähnlich easy in der Benutzerführung ist das Plugin Flipbook, das im Gegensatz zu ersterem auch tatsächlich funktioniert. Allerdings ist die abgespeckte freie Version totaler Müll. Außer einem gerenderten PDF in dem man Blättern kann, bekommt der User rein gar nichts. Selbst wer den Inhalt zoombar machen will, muss 59 $ blechen – und auch dann ist der Zoom nur per Schieberegler möglich, was alles andere als dem Standard entspricht. Zu allem Überfluss lässt sich das mit einem Thumbnail dargestellte PDF zwar problemlos in den Artikel einfügen, aber nicht positionieren – es erscheint automatisch links oben.

Quasi mit Kanonen auf Spatzen könnte man mit dem WordPress-Plugin von Yumpu schießen. Der Dienst bietet eine durch und durch professionelle ePaper-Lösung, bei der keine großen Wünsche offen bleiben dürften. Das heißt, natürlich gibt es auch hier nix umsonst, oder eben mit Werbung – dafür aber garantiert ohne eine Spur Usability. Wer sich auf die Suche nach dem für das Plugin notwendigem API Key macht, ist schnell verloren, da die FAQ an dieser Stelle offenbar auf ein altes Design der Seite hinweist. Wer so tollkühn ist und in den deutschsprachigen Support wechselt, findet in Sachen API Key schon mal gar nichts mehr.

Bleibt also das Fazit, dass in Sachen Publishingtool für PDFs das Angebot für WordPressverhältnisse erstaunlich schlecht ist. Im kostenlosen Bereich gibt es nicht eine einzige akzeptable Lösung und selbst wer zahlt dürfte nicht wirklich zufriedengestellt werden.

Wann setze ich JPG, GIF und PNG ein?

Wer im Internet mit Grafiken, Bildern oder Fotos arbeitet, der hat eine Gott sei dank recht überschaubare Auswahl an Bildformaten. In der Regel kommt man mit JPEG, GIF oder PNG völlig aus. Doch wann sollte ich welches Format einsetzen?

Folgende Infografik stellt die drei Bildformate etwas genauer vor, das Wichtigste aber schon mal vorab:

Wann setze ich JPG, GIF oder PNG ein?

  • JPG ist immer noch das üblichste Format. Eingesetzt wird es bei Fotos, Grafiken mit vielen Farben oder stark differenzierenden hellen bzw. dunklen Farbtönen.
  • GIF ist eigentlich nur noch als animiertes GIF unschlagbar.
  • PNG ist in erster Linie das Format, wenn es um Webgrafiken geht. Außerdem unterscheidet man zwischen PNG-8, eben für Webgrafiken, und PNG-24, wenn es doch mal eine Fotografie sein darf, bei der Dateigröße keine Rolle spielt. Und dann hat das transparente PNG natürlich das GIF-Format an dieser Stelle abgelöst.

 

Know Your File Types: When to Use JPEG, GIF, & PNG - Via Who Is Hosting This: The Blog

Source: WhoIsHostingThis.com

WAS BLEIBT … DIE WOCHE IN LINKS (005)

Die tägliche Macht des Algorithmus –  Christian Jakubetz über das Dilema der Zeitungsredaktionen mit dem Trafficbringer Soziale Netzwerke – oder besser: Facebook

Das neue Spotify – Ein bisschen mehr als nur Videos durfte es dann doch sein, nebenbei kündigte Spotify auch die Einbeziehung von Podcasts an und denkt an Jogger – die sich wegen Datenpaketen keine Sorgen machen müssen.

Twitter’s New Search Results Interface Expands To All Web Users – Der Kurznachrichtendienst Twitter peppt seine Suchergebnisse auf und gibt ihnen insgesamt mit einem besseren Design mehr Übersicht.

Google will Kauf-Button in Suchresultate integrieren – Google macht einen auf Amazon. Zumindest den halben Weg dorthin, denn gekauft wird immer noch bei Partnern. Fragt sich allerdings auch, wie sich das mit der aktuellen Kritik Seitens der EU verträgt, Google würde eigene Angebote bevorzugen.

Anzeigenblätter als (vorläufige) Gewinner der Medienkrise

Wie muss sich die regionale PR von Unternehmen, Vereinen und Parteien auf den Medienwandel einstellen? So die Kernfrage dieser an der Uni Darmstadt entstandenen Studie, die dem Thema anhand des Einzugsgebiets des Darmstädter Echos nachgeht:

Eine interessante Info vorweg, die Macher der Untersuchung sehen die kostenlosen Anzeigenblätter als Gewinner der Medienkrise, die deshalb natürlich auch die Aufmerksamkeit der PR-Leute verdienen. Allerdings sollten sich die Anzeigenblätter nicht zu früh freuen, denn am Ende scheint ihr Erfolg eher ein Übergangsphänomen zu sein.

Der Medienwandel hat unterdessen für die PR positive wie negative Effekte. Immer häufiger können sich die Schreiber von Pressemitteilungen darüber freuen, dass ihre PR-Meldungen 1 zu 1 in der Zeitung abgedruckt werden.  Was natürlich mit dem radikalen Personalabbau durch die Verlage zu tun hat und einen allgemeinen Qualitätsverlust zur Folge hat, den auch die PR-Leute nicht gerne sehen. Wer will sein Unternehmen schon zwischen Schrott präsentieren?

64 Ideen für das Marketing bei Pinterest

Seit Anfang der Woche kümmere ich mich um eine Pinterest-Seite, die als Marketinginstrument für ein kleines Eine-Frau-Unternehmen dient, die genähte Handarbeiten vertreibt. Dabei muss ich eigentlich zugeben, dass ich zwar schon relativ früh einen eigenen Pinterest-Account eingerichtet habe, es allerdings eher unter den sozialen Netzwerken lief, die ich nur mit einem Auge im Blick hatte.

Deshalb kann es auch nicht schaden, sich erst einmal mit ein paar grundlegenden Tipps auszustatten, bevor man mit den Feinheiten das wirkliche Tuning angeht. Ich denke die folgende kleine Slideshare-Präsentation von Maria Peagler ist ein ganz guter Anfang:

WAS BLEIBT … DIE WOCHE IN LINKS (004)

Telecom-Firmen denken über Werbe-Blockade auf Handys nach – Ein Angriff auf die Netzneutralität, oder nur die Idee von Silicon Valley mit dem Content und Einsatz anderer Geld zu verdienen?

Trotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat – An dieser Aussage der Netzpiloten scheint durchaus was dran zu sein, auch in meiner Twittertimeline waren die beiden gehypten Angebote bis jetzt eher selten bis gar nicht vertreten.

Storytelling auf Facebook: Facebook Instant Articles starten mit Spiegel Online & Bild – Die Nachricht erreicht den Leser von selbst. Aber muss man Facebook deshalb gleich Content schenken?

Wieso Gruner + Jahr das Food-Startup Delinero übernimmt – Die Delinero Box ist ja auch ein Abo, und sogar eines, für das ich jeden Monat Geld bezahle.