Was am Ende das Ranking deiner Webseite verbessert, das weiß am Ende nur Google selbst. Dennoch gibt es einige Dinge, die du unbedingt tun solltest. Es gibt aber auch Dinge, die 2018 eher peinlich sind.

Mythos Nr. 1: 404-Seiten sollten auf die Startseite weitergeleitet werden

Was, wenn der Nutzer eine Seite aufruft, die es gar nicht gibt oder die inzwischen gelöscht wurde? Der Mythos sagt, dass man in diesem Fall auf die Startseite weiterleiten soll, weil dort ja etwas gefunden wird. Die Sache hat nur einen Haken, ein Blick in die Google Search Console würde darüber aufklären, dass Google diese Methode zwar als Soft-404 wertet, aber eben immer noch als 404.

Mythos Nr. 2: Google AdSense und Analytics haben Auswirkungen aufs Ranking

Mit AdSense und Analytics stehen Google zusätzliche Informationen zur Verfügung, und wenn eine Seite angeklickt wird, auf der AdSense-Anzeigen erscheinen, kann Google dabei auch was verdienen. Die Sache hat nur zwei Haken. Würde Google die Analytics-Daten verwenden, hätte es einen PR-Gau in Sachen Datenschutz am Hals. Und sollte der Dienst Seiten mit AdSense bevorzugen, dann die Justiz, aber zumindest die EU-Kommission.

Mythos Nr. 3: Gezielte nofollow-Links steigern den Wert der dofollow-Links einer Seite

Ja, das war vor etwa 10 Jahren auch tatsächlich so, ist heute aber längst Geschichte. Wer heute mit nofollow-Links arbeitet, entwertet nur noch die Linkstärke der so ausgezeichneten Links, auf alle anderen Verweise der Webseite hat das keinen Einfluss.

Mythos Nr. 4: Ein Backlink sollte das Keyword enthalten, mit dem man gefunden werden will.

Auch das war bis vor einigen Jahren so. Inzwischen ist der Google Algorithmus allerdings in der Lage die Thematik einer Seite in der ein Link platziert wurde so gut zu verstehen, dass er nicht mehr darauf angewiesen ist ein direktes Keyword vorzufinden. Einige SEOs gehen sogar davon aus, dass die Verwendung des Keywords in einem Link eher schadet, weil Google in diesem Fall davon ausgehen könnte, dass der Link ein Fake ist.

Mythos Nr. 5: Die Verwendung von Meta-Keywords beeinflusst noch immer das Ranking.

Wir haben zwar 2018, aber dieser Mythos ist einfach nicht totzukriegen. Mir selbst hat vor einiger Zeit ein SEO wieder einmal zu erzählen versucht, das Meta Keywords noch Sinn machen. Nein, tun sie nicht! Wenn einem der gesunde Menschenverstand schon nicht sagt, dass das Unsinn ist, dann sollte man zumindest auf Google selbst hören, die das längst bestätigt haben. Meta-Keywords zu verwenden ist heute eigentlich nur noch peinlich!

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