4 Tipps mit denen das Surfen mit Microsoft Edge Spaß macht

Microsofts neuer Browser Edge mag halbfertig sein, hat unterm Strich aber auch so schon einiges zu bieten.

Zwar ist der Internet Explorer noch nicht ganz verschwunden, aber mit der Auslieferung von Windows 10 versucht Microsoft seinen neuen Browser Edge zu forcieren. So viel Microsoft in anderen Dingen richtig macht, so viel ging in Sachen Browser allerdings wieder schief. Edge ist gar nicht mal so schlecht, er ist schlank und schnell und surfen macht auch richtig Laune, aber … na ja, er ist eben noch nicht fertig. Und kommende Dinge, wie etwa die Möglichkeit Erweiterungen zu installieren, wurden erstmal ins nächste Jahr verschoben.

Nichtsdestotrotz hat Edge schon heute einige Features, die sich wirklich sehen lassen können. Zum Beispiel die Leseansicht, die sich mit Klick auf das Buchsymbol neben der URL-Eingabezeile aktivieren lässt. Zuverlässig beseitig der Browser dann störende Dinge wie Werbung oder eine hyperaktive Sidebar, so dass man sich komplett auf den Text konzentrieren kann:

leseansicht
Edge befreit den User in der Leseansicht von Headern, Sidebars, Werbung und was sonst noch ablenken könnte.

Ein weiteres Feature nimmt ein gängiges Plugin wohl schon vorweg, Inhalte lassen sich in sozialen Netzwerken leicht teilen. Dafür hat Edge ein weiteres Symbol (siehe Screenshot) im oberen Bereich vorgesehen. Wer Facebook oder Twitter füttern will, muss allerdings die entsprechende App installiert haben. Ansonsten kann man den Inhalt gleich in OneNote befördern (erspart sich also den Umweg über die Druckfunktion oder Copy&Paste), eine Mail verschicken oder den Inhalt in die mitgelieferte Leselisten-App befördern.

teilen
Wer teilen will, muss zuerst einmal die entsprechende App installiert haben.

Mitunter sehr praktisch ist auch die Möglichkeit Webnotizen anzulegen und diese dann zu speichern, so dass man sie beim Aufruf der entsprechenden Seite immer parat hat (alternativ lässt sich das Ganze auch teilen bzw. verschicken). Die Markier- und Zeichenfunktionen sind rudimentär, aber ausreichend. Bei den eigentlichen Notizboxen könnte ich mir allerdings ein paar Verbesserungen vorstellen, z.B. eine skalierbare Box, da sonst zu viel Text verdeckt wird.

webnotizen
Webnotizen mit Edge – die etwas andere Art Webseiten zu verschönern.

Last but not least, hat Edge auch Microsofts virtuelle Assistentin Cortana integriert. Wer einen Begriff markiert, bekommt mit Klick auf die rechte Maustaste die Option „Cortana fragen“. Daraufhin erscheint im rechten Bereich idealerweise die entsprechende Definition oder eine Kurzbiografie. Kann Cortana hier keine eindeutige Antwort liefern, werden Ergebnisse der Microsoftsuche Bing ausgegeben.

cortanafragen
An Dieter Bohlen kommt keiner vorbei … lässt sich eben nicht ändern.

PS: Entwickler sollten sich auch unbedingt mal die F12-Entwicklertools ansehen. Auch hier kann sich Edge durchaus sehen lassen. Dazu folgt aber bestimmt demnächst ein eigener Beitrag.

About Thomas Matterne

Thomas Matterne ist Chefredakteur des dreisprachigen Online-Magazins DenkZeit und als Online-Marketing-Manager tätig. Der ausgebildete Journalist hat ein Diplom in Wirtschaftsinformatik, und schreibt an dieser Stelle über IT-, Online-Marketing- und SEO-Themen - unteranderem.

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